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Neuer Sonderforschungsbereich

Nanodimensionale polymere Therapeutika für die Tumortherapie

Mainzer Dom #2. © Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de
Mainzer Dom #2. © Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

An der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) startet der neue Sonderforschungsbereich „Nanodimensionale polymere Therapeutika für die Tumortherapie” (SFB 1066), der gemeinsam mit dem Max-Planck-Institut für Polymerforschung (MPI-P) eingerichtet wird. Öffentliche Präsentation der Forschungsthematik am Dienstag, 22. Oktober 2013 im Neubau Chemie der Universität Mainz.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt den neuen SFB in den kommenden vier Jahren mit rund elf Millionen Euro. Basierend auf Nanopartikeln soll eine Tumortherapie gegen das Melanom als Modelltumor entwickelt werden. Ziel ist es, auch minimale Resterkrankungen, etwa versteckte Metastasen, dauerhaft zu eliminieren. Der neue SFB wird sich am Dienstag, 22. Oktober 2013 der Öffentlichkeit vorstellen.

Den SFB 1066 charakterisiert insbesondere seine Interdisziplinarität: Chemiker befassen sich mit den Trägermaterialien, während Immunologen und Biomediziner Konzepte zur optimalen Einsetzung solcher Träger entwickeln – im Sinne einer Kombinationstherapie zur Aktivierung des Immunsystems gegen den Tumor. Sprecher des neuen DFG-Sonderforschungsbereichs ist Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zentel vom Institut für Organische Chemie der JGU, stellvertretende Sprecher sind Univ.-Prof. Dr. Stephan Grabbe von der Hautklinik der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Katharina Landfester vom Max-Planck-Institut für Polymerforschung in Mainz.

Bei der Eröffnungsveranstaltung am 22. Oktober werden die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Forschungsthematik und damit verbundene Möglichkeiten für wissenschaftliche (Diplom- und Doktor-)Arbeiten darstellen. Die Veranstaltung beginnt um 14:15 Uhr im Foyer des Neubaus Chemie, Duesbergweg, Campus der Universität Mainz. Die interessierte Öffentlichkeit ist hierzu herzlich eingeladen.

Weitere Links:
www.sfb1066.uni-mainz.de

 

Petra Giegerich, Kommunikation und Presse, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Univ.-Prof. Dr. Rudolf Zentel, Institut für Organische Chemie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), 55099 Mainz, Tel.: 06131 / 39-20361, Fax 06131 / 39-24778, eMail: zentel@uni-mainz.de
16.10.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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