• KAM [+]
  • Thomas Schönemann

Johannes Bischko Preis

Effekte der Akupunktur auf die sensorische Empfindung

Akupunkturpuppe. © Foto: Harald Wanetschka / pixelio.de
Akupunkturpuppe. © Foto: Harald Wanetschka / pixelio.de

Für Ihre systematische Übersichtsarbeit zum Thema "Effekte der Akupunktur auf die sensorische Empfindung" wurden Petra Bäumler, MSc, LMU München und PD Dr. Dominik Irnich, LMU München/DÄGfA auf dem diesjährigen Kongress der ICMART (International Council of Medical Acupuncture and Related Techniques) in Wien mit dem Johannes Bischko Preis ausgezeichnet.

Die ICMART ist der internationale Dachverband, der 74 ärztliche Akupunkturgesellschaften weltweit repräsentiert. Der seit 1972 vergebenen Johannes Bischko Preis gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen auf dem Feld der Akupunktur und wird von der Österreichischen Gesellschaft für Akupunktur (ÖGA) zu Ehren von Prof. Dr. med. Johannes Bischko, Gründungsmitglied der ÖGA und Pionier auf dem Gebiet der westlichen Akupunktur, verliehen. Die Autoren fassten die Ergebnisse von 85 Studien zusammen, in denen die Wirkung der Akupunktur auf sensorische Schwellen untersucht wurde. Es fand sich deutliche Evidenz (auch im Rahmen einer Metaanalyse) für eine Steigerung der Druckschmerzschwelle durch die Nadelbehandlung. Weiterhin bestehen Hinweise, dass auch das thermische Schmerzempfinden durch Akupunktur verändert werden kann; um diesen Zusammenhang abschließend zu klären bedarf es allerdings weiterer Untersuchungen. Die Akupunkturwirkung auf die thermische und mechanische Detektion ist wenig untersucht, scheint allerdings gering zu sein.

Weitere beteiligte Mitarbeiter waren: Dr. med. Johannes Fleckenstein; Dipl. Stat. Michael Simang;, Shin Takayama, MD; Takashi Seki, MD.

Pressemeldung Carstens-Stiftung
Pressestelle Carstens-Stiftung, Tel.: 0201 / 56305-61, eMail: pressestelle@carstens-stiftung.de
10.01.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
Stichwörter:
Zurück