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  • Thomas Schönemann

Ernährungsunsinn des Monats

Nicht "Einfach schlank" mit der Neujahrsdiät - Diäten machen dicker!

Diäten machen dicker! © Foto: Alexandra H. / pixelio.de
Diäten machen dicker! © Foto: Alexandra H. / pixelio.de

Ob im Januar Schnee fällt ist, ist nie sicher. Aber der „Schnee von gestern“ fällt so sicher wie das Amen in der Kirche: Alle Jahre wieder preisen deutsche Medien die neuesten Neujahrsdiäten an. „Einfach schlank“, so lautet der Köderclaim 2015, um abnehmwillige Bürger zum Kauf der Diät-Spezialausgaben zu verleiten.

„Inzwischen ist unbestreitbar, dass Diäten nicht schlank machen, sondern langfristig dicker“, erklärt Ökotrophologe Uwe Knop, „daher kann man nur einen Rat erteilen: Halten Sie sich fern von Abspeckkuren!“ Dabei spielt es keine Rolle, ob Punkte, Pillen oder Pulver, ob Low- oder HighCarb oder welche Fantasien findige Diätanbieter auch immer als das „Non-Plus-Ultra“ positionieren. „Alle Diäten wirken gleich – der anfängliche Gewichtsverlust beruht meist auf der Ausscheidung von Wasser, anschließend setzt der Abbau der Muskel- und Knochenmasse ein. Fett greift der Körper in der Regel als allerletztes an, weil es der Wärmeisolation dient und damit dem Körper hilft, in Hungerphasen Kalorien zu sparen“, erklärt Udo Pollmer, wissenschaftlicher Leiter des Europäischen Instituts für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.), „und nach der Gewichtsreduktion holt er sich seine verlorenen Kilos zurück – und zwar mit Sicherheitszuschlag, um gegen künftige Hungersnöte gewappnet zu sein: Die Diätler werden dabei nicht nur dicker, sondern vor allem fetter als vorher, denn die Muskelmasse kommt nicht zurück, sie wird durch Fett ersetzt.“

Den vollständigen Text und zusätzliches kostenloses Material zum Thema finden Sie auf www.euleev.de/

Hinweis: Der „Ernährungsunsinn des Monats“ erscheint regelmäßig – und zwar immer anlässlich grob fahrlässiger Ernährungs-PR von Universitäten, Instituten & Co., die via bewusste Lancierung von Fehlinformationen den Medien und damit den Bürgern Ernährungsideologie unterjubeln wollen. Wenn Sie den „Ernährungsunsinn des Monats“ auch in Zukunft erhalten möchten, melden Sie sich einfach auf der Website des EU.L.E. e.V. für den NEWSLETTER an (rechts oben, kostenlos und unverbindlich). Die jüngsten „Ernährungsunsinne“ finden Sie im Archiv.

Pressemitteilung Europäisches Institut für Lebensmittel- und Ernährungswissenschaften (EU.L.E. e.V.)
EU.L.E. e.V., 80339 München, Wissenschaftliche Leitung: Udo Pollmer, Lebensmittelchemiker, Tel.: 07267 / 911180, eMail: UPollmer@aol.com
21.01.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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