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  • Thomas Schönemann

Sächsische Krebsgesellschaft

9. Sächsischer Krebskongress tagt am 18. April 2015 in Chemnitz

Innenstadt von Chemnitz. © Foto: Oli Müller / pixelio.de
Innenstadt von Chemnitz. © Foto: Oli Müller / pixelio.de

Zum Thema „Personalisierte Therapie seltener und häufiger Tumoren“ treffen sich im April in Chemnitz Experten aus allen Bereichen der Therapie und Versorgung von Patienten mit Krebserkrankungen zum Erfahrungsaustausch. Veranstalter des Kongresses ist die Sächsische Krebsgesellschaft e.V.

Krebserkrankungen sind die zweithäufigste Todesursache weltweit. In Sachsen erkranken im Jahr 29.000 Menschen neu an Krebs.

Vor allem in den letzten Jahren haben sich neben den Früherkennungs- auch die Behandlungsmöglichkeiten für verschiedene Tumorerkrankungen wie Brustkrebs und das Prostatakarzinom stark verbessert. Ein früh erkannter Tumor kann in vielen Fällen heute geheilt werden. Allerdings stellen der Lungenkrebs und das Melanom (Hautkrebs) die Ärzte immer noch vor Herausforderungen. Für die forschenden und praktizierenden Onkologen ist es daher von großer Bedeutung, die Behandlungsmöglichkeiten weiter zu verbessern und dabei in den interdisziplinären Austausch zu treten.

Der 9. Sächsische Krebskongress deckt thematisch viele unterschiedliche Tumorerkrankungen ab und stellt aktuellste Erkenntnisse aus den jeweiligen Fachbereichen dar. Damit soll ein breites Publikum mit onkologischem Bezug erreicht werden als Grundlage für ein vernetztes Zusammenarbeiten zum Wohle der Patienten.

„Neue Erkenntnisse aus Genetik und Molekularbiologie machen den Weg frei für individuelle Therapieansätze von Krebserkrankungen. Die gezielten und maßgeschneiderten Therapieansätze versprechen deutliche Verbesserungen bei der Behandlung von Krebs.“, erklärt die Kongresspräsidentin Univ.-Prof. Dr. med. Ursula Froster. Die Humangenetikerin ist seit 2006 Vorsitzende der Sächsischen Krebsgesellschaft e.V. und ist sich sicher: „Die zunehmenden Erkrankungszahlen sind nicht nur eine Folge demografischer Entwicklung. Zunehmend mehr junge Patienten bedürfen der ganz besonderen Betreuung und einer optimalen Behandlung.“

Der Kongress unter der Schirmherrschaft der Sächsischen Sozialministerin Barbara Klepsch tagt zum dritten Mal in Folge in Chemnitz. Die thematische Vielfalt konnte erneut ausgebaut werden. Am Vortag des Kongresses findet ein Vortagssymposium zum Prostata-, Brust- und Lungenkrebs sowie zu hämatologischen Erkrankungen statt. Außerdem ist wieder ein spezielles Fachprogramm für medizinisches Assistenz- und Fachpersonal Bestandteil des Kongresses.

Weitere Informationen und Programm: www.skk2015.de

Die Sächsische Krebsgesellschaft 

Die Sächsische Krebsgesellschaft e.V. verfolgt das Ziel, alle Bestrebungen zur Bekämpfung von Krebskrankheiten zu fördern. Als wissenschaftliche Fachgesellschaft mit sozial- und gesundheitspolitisch breit gefächertem Spektrum ist sie Partner aller in der Krebsbekämpfung tätigen Institutionen, Organisationen und Vereinen sowie von an Krebs erkrankten Menschen.

Hauptaufgaben

  • Information und Aufklärung der Bevölkerung
  • Bereitstellung von Aufklärungsliteratur, Mitteilungsblatt, Vorträge, Aktionen zur Aufklärung und Vorsorge in Zusammenarbeit mit weiteren in der Krebsbekämpfung tätigen Partnern, u.v.a.m.
  • Wissenschaftliche Arbeit
  • Durchführung von Kongressen, Seminaren, Weiterbildungen und Lehrgängen
  • Unterstützung der Krebsregister in Sachsen
  • Koordinierung von Vernetzung in der medizinischen Praxis usw.
  • Unterstützung der Selbsthilfebewegung Krebskranker in Sachsen (Aktionstage, Lehrgänge, Kurse und Anleitungen)
  • Unterstützung und Neubildung von Selbsthilfegruppen nach Krebs
  • Supervision für LeiterInnen von Selbsthilfegruppen und Betroffene
  • Psychosoziale Beratung und Betreuung
  • Krebsberatungstelefon (ca. 50 Std. pro Woche)
Pressemitteilung Sächsische Krebsgesellschaft e.V.
Dr. Ralf Porzig, Sächsische Krebsgesellschaft e.V., Schlobigplatz 23, 08056 Zwickau, Tel.: 0375 / 281403, Fax: 0375 / 281404, eMail: info@skg-ev.de
17.03.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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