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Universitätsklinikum Leipzig

Große Medizin-Kongresse kommen 2016 nach Leipzig

Leipzig, Cityblick. © Foto: Günter Schlee / pixelio.de
Leipzig, Cityblick. © Foto: Günter Schlee / pixelio.de

Das Universitätsklinikum Leipzig ist 2016 Gastgeber für zwei große Kongresse auf dem Gebiet der bildgebenden Diagnostik. Zum „EuroEcho Imaging“ im Dezember werden die gesamten europäischen Herzspezialisten erwartet. Beim Dreiländertreffen kommen im Oktober Ultraschall-Experten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in der Messestadt zusammen.

Seit 13 Jahren ist erstmals wieder eine deutsche Stadt als Tagungsort des „EuroEcho Imaging“-Kongresses ausgewählt worden. „Darüber freuen wir uns und sind natürlich sehr stolz, dass die Entscheidung für Leipzig gefallen ist. Für mich persönlich war die Zusage wie der Zuschlag zur Austragung einer Fußball-Weltmeisterschaft“, verdeutlicht Professor Andreas Hagendorff, Leiter der Echokardiographie-Labore am Uniklinikum Leipzig und „Local Host“ des EuroEcho Imaging, die Bedeutung des Kongresses. Am Zuschlag für die Austragung in Leipzig hat die Abteilung für Kardiologie und Angiologie am Uniklinikum Leipzig maßgeblichen Anteil.

Die jährliche Tagung wird von der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie veranstaltet. Im Mittelpunkt stehen alle bildgebenden Verfahren, die sich mit der Untersuchung des Herzens beschäftigen. Dazu zählen die Echokardiographie, Computertomographie (CT), Magnetresonanztomographie (MRT) sowie nuklearmedizinische Methoden.

Als Gastgeber würde Prof. Hagendorff, Oberarzt in der Abteilung Kardiologie und Angiologie, gern den praktischen Teil der Veranstaltung weiter ausbauen. So soll es neben dem wissenschaftlichen und dem Ausbildungsteil beispielsweise Lehreinheiten mit praktischen Vorführungen geben. Zum „Euroecho Imaging“ werden im Dezember 2016 bis zu 4000 Teilnehmer in Leipzig erwartet.

Bereits zwei Monate vorher, im Oktober 2016, wird in Leipzig das Dreiländertreffen der Gesellschaften für Ultraschall in der Medizin aus Deutschland (DEGUM), Österreich und der Schweiz stattfinden. „Die Vereinigungen umfassen alle Bereiche der Ultraschalldiagnostik, beispielsweise in der Gynäkologie und Neurologie, aber auch in der Chirurgie und Kardiologie“, sagt Prof. Hagendorff, der bei diesem Treffen Kongresspräsident ist. Vorsitzender der DEGUM ist zu diesem Zeitpunkt ein weiterer UKL-Mediziner: Professor Volker Keim, Oberarzt in der Klinik und Poliklinik für Gastroenterologie und Rheumatologie.

Als Partner beim Dreiländertreffen ist in Leipzig auch die Europäische Föderation der Gesellschaften für Ultraschall in Medizin und Biologie (EFSUMB) dabei, die aus 28 nationalen Ultraschallgesellschaften besteht. Zudem wird im Rahmen des Dreiländertreffens der Weltkongress zur kardiovaskulären Sonografie, dem Ultraschall des Herzens und der Gefäße, stattfinden. Insgesamt werden rund 3500 Teilnehmer erwartet.

Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 350.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

Pressemitteilung UKL
Ines Christ, Pressestelle / Unternehmenskommunikation, Tel.: 0341 / 97-15905, Fax: 0341 / 97-15906, eMail: presse@uniklinik-leipzig.de
07.05.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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