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  • Thomas Schönemann

20. bis 21 September 2014

Erster österreichischer Kongress für Brustkrebs-PatientInnen

Erster österreichischer Kongress für Brustkrebs-PatientInnen. © Foto: A.Blank / pixelio.de
Erster österreichischer Kongress für Brustkrebs-PatientInnen. © Foto: A.Blank / pixelio.de

Von 20. bis 21 September 2014 findet in Linz der erste österreichische PatientInnen Kongress statt, diesmal rund um das Thema Brustkrebs. Ziel des Kongresses sind die Intensivierung des Bewusstseins für die Erkrankung und die Stärkung der Interessen von PatientInnen. Das Comprehensive Cancer Center (CCC) Vienna ist maßgeblich am Zustandekommen des Kongresses, den Bundesminister Alois Stöger eröffnet, beteiligt.

Ein wesentliches Anliegen des Comprehensive Cancer Center Vienna ist es, die optimale Betreuung und Behandlung von an Krebs Erkrankten zu sichern, Forschung voranzutreiben und sich für PatientInnen und ihre Bedürfnisse einzusetzen. So unterstützt das CCC zum Beispiel den Österreichzweig von Europa Donna. Diese in 46 Ländern tätige Organisation engagiert sich mit dem Ziel Brustkrebs-PatientInnen den bestmöglichen Zugang zu Therapie und Früherkennung zu ermöglichen. In Österreich sind ihre Ziele objektive, nicht von den Interessen Dritter geleitete Informationen für Betroffene zur Verfügung zu stellen, die Rechte von PatientInnen zu stärken und deren Interessen in gesellschaftspolitischen Entscheidungsprozessen zu vertreten.

Objektive Information

Natalija Frank, die am CCC Executive Manager for Clinical Research und zuständig für Patientenangelegenheiten ist, erweckte die schwächelnde Organisation Anfang 2012 zu neuem Leben und ist seitdem die treibende Kraft und Vorstandsmitglied von Europa Donna Austria. Sie hat daher gemeinsam mit der Präsidentin von Europa Donna Austria, Mona Knotek-Roggenbauer, maßgeblich an der Organisation der ersten Österreichischen Brustkrebs-PatientInnen Tagung mitgewirkt. Frank über den Kongress: „Unser Team besteht fast ausschließlich aus selbst Betroffenen. Eines unserer Kernziele ist es, PatientInneninteressen tatsächlich von PatientInnen vertreten zu lassen und objektive, fachliche Information zur Verfügung zu stellen. Unser Kongress, für den wir viele hochkarätige ExpertInnen aus verschiedenen Fachgebieten und Institutionen gewinnen konnten, ist ein wichtiger Schritt, um dieses Ziel Wirklichkeit werden zu lassen.“
Ein Blick auf das Programm bestätigt diese Aussage. Die TeilnehmerInnen erwartet eine große Bandbreite an onkologischen Themen die zum Beispiel „Therapieformen der Zukunft“, „Klinische Studien“ oder „Konservierung von Eierstockgewebe“ zum Inhalt haben.

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Comprehensive Cancer Center Vienna

Das Comprehensive Cancer Center (CCC) Wien der MedUni Wien und des AKH Wien vernetzt alle Berufsgruppen dieser beiden Institutionen, die KrebspatientInnen behandeln, Krebserkrankungen erforschen und in der Lehre bzw. der Ausbildung in diesem Bereich aktiv sind. Christoph Zielinski, Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I und Leiter der Abteilung für Onkologie, steht auch dem CCC leitend vor. (www.ccc.ac.at)

Die Wahrung und Stärkung von Patientenrechten sind dem CCC ein großes Anliegen. So war das Zentrum in der Person Christoph Zielinskis auch maßgeblich an der Erstellung der ersten Rechtscharta für KrebspatientInnen beteiligt. Darüber hinaus unterstützt das CCC Patient Advocacy Groups wie Europa Donna Austria und PAN-Austria (Verein für Jugendliche und junge Erwachsene mit onkologischen Erkrankungen).

Link zu Europa Donna
Link zu PAN

Comprehensive Cancer Center (CCC) Vienna
DI Isolde Fally,, Externe und Interne Kommunikation des CCC, Tel.: 01/ 40 400 1942, 8001657583, eMail: isolde.fally@ccc.ac.at Spitalgasse 23, 1090 Wien
26.06.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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