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HELIOS Kliniken

Krebs – unbesiegbares Schicksal?

Nordic Walker. © Foto: Malcolm jarvis - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons
Nordic Walker. © Foto: Malcolm jarvis - Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons

Um die Bedeutung der Erforschung, Vorbeugung und Behandlung von Krebserkrankungen ins öffentliche Bewusstsein zu rufen, wurde 2007 der Weltkrebstag am 4. Februar ins Leben gerufen. Auch das Klinikum beteiligt sich an den Informations-Veranstaltungen zum Weltkrebstag mit dem Vortrag "Krebs- unvermeidbares Schicksal?" Am 5. Februar referiert dazu um 18:00 Uhr Dr. Dietrich Bergemann im Lehrsaal, 4. OG, im Klinikum. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

„Krebs ist kein unvermeidbares Schicksal! Jeder kann sein individuelles Krebsrisiko senken. Mit gesunder Ernährung, mehr Bewegung steigern Sie Ihr Wohlbefinden, werden leistungsfähiger und beugen Krebs vor“, informiert Dr. Dietrich Bergemann, Oberarzt der Medizinischen Klinik II am HELIOS Klinikum München West. Bewusst leben und ungesunde Gewohnheiten umstellen – ein einfaches Rezept gegen Krebs? Denn Krebs ist auf dem Vormarsch, kann jeden treffen.

Wie entsteht Krebs?

Krebs ist eine Krankheit der Gene und entsteht, wenn sich Gene verändern und diese Veränderungen nicht mehr repariert sondern die Erbinformationen dadurch verfälscht werden. Das heißt, je älter der Mensch wird, umso höher ist das Risiko, dass Krebsmutationen auftreten. „Krebs ist eigentlich eine Erkrankung von Menschen jenseits der zweiten Lebenshälfte. Es gibt aber auch Krebsarten, die jüngere Menschen treffen“, informiert Dr. Dietrich Bergemann, Oberarzt der Medizinischen Klinik II am HELIOS Klinikum München West. In fünf bis zehn Prozent der Erkrankungen sind die Veränderungen des Erbguts erblich, also familiär bedingt. Hier gibt es in jeder Generation Krebserkrankungen, zum Teil schon in jungen Jahren. „Krebsauslösende Faktoren, die eine Krebserkrankung entstehen lassen können, sind zum Beispiel Tabakrauch, Chemikalien, chronische Infektionen, aber auch eine ungesunde Lebensweise und zu wenig Bewegung“, so der Internist.

Krebs – Früherkennung hilft

„Krebs ist kein Todesurteil mehr. Früherkennung rettet Leben“. Für viele Krebsarten gilt: je früher sie erkannt werden, umso besser sind sie therapierbar und im besten Falle heilbar. Vor allem Tumorerkrankungen der Brust, des Darms, des Gebärmutterhalses, der Prostata und der Haut sind mit Vorsorge-Untersuchungen gut diagnostizierbar. Deshalb sind Krebs-Früherkennungsuntersuchungen im Maßnahmenkatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Gerade im Hinblick auf die Darmkrebs-Prävention ist die Forderung „Ab 50 zur Vorsorge“ bekannt; denn wird Darmkrebs früh diagnostiziert, ist er gut behandelbar.

Gesund leben
Etwa zwei Drittel aller Krebserkrankungen sind auf ungesunde Lebensstilfaktoren zurückzuführen, Faktoren wie Ernährung und Bewegung haben einen großen Einfluss auf die Krebsentwicklung. So wurde nachgewiesen, dass das Dickdarm- und Brustkrebsrisiko um 20 bis 30 Prozent sinkt, bei täglicher Bewegung von mindestens 30 Minuten. „Erhöhen Sie bewusst Ihre Lebensqualität.“

Im Anschluss an den Vortrag steht Dr. Dietrich Bergemann für Fragen von allgemeinem Interesse zur Verfügung.

Im HELIOS Klinikum München West werden jedes Jahr rund 20.000 Patienten stationär und weitere 26.000 Patienten ambulant von den 950 Mitarbeitern medizinisch versorgt. Die zehn Fachabteilungen verfügen zusammen über 400 Betten.

Zur HELIOS Kliniken Gruppe gehören 110 eigene Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 49 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), fünf Rehazentren, elf Präventionszentren und 15 Pflegeeinrichtungen. HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums. Sitz der Unternehmenszentrale ist Berlin.

HELIOS versorgt jährlich mehr als 4,2 Millionen Patienten, davon mehr als 1,2 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über mehr als 34.000 Betten und beschäftigt rund 69.000 Mitarbeiter. Im Jahr 2013 erwirtschaftete HELIOS einen Umsatz von 3,4 Milliarden Euro. Die Klinikgruppe gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius.

Pressemitteilungen HELIOS Kliniken
Simone Rudroff, Tel.: 089 / 8892-2432, Mobil: 0176 / 131 76 563, eMail: simone.rudroff@helios-kliniken.de
27.01.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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