| Langzeitstudie

Lebensverlängerung durch Radiochemotherapie auch bei niedergradigen Gliomen

Bei Patienten mit einem Tumor der Gliazellen (Gliom) und einer verhältnismäßig günstigen Prognose kann die Krebserkrankung durch die frühzeitige kombinierte Anwendung von Strahlen- und Chemotherapie länger in Schach gehalten werden. Weiterlesen

| Bergische Universität Wuppertal

Krebsnachsorge: Gesundheitspolitisches Forschungsprojekt startet

Das Institut für Demokratie- und Partizipationsforschung der Bergischen Universität Wuppertal startet in Köln ein innovatives gesundheitspolitisches Forschungsprojekt. Es richtet sich an zufällig ausgesuchte Bürgerinnen und Bürger und ermittelt deren Erfahrungen und Erwartungen gegenüber Krebserkrankungen. Weiterlesen

| Medizinische Universität Wien

Spezielles Gen im Tumor beeinflusst die Wirksamkeit der Krebsbehandlung

Eine Krebstherapie kann grundsätzlich wirksam sein, sie kann aber auch negative Folgen haben. Bis jetzt war es nicht möglich, bereits vor der Therapie festzustellen, ob der/die PatientIn von der Standard-Krebsbehandlung profitieren wird, oder nicht. Ein spezielles Gen, das bei Krebs sehr häufig verändert ist, scheint die Wirksamkeit der Therapie aber entscheidend zu beeinflussen. Weiterlesen

| dkfz Heidelberg

Körpereigene Oxidantien: Neue Verfahren ermöglichen Einblick in den Organismus

Ernährung, körperliche Aktivität, Infektionen, Krebs und möglicherweise auch das Altern: All dies kann sich auf den Oxidationszustand von Zellen und Geweben auswirken. Um krankheitsrelevante Veränderungen im Oxidationszustand der Zellen besser analysieren zu können, entwickelten Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum zwei neue biologische Mess-Systeme. Weiterlesen

| Deutsches Krebsforschungszentrum

Ausschreibung des Walther und Christine Richtzenhain-Preises 2016

Der Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums schreibt in diesem Jahr wieder bundesweit den mit 10.000 Euro dotierten Förderpreis der Walther und Christine Richtzenhain-Stiftung aus. Mit dem Preis sollen richtungweisende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der translationalen Krebsforschung ausgezeichnet werden. Weiterlesen

| Fraunhofer IBMT

XplOit – Forschung zur softwaregestützten Vorhersage von Krankheitsverläufen

Die »XplOit«-Plattform wird zunächst für die Entwicklung und Validierung von Vorhersagemodellen zur Verbesserung der Behandlung nach Stammzelltransplantation zugeschnitten. Die Transplantation blutbildender Stammzellen von Spendern wird beispielsweise zur Therapie verschiedener Formen der Leukämie eingesetzt. Weiterlesen

| Erlangen-Nürnberg

FAU-Forscher entschlüsseln Hirntumor-Gen

Das menschliche Hirn hat die Fähigkeit, Anatomie und Funktion einzelner Zellen oder ganzer Hirnareale zu verändern und sich so an neue Anforderungen anzupassen. Ein Gen, das an dieser verblüffenden Verwandlung beteiligt ist, kann dem Organismus allerdings zum Verhängnis werden. Es steuert nämlich auch das Wachstum bösartiger Hirntumoren. Weiterlesen

| Universität Bonn

Mathematik zur Bekämpfung von Krebs

Mathematiker und Mediziner der Universität Bonn haben ein neues Modell für eine Immuntherapie bei Krebs entwickelt. Das Verfahren könnte dabei helfen, neue Behandlungsstrategien zu entwickeln und zu verstehen, warum manche Ansätze bei bestimmten Tumoren nicht anschlagen. Die Studie erscheint jetzt im Fachjournal „Scientific Reports“. Weiterlesen

| Wilhelm Sander-Stiftung

Forscher blockieren Genaktivität von Knochentumor

Wissenschaftlern des Klinikums rechts der Isar der Technischen Universität München (TUM) ist es im Tiermodell gelungen, Wachstum und Ausbreitung des Ewing Sarkoms zu blockieren. Der Knochentumor tritt vermehrt bei Kindern und Jugendlichen auf. Die Forscher konnten die Genaktivität, die der Entstehung des Tumors zugrunde liegt, entscheidend beeinflussen. Damit eröffnen sie Ansätze für die Entwicklung neuer Therapien. Weiterlesen

| Medikamente

Forscher wollen mobilen Medikationsplan für Patienten entwickeln

Wissenschaftler der Universität Leipzig und des Instituts für Angewandte Informatik (InfAI) arbeiten an einem übersichtlichen, mobil nutzbaren Medikationsplan für Patienten, Ärzte und Apotheker. Sie wollen Dienste und Anwendungen - unter anderem eine Smartphone-App - entwickeln, die Informationen zur Medikation aus verschiedenen Formaten und Quellen aufnehmen und einheitlich abbilden können. Weiterlesen

| Mammographie

Fortgeschrittener Brustkrebs durch wiederholtes Mammographie-Screening seltener

Nehmen Frauen die Untersuchung wiederholt in Anspruch, ist die Wahrscheinlichkeit geringer, dass Brustkrebs in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird. Eine aktuelle Studie zeigt: Selbst wenn nach der Screening-Untersuchung innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Tumor entdeckt wird, befindet sich die Erkrankung seltener in einem ungünstigen, fortgeschrittenen Stadium. Weiterlesen

| Spätfolgen

Epigenetisches Merkmal warnt vor Strahlenfibrose

Strahlenfibrose ist eine häufige Spätfolge von Strahlentherapien. Bei Brustkrebspatientinnen identifizierten Wissenschaftler aus dem Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Mannheim ein epigenetisches Muster, das je nach Ausprägung auf ein gesteigertes Fibroserisiko hinweist. Das epigenetische Merkmal könnte in Zukunft bereits vor dem Start einer Strahlentherapie als Biomarker vor hoher Fibrose-Sensitivität warnen. Weiterlesen

| Karlsruher Institut für Technologie

Der Grammatik biologischer Zellen auf der Spur

Viele Krankheiten wie Krebs oder Autoimmun-Erkrankungen lassen sich auf die Fehlfunktion von Rezeptoren und Signalen in Zellen zurückführen. Komplexe Signalwege zu verstehen, legt also die Grundlagen für kommende Therapieansätze und Medikamentenentwicklungen. Weiterlesen

| Prostata-Krebs

MRT-Steuerung bei Gewebeproben schont Patienten

Gewebeproben, die aus der Prostata bei Krebsverdacht entnommen werden, ermöglichen geringfügig bessere Vorhersagen, wenn man die Entnahme statt mit Ultraschall mit dem Magnet-Resonanz-Tomografen (MRT) steuert. Außerdem schont das Verfahren den Patienten deutlich. Das zeigt eine Studie aus dem Grönemeyer Institut. Weiterlesen

| Klinikum der Uni München

Neue Angriffspunkte für die Behandlung der Leukämie

Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine besonders aggressive Form von Blutkrebs mit sehr ernster Prognose. Sie entsteht im Knochenmark, wo leukämie-auslösende Zellen in besonderen Bereichen leben. Diese Bereiche werden Nischen genannt und zeichnen sich neben der Anwesenheit spezialisierter Knochenmarkszellen auch durch einen verminderten Sauerstoffgehalt aus. In diesen Nischen werden Leukämiezellen vor Chemotherapie beschützt und somit die Heilung verhindert. Weiterlesen

| Typ-1-Diabetes

Typ-1-Diabetes spielt bei Krebs eine wichtige Rolle

Diabetes kann das Risiko an bestimmten Krebsarten erhöhen und bei anderen senken, wie Forscher des Usher Institute of Population Health Sciences & Informatics ermittelt haben. Rund fünf Prozent aller Erkrankungen entfallen auf Typ-1-Diabetes, bei dem die Bauchspeicheldrüse kein Insulin produzieren kann. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin "Diabetologia" veröffentlicht. Weiterlesen

| DKTK Essen

Gefährliches Merkelzell-Karzinom der Haut enttarnt

Merkelzellkarzinome gehören zu den gefährlichsten Hautkrebsarten. Doch von der Immunabwehr werden sie häufig nicht als Gefahr erkannt. Wissenschaftler des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) haben nun einen Weg gefunden, den Tumor für die Immunabwehr sichtbar zu machen. Bisherige Therapieansätze könnten damit deutlich wirksamer werden. Weiterlesen

| ALU Freiburg i.Br.

Fehlgeleitete "Verkehrspolizisten" im Genom blockieren

Die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Manfred Jung vom Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Universität Freiburg hat einen neuen Hemmstoff so genannter epigenetischer Prozesse entdeckt. Der Wirkstoff könnte in Zukunft dazu dienen, die Tumorentwicklung bei bestimmten Krebserkrankungen einzudämmen. Die Studie wurde im Journal „Nucleic Acids Research“ publiziert. Weiterlesen

| Therapieoptionen

Forschung für krebskranke Kinder

Ewing-Sarkome sind bösartige Tumoren. Dabei handelt es sich um den zweithäufigsten Knochenkrebs bei Kindern und Jugendlichen. Die Erforschung der genetischen, zellulären und molekularen Grundlagen dieser Erkrankung soll die Therapiemöglichkeiten und die Heilungschancen verbessern. Weiterlesen

| Gibbon-Leukämievirus

Erbgut aller Stämme des Gibbon-Leukämievirus vollständig entschlüsselt

Berliner Wissenschaftler haben das komplette Erbgut aller fünf bekannten Stämme des Gibbon Affen Leukämievirus (GALV) entschlüsselt. Die Forscher zeigen, dass Teile der Virengenome durch Selektion geformt wurden. Dies geschah höchstwahrscheinlich in Folge der Selektion durch das Immunsystem der Wirte. GALV sind krankheitsauslösende Erreger, die beispielsweise Leukämie verursachen. Bisher wurden diese Erreger nur bei in Gefangenschaft lebenden Primaten isoliert. In der biomedizinischen Forschung werden die Gibbon Affen Leukämieviren bei der Bekämpfung von Krebs eingesetzt. Weiterlesen