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Zweiter Bayerischer Tag der Telemedizin

Europäisches Branchen-Kompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft (EUBKZGW) überzeugte

Bayerischer Tag der Telemedizin. © Foto: Ute Mulder / pixelio.de
Bayerischer Tag der Telemedizin. © Foto: Ute Mulder / pixelio.de

Mit mehr als 500 Kongressteilnehmern ging vorgestern der 2. Bayerische Tag der Telemedizin im Klinikum der Universität München, Campus Großhadern, zu Ende, der von der Uni München in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege ausgerichtet wurde.

Das von Klaus Aulenbacher geleitete Europäische Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft (EUBKZGW) unterstützte die Veranstaltung, bei der auch die bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml (Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege) zugegen war, als Sponsor.

In zahlreichen Workshops wurden aktuelle Aspekte zur Bedeutung der Telemedizin in der modernen Gesundheitsversorgung präsentiert und diskutiert. Das Themenspektrum reichte von Arzneimitteltherapiesicherheit über gesundheitsökonomische Aspekte der Telemedizin, der Bedeutung telemedizinischer Anwendungen in Pflege und Reha bis hin zum Nutzen medizinischer Apps. Das EUBKZGW präsentierte an seinem Stand auch seine App zur multimedialen Patientenschulung "Patient-Info-Net". Diese einzigartige, neue Lösung, mit der chronisch Kranke wie Diabetiker entsprechend ihres Vorwissens zu ihrem Krankheitsbild geschult werden, zog zahlreiche Interessenten an den Messestand des EUBKZGW, unter ihnen der Projektleiter der Technischen Universität München im Bereich Medizinelektronik.

Auch mit Vertretern der Krankenhausapotheke der Ludwig-Maximilians-Universität, von Telemedizinnetzen und Krankenkassen sowie mit niedergelassenen Ärzten, führten die Mitarbeiterinnen des EUBKZGW intensive Gespräche. Eine der angesehensten Münchener Diabetes-Praxen entschloss sich zur Durchführung eines Pilotprojektes, bei dem sie ihre Patienten unter Einsatz des Patient-Info-Net direkt nach der Erstdiagnose über den richtigen Umgang mit der Krankheit Diabetes aufklären will. So sollen vermeidbare Folgeerkrankungen verhindert werden.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.eubkzgw.eu

Pressemitteilung EUBKZGW
Europäisches Branchenkompetenzzentrum für die Gesundheitswirtschaft, Saskia Denise Gloye, 030 / 25894493
04.04.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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