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Tag des offenen Labors

Kunst am Forschungsgebäude: „Strahlen“ von Karl-Heinz Adler

Das Kunstwerk des Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Es ist seit kurzem an der Fassade des neuen Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR angebracht. © Foto: Prof. Karl-Heinz Adler
Das Kunstwerk des Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Es ist seit kurzem an der Fassade des neuen Zentrums für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR angebracht. © Foto: Prof. Karl-Heinz Adler

Im neuen Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung am HZDR arbeiten die Forscher daran, Krebserkrankungen mithilfe von Strahlung besser erkennen und diagnostizieren sowie wirksamer heilen zu können. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst wird das Kunstwerk am Tag des offenen Labors in Dresden-Rossendorf am 28. Mai um 11 Uhr feierlich enthüllen.

Das Auftragswerk des bekannten Dresdner Künstlers Karl-Heinz Adler trägt den Namen „Strahlen“. Auch im Gebäude, dessen Fassade auf einer Fläche von 125 Quadratmetern zum Kunstwerk geworden ist, dreht sich zukünftig alles um Strahlen. Im neuen Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) arbeiten die Forscher daran, Krebserkrankungen mithilfe von Strahlung besser erkennen und diagnostizieren sowie wirksamer heilen zu können. Die Sächsische Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange, wird das Kunstwerk am Tag des offenen Labors in Dresden-Rossendorf am 28. Mai um 11 Uhr im Beisein des Künstlers feierlich enthüllen.

Künstlerisch gestaltete Strahlen treffen auf radioaktive Strahlen für die Diagnose und Therapie von Krebserkrankungen. Diese Idee verfolgte Karl-Heinz Adler, dessen baubezogene Kunst auch international stark beachtet wird. Als Vertreter der Neuen Moderne wurde er 2008 zum Honorarprofessor für Bildnerische Lehre an der Fakultät Architektur der TU Dresden berufen. Vor dem jetzt am HZDR realisierten Entwurf gab es eine ganze Reihe von Vorschlägen, deren Umsetzung aber aus technologischen oder aber aus Kostengründen nicht weiter verfolgt werden konnte. "Die Zusammenarbeit mit Prof. Adler war sehr inspirierend, weil er ständig neue Ideen entwickelt hat, um die Realisierung des Kunstwerkes zu ermöglichen. Darüber und über sein Interesse an unseren inhaltlichen Aufgaben, zu denen er mit seinem Werk einen Zugang schaffen wollte, haben uns sehr gefreut", sagt Prof. Peter Joehnk, Kaufmännischer Direktor des HZDR. „Das Werk fügt sich in jeglicher Hinsicht stimmig und zugleich selbstbewusst in die Architektur des neuen Gebäudeensembles ein.“

Enthüllung des Kunstwerks „Strahlen“ am Samstag, 28. Mai 2016, 11:00 – 11:30 Uhr, im HZDR, Bautzner Landstr. 400, 01328 Dresden, Gebäude 805 im Rahmen des Tages des offenen Labors am 28. Mai, 10:00 – 17:00 Uhr

Die Besucher erwartet ein vielseitiges Informations- und Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie. Bei zahlreichen Führungen können sie einen Blick hinter die Kulissen der modernen Forschung werfen und deren ganze Bandbreite entdecken: von innovativen und stromsparenden elektronischen Materialien für Speicher- und Computertechnologien über moderne Supraleiter und starke Magnete bis zu neuen Ressourcentechnologien. Von der Entwicklung radioaktiver Arzneimittel oder Medizingeräte für die Krebstherapie über einzigartige Konzepte für Beschleuniger und Laser bis zur Astroteilchen-Forschung.

Bei einer Vielzahl von Führungen und Mitmachaktionen, verteilt über das Gelände des Standorts, können Besucher topaktuelle Forschungsthemen kennenlernen und mit den Forschern diskutieren. Besonders spannend sind dabei die Großgeräte, die am HZDR zum Einsatz kommen – zum Beispiel, um die größten Magnetfelder Europas oder die leistungsstärksten Laserstrahlen zu erzeugen.

Auf die Spur von Tumoren begeben sich die Besucher am Stand von OncoRay, dem Dresdner Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie. Fragen zu Krebs beantwortet zudem der Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums. Wie Arzneimittel entstehen, wird bei der ROTOP Pharmaka GmbH erklärt, die gemeinsam mit dem HZDR und dem VKTA – Strahlenschutz, Analytik und Entsorgung Rossendorf den Tag des offenen Labors veranstaltet. Der VKTA präsentiert seine vielfältigen Aufgaben beim Rückbau der nuklearen Altanlagen. Besucher können sich hier über den Strahlenschutz sowie über die Behandlung und Entsorgung von Reststoffen und Abfällen informieren.

Weitere Informationen:
http://www.hzdr.de/besuchertag

Dr. Christine Bohnet, Kommunikation und Medien, Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf
Dr. Christine Bohnet, Pressesprecherin, Tel.: 0351 / 260-2450, Fax: 0351 / 260-2700, E-Mail: c.bohnet@hzdr.de
25.05.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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