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Universitätsklinikum Jena

Chronische Leukämie: Experten aus ganz Deutschland tagten in Weimar

Goethe- und Schiller-Denkmal. © Foto: Irene Lehmann / pixelio.de
Goethe- und Schiller-Denkmal. © Foto: Irene Lehmann / pixelio.de

Wie kann die Behandlung der chronischen myeloischen Leukämie, kurz CML, verbessert werden? Wie können sich behandelnde Mediziner besser vernetzen und damit die Patientenversorgung nach neuesten Standards deutschlandweit weiter entwickeln? Darum ging es am Freitag und Samstag in Weimar: Mediziner aus ganz Deutschland waren im congress centrum der Weimarhalle beim Jahrestreffen der Deutschen CML-Allianz und dem CML-Studientreffen dabei.

„Rund 1.200 Menschen erkranken jährlich in Deutschland neu an der chronischen myeloischen Leukämie. Sie werden an rund 300 Stellen in Deutschland versorgt. Unser Ziel ist es, dass jeder Patient die beste Therapie erhält, unabhängig davon, wo er versorgt wird“, erklärt Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor der Klinik für Innere Medizin II (Hämatologie und Onkologie) am Universitätsklinikum Jena (UKJ), einer der Initiatoren der Allianz. Koordiniert wird die Deutsche CML-Allianz von einer Geschäftsstelle, die am Universitätsklinikum Jena angesiedelt ist. „Als Universitätsklinikum Jena haben wir Zugang zu neuen Studien und Therapieoptionen. Diesen Zugang wollen wir aber auch anderen Medizinern ermöglichen. Dazu diente dieses Treffen“, so der Jenaer Leukämie-Experte, der zugleich Vorsitzender der Thüringischen Krebsgesellschaft ist.

Aktuell liegt die Anzahl der betroffenen Patienten in Deutschland zwischen 12.000 und 15.000. „Gerade durch neue Therapien konnten in den letzten Jahren enorme Fortschritte erzielt werden. Derzeit liegt die Überlebensrate bei Patienten im Zehn-Jahreszeitraum nach einer Erkrankung bei 84 Prozent. Als einziges Universitätsklinikum in Thüringen wollen wir diese Fortschritte weiter ausbauen und schnell verfügbar machen“, so Prof. Hochhaus.

Kontakt:

Universitätsklinikum Jena
Klinik für Innere Medizin II / Hämatologie und internistische Onkologie
Prof. Dr. Andreas Hochhaus
Erlanger Allee 101
07747 Jena
Tel.: 03641 / 9-324201

Stefan Dreising, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsklinikum Jena
Stefan Dreising, Leiter Unternehmenskommunikation / Pressesprecher, Tel.: 03641 / 934382, Fax: 03641 / 933322, eMail: stefan.dreising@med.uni-jena.de
16.04.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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