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  • Thomas Schönemann

Universität Duisburg-Essen

Präzisere Vorhersagen bei Stau und Krebs

Präzisere Vorhersagen bei Stau und Krebs. © Foto: FotoHiero / pixelio.de
Präzisere Vorhersagen bei Stau und Krebs. © Foto: FotoHiero / pixelio.de

Ziel des Projektes ist es, zuverlässige Voraussagemodelle zu konstruieren, um das Risiko für einen bei Kindern häufig auftretenden Tumor, das Neuroblastom, präzise abschätzen zu können. Hier arbeiten PD Dr. Alexander Schramm, Leiter der pädiatrisch-onkologischen Forschung der Klinik für Kinderheilkunde III am Universitätsklinikum Essen, und der Genominformatiker Prof. Dr. Sven Rahmann zusammen.

Das weltweite Datenvolumen wächst gigantisch: Mehr als 24 Milliarden Sensoren und Geräte sollen 2020 bereits im Netz sein. Mit den verschiedenen Facetten der Datenverarbeitung befasst sich der Sonderforschungsbereich 876 („Verfügbarkeit von Information durch Analyse unter Ressourcenbeschränkung“). Neben der TU Dortmund sind die Universität Duisburg-Essen (UDE) und das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften (ISAS) beteiligt.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert ihn in den nächsten vier Jahren mit rund neun Millionen Euro. Ziel ist, aus immer größeren Datenmengen Informationen zu gewinnen – und zwar zeitnah, ohne großen Energiebedarf und direkt vor Ort, sei es für die Verkehrs- oder Krebsvorhersage.

Um die Erforschung neuartiger, hochpräziser Echtzeit-Prognoseverfahren für Verkehrsströme geht es bei dem ersten UDE-Projekt. Das zweite UDE-Teilprojekt ist in der Medizin angesiedelt. Ziel ist es, zuverlässige Voraussagemodelle zu konstruieren, um das Risiko für einen bei Kindern häufig auftretenden Tumor, das Neuroblastom, präzise abschätzen zu können. Hier arbeiten PD Dr. Alexander Schramm, Leiter der pädiatrisch-onkologischen Forschung der Klinik für Kinderheilkunde III am Universitätsklinikum Essen, und der Genominformatiker Prof. Dr. Sven Rahmann zusammen. Sie wollen mit Hilfe von DNA-Sequenzierung klären, wie sich das Wissen um die komplette Erbinformation (das Genom) in Therapiemöglichkeiten übersetzen lässt. Da sehr große Datenmengen anfallen, sollen auch neue energieeffizientere Methoden zur Datenauswertung erforscht werden.

Weitere Informationen:
• PD Dr. rer. nat. Alexander Schramm, alexander.schramm@uk-essen.de, T. 0201/723-2506
• Prof. Dr. Sven Rahmann, Sven.Rahmann@uni-due.de, T. 0201/723-4048

Pressemitteilung Universität Duisburg-Essen
Universität Duisburg-Essen, Redaktion, Beate H. Kostka, Tel.: 0203 / 379-2430
28.11.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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