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TMF - Technologie- und Methodenplattform

Herausforderungen der Vernetzung von Biobanken: 4. Nationales Biobanken-Symposium

Plakat zum Biobanken-Symposium 2015. © Foto: TMF
Plakat zum Biobanken-Symposium 2015. © Foto: TMF

Der medizinische Fortschritt, insbesondere die Entwicklung der Präzisionsmedizin, bei der Therapien immer mehr auf die individuellen genetischen Eigenschaften der Patienten abgestimmt werden, basiert wesentlich auf Biobanken. Hier werden Gewebe, Blut oder andere Körperflüssigkeiten für eine spätere Analyse gelagert. Biobanken sind eine wesentliche Forschungsinfrastruktur in der klinischen wie in der epidemiologischen Forschung.

Die zunehmende lokale, nationale und europäische Vernetzung von Biobanken ist das Schwerpunktthema des 4. Nationalen Biobanken-Symposiums, das am 9. und 10. Dezember 2015 in Berlin stattfindet.

Veranstalter des Symposiums ist das Deutsche Biobanken-Register (www.biobanken.de) in Partnerschaft mit dem Deutschen Biobanken-Knoten (German Biobank Node, bbmri.de). Die zunehmende Vernetzung von Biobanken wird über europäische und nationale Fördermaßnahmen derzeit stark vorangetrieben. Hierbei sind zahlreiche technologische, rechtliche und ethische Herausforderungen zu meistern, die im Rahmen des Symposiums diskutiert werden sollen. Themenschwerpunkte sind: Vernetzung von Daten- und Probenbeständen, standortübergreifende IT- und Dateninteroperabilität, Qualitätsmanagement, Ethik und Nachhaltigkeit sowie die Wahrnehmung von Biobanken in der Öffentlichkeit.

Weitere Informationen:

http://www.biobanken.de/Symposium

Keynotes:

09.12.2015, 10:00 Uhr:

The Genome of Icelanders | Patrick Sulem (deCode genetics, Reykjavik/Iceland)

Biobanking für klinische und populationsbasierte Forschungsfragen: Erfahrungen aus Kiel | Prof. Dr. Wolfgang Lieb (Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel)

Gewebebasiertes Biobanking als Basis der Forschung zur Präzisionsmedizin | Prof. Dr. Manfred Dietel (Charité – Universitätsmedizin Berlin)

09.12.2015, 12:15 Uhr

Biobanken-Portale und Netzwerke: Mehr Aufwand als Nutzen? | Univ.-Prof. Dr. Berthold Huppertz (Medizinische Universität Graz)

Biobankennetzwerke: Wir schaffen das...! | Prof. Dr. Michael Hummel (Charité/German Biobank Node)

09.12.2015, 16:30 Uhr

Collaboration step by step – A short overview over BBMRI-ERIC's Common Services IT | Prof. Dr. Frank Ückert (Universitätsmedizin Mainz)

09.12.2015, 18:45 Uhr (Evening Lecture)

Biobanking: An Investment in Cancer Public Health | Rita Lawlor (University of Verona/Italy)

10.12.2015, 13:15 Uhr

A Common Service on ethical, legal, social implications at BBMRI-ERIC: what for?
Dr. Anne Cambon-Thomsen (Institut National de la Santé et de la Recherche Medicale (INSERM), Paris/France)

Teilnahme:

Eine Anmeldung ist erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. Journalisten können sich unter info@biobanken.de akkreditieren.

Tagungsort:

Best Western Hotel Steglitz International
Schlossstraße/Albrechtstraße 2 | 12165 Berlin
http://www.si-hotel.com/

Kontakt:

Antje Schütt
Tel.: 030 - 22 00 24 731
Mobil: 0173 6141663
E-Mail: presse@tmf-ev.de
Twitter: #biobanken2015

Weitere Informationen:
http://www.biobanken.de/Symposium - Symposiums-Website

Programmfoyer:
Biobanken-Symposium 2015

Antje Schütt, Geschäftsstelle TMF e.V., TMF - Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung e.V. (TMF)
Antje Schütt, Kommunikation und Mitgliederbetreuung, Tel.: 030 / 22 00 24 731, Fax: 030 / 22 00 24 799, eMail: antje.schuett@tmf-ev.de
02.12.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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