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Sommerschule des HeKKSaGOn-Netzwerks

Mathematische Methoden in den Bio- und Materialwissenschaften

Damit geht's nicht mehr. © Foto: Dieter Hopf / pixelio.de
Damit geht's nicht mehr. © Foto: Dieter Hopf / pixelio.de

Fünfzehn japanische und deutsche Promovierende treffen sich an der Universität Göttingen zur dritten gemeinsamen Sommerschule des deutsch-japanischen HeKKSaGOn-Netzwerks. Eine Woche lang beschäftigen sie sich unter der Anleitung von Hochschullehrerinnen und -lehrern mit numerischen und statistischen Methoden und Anwendungen in den Bio- und den Materialwissenschaften, ohne die z.B. komplexe Fragestellungen wie etwa nach der frühen Differenzierung von Stammzellen in der biophysikalischen Grundlagenforschung für die Stammzellentherapie nicht zu beantworten sind.

Fünfzehn japanische und deutsche Promovierende treffen sich vom 11. bis 20. September 2014 an der Universität Göttingen zur dritten gemeinsamen Sommerschule des deutsch-japanischen HeKKSaGOn-Netzwerks. Eine Woche lang beschäftigen sie sich unter der Anleitung von zehn japanischen und deutschen Hochschullehrerinnen und -lehrern mit numerischen und statistischen Methoden und Anwendungen in den Bio- und den Materialwissenschaften. Auf dem Programm stehen unter anderem Anwendungen in der biophysikalischen Grundlagenforschung, der nanomikroskopischen Bilderkennung, der Modellierung von Zellverbänden und dem Membrantransport in der Krebstherapie. Darüber hinaus werden neuartige Verfahren aus den verschiedenen mathematischen Disziplinen vorgestellt, zum Beispiel aus der Extremwerttheorie der Statistik auf gekrümmten Räumen.

„Ohne moderne mathematische Methoden sind komplexe Fragestellungen wie etwa nach der frühen Differenzierung von Stammzellen in der biophysikalischen Grundlagenforschung für die Stammzellentherapie nicht zu beantworten“, sagt Mitorganisator Prof. Dr. Stephan Huckemann vom Felix-Bernstein-Institut für Mathematische Statistik in den Biowissenschaften der Universität Göttingen. „Unsere Sommerschule verfolgt den Ansatz, modernste methodische Forschung mit aktuellen Anwendungen in den angewandten Wissenschaften zusammenzubringen, um den heutigen und künftigen Herausforderungen in den Bio- und Materialwissenschaften erfolgreich zu begegnen.“

Das HeKKSaGOn-Netzwerk ist ein 2010 gegründeter Zusammenschluss der Universitäten Kyoto, Osaka und Tohoku in Japan sowie den Universitäten Heidelberg und Göttingen und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) in Deutschland. Ziel des Zusammenschlusses ist es, neben einer Intensivierung der wissenschaftlichen Kooperationen insbesondere die Nachhaltigkeit der länderübergreifenden Maßnahmen und Projekte sicherzustellen. Mit Hilfe des in der deutsch-japanischen Zusammenarbeit bislang einzigartigen Konsortiums wollen die beteiligten Universitäten den Informationsaustausch erleichtern, die Kooperationen in Forschung und Lehre ausbauen und den Austausch von Studierenden, Promovierenden und Forschenden fördern.

Kontaktadressen:
Sommerschule:
Prof. Dr. Stephan Huckemann
Georg-August-Universität Göttingen
Fakultät für Mathematik und Informatik – Institut für Mathematische Stochastik
Goldschmidtstraße 7, 37077 Göttingen, Telefon (0551) 39-13517
E-Mail: huckeman@math.uni-goettingen.de

HeKKSaGOn:
Dr. Tanja Falkowski
Georg-August-Universität Göttingen
Stabsstelle Göttingen International
Von-Siebold-Straße 2, 37075 Göttingen, Telefon (0551) 39-21334
E-Mail: tanja.falkowski@zvw.uni-goettingen.de

Thomas Richter Presse, Kommunikation und Marketing, Georg-August-Universität Göttingen
Romas Bielke, Tel.: 0551 / 39-12172, eMail: romas.bielke@zvw.uni-goettingen.de
10.09.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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