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  • Thomas Schönemann

Ernährung

Große Studie verbindet den Verzehr von Nüssen mit einer reduzierten Sterblichkeit

Die Nuss. © Foto: Alwin Gasser / pixelio.de
Die Nuss. © Foto: Alwin Gasser / pixelio.de

In der größten Studie Ihrer Art, hatten Menschen, die täglich eine Handvoll Nüsse konsumierten, über eine 30 Jahres-Periode ein um 20% geringeres Risiko an irgendeiner Erkrankung zu sterben, als jene, die keine Nüsse aßen, dies berichten Forscher vom Dana-Farber Cancer Institute, Brigham and Women’s Hospital, und der Harvard School of Public Health.

Ihr Bericht, veröffentlicht im New England Journal of Medicine, enthält weitere gute Nachrichten. Die regelmäßigen Nuss-Esser waren auch schlanker als jene, die keine Nüsse aßen. Eine Entdeckung welche die weitverbreitete Sorge, das Essen vieler Nüsse würde zu Übergewicht führen, etwas abschwächen sollte.

Der Report schaute beim entdeckten protektiven Effekt der Nüsse auch auf verschiedenen Todesursachen.

“Der offensichtlichste Vorteil war eine 29 %-ige Reduktion der Todesfälle bei Herzerkrankungen, dem größten Killer der Menschen in Amerika“, sagte Charles S. Fuchs, MD, MPH, Direktor des Gastrointestinal Cancer Treatment Centers am Dana-Farber Institute, und einer der Hauptautoren des Reports. “Aber wir sahen auch eine signifikante Reduktion des Risikos an Krebs zu sterben, nämlich 11 Prozent”, ergänzte Fuchs.

Ob irgendein spezifischer Nuss-Typ für den berichteten protektiven Effekt ausschlaggebend war, konnte nicht festgestellt werden. Aber, so berichten die Autoren, die Reduktion der Sterblichkeit war gleich für Erdnüsse wie auch für „Baum“-Nüsse, wie z.B. Wallnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Para-Nüsse, Cashew-Nüsse, Macadamia-Nüsse, Peca-Nüsse, Pistazien und Pinienkerne.

Die Studie wurde unterstützt vom National Institutes of Health grants UM1 CA167552, P01 CA87969, R01 HL60712, R01CA124908, P50 CA127003, and 1U54 CA155626-01, und einem Zuschuss von der International Tree Nut Council Nutrition Research & Education Foundation.

Link zur Originalmeldung vom Dana-Farber Cancer Institute

Link zum Video vom Dana-Farber Cancer Institute zur Studie

Pressemitteilung Dana-Farber Cancer Institute
Dana-Farber Cancer Institute, Tel.: 617-632-4090, eMail: media@dfci.harvard.edu
20.11.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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