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Universität Witten/Herdecke

Wie und wann der Notarzt mit der Akupunkturnadel helfen kann

Akupunkturpuppe. © Foto: Harald Wanetschka / pixelio.de
Akupunkturpuppe. © Foto: Harald Wanetschka / pixelio.de

Wie und wann Notärzte mit der Akupunkturnadel ihren Patienten helfen können, ist das Thema einer Fortbildung für Ärzte am 13. Juni 2015 an der Universität Witten/Herdecke. Das Zentrum Fort- und Weiterbildung (ZFW) der Universität hat mit Dr. med. Thomas Schockert, Notarzt und Akupunktur-Lehrer, dieses Angebot entwickelt.

Häufig auftretende Notfälle wie Übelkeit, Erbrechen, Kreislaufbeschwerden, Bewusstlosigkeit, Schmerzen, Atemnot, Angst, oder Schwindel und Epilepsie können mit nur wenigen Akupunkturpunkten adjuvant, also unterstützend, behandelt werden.

Im Seminar „Fakultative Akupunktur in der Notfallmedizin“ werden Behandlungspunkte aus der TCM Körperakupunktur, Ohr- und Schädelakupunktur vorgestellt. Besonders die Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) - als weltweit eines der am meisten eingesetzten Mikro-Akupunkt-Systeme - ist wegen seiner raschen und zuverlässigen Wirksamkeit ideal für die Anwendung in der Notfallmedizin geeignet. Die Besonderheit der YNSA liegt in einer speziellen Arm-, Bauch- oder Halsdiagnostik, die vor der Nadelung durchgeführt wird. Die YNSA hat sich insbesondere in der Behandlung von Schmerzen am Bewegungsapparat und in der Behandlung neurologischer Erkrankungen bewährt. Für eine effiziente Therapie werden in der Regel nur sehr wenige Nadeln benötigt.

Das Intensivseminar liefert für die TeilnehmerInnen das notwendige Hintergrundwissen und vermittelt durch aktive und begleitete Übungen auch die notwendige praktische Handhabung, die dann unmittelbar in den Praxisalltag und die Behandlung von Notfallsituationen integriert werden kann. Das Seminar „Fakultative Akupunktur in der Notfallmedizin“ richtet sich an Ärztinnen und Ärzte aller Fachrichtungen. Vorkenntnisse in Akupunktur sind nicht notwendig.

Die Veranstaltungsdaten:
Teilnahmegebühr: 250,00 € (Arzt/Ärztin), 150,00 € (Assistenzarzt/Assistenzärztin)
Fortbildungspunkte: sind beantragt
Anmeldeschluss: 13.05.2015
Veranstaltungsort: Universität Witten / Herdecke, Alfred-Herrhausen-Str. 50, 58455 Witten
Flyer und Anmeldung http://www.zentrum-weiterbildung.de/programme/humanmedizin/fakultative-akupunktu...

Dozent: Dr. med. Thomas Schockert,
Facharzt für Allgemeinmedizin. Zusatzbezeichnungen: Akupunktur, Naturheilverfahren, Notfallmedizin und Sportmedizin. Studium an der RWTH Aachen, Ausbildung in den Fächern Anästhesie, Chirurgie, Innere Medizin und Naturheilverfahren. Umfangreiche Akupunkturweiterbildungen u.a. auch mehrfach in Japan bei Dr. Yamamoto. Weiterbildungsermächtigung für Naturheilverfahren der Ärztekammer Nordrhein. Lehrbeauftragter für Yamamoto Neue Schädelakupunktur (YNSA) an der Universität Witten/Herdecke seit 2007. Niederlassung in eigener Praxis seit 2001. Weitere Tätigkeitsschwerpunkte sind Akupunkturforschung, Notarzttätigkeit und die Durchführung von YNSA-Seminaren.

Weitere Informationen bei Marie Brämer, 02302 926-768, zfw@uni-wh.de

Die Universität Witten/Herdecke (UW/H) nimmt seit ihrer Gründung 1982 eine Vorreiterrolle in der deutschen Bildungslandschaft ein: Als Modelluniversität mit rund 2.100 Studierenden in den Bereichen Gesundheit, Wirtschaft und Kultur steht die UW/H für eine Reform der klassischen Alma Mater. Wissensvermittlung geht an der UW/H immer Hand in Hand mit Werteorientierung und Persönlichkeitsentwicklung. Witten wirkt. In Forschung, Lehre und Gesellschaft.

 

Kay Gropp, Pressestelle, Universität Witten/Herdecke
Kay Gropp, Referent, Tel.: 02302 / 926-848, Fax: 02302 / 926-803, eMail: kay.gropp@uni-wh.de
06.05.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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