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11. Ulmer Symposium

Mehr Schutz vor Krankenhauskeimen

Collage: Ulmer Münster und Klinikum. © Grafik: Universitätsklinikum Ulm
Collage: Ulmer Münster und Klinikum. © Grafik: Universitätsklinikum Ulm

Vom 28. bis 30. April findet das "11. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen" im Maritim Congress Centrum Ulm statt. Gastgeber sind Prof. Dr. Steffen Stenger, Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, und Tagungsleiterin Prof. Dr. Heike von Baum, Leiterin der Sektion Klinikhygiene am Universitätsklinikum Ulm. I

Im Mittelpunkt dieser hochkarätigen Zusammenkunft von Fachleuten stehen stets Krankenhausinfektionen und resistente Krankheitserreger, die sich hierzulande in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einem beunruhigenden Problem entwickelt haben und sich in ihrer Häufigkeit in einer erschreckenden Aufwärtsspirale befinden.

Vom 28. bis 30. April findet das „11. Ulmer Symposium Krankenhausinfektionen“ im Maritim Congress Centrum Ulm statt. Gastgeber sind Prof. Dr. Steffen Stenger, Ärztlicher Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene, und Tagungsleiterin Prof. Dr. Heike von Baum, Leiterin der Sektion Klinikhygiene am Universitätsklinikum Ulm, denen es gelungen ist, einen der bundesweit wichtigsten und größten Kongresse dieser Art an den Ufern der Donau dauerhaft zu etablieren. Im Mittelpunkt dieser hochkarätigen Zusammenkunft von Fachleuten stehen stets Krankenhausinfektionen und resistente Krankheitserreger, die sich hierzulande in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu einem beunruhigenden Problem entwickelt haben und sich in ihrer Häufigkeit in einer erschreckenden Aufwärtsspirale befinden.

„Diskutiert werden durchaus sehr unterschiedliche Zahlen hinsichtlich der Personen, die sich jährlich in Deutschland in einem Krankenhaus mit einem gefährlichen Keim infizieren. Entsprechende Schätzungen reichen von 400.000 bis hin zu 900.000 Fällen“, sagt Professor von Baum, für die es unstrittig ist, dass jede vermeidbare Infektion im Rahmen einer medizinischen Behandlung eine zu viel ist. „Viele Infektionen könnten mit korrekt angewandtem Fachwissen umgangen werden“, so von Baum. Sie verweist aber auch auf die Erfolge der vergangenen Jahre: Dazu gehören z.B. die Aktion „Saubere Hände“, das im Jahr 2001 in Kraft getretene Infektionsschutzgesetz und die Deutsche Antibiotika-Resistenzstrategie des Bundes.

Auch in diesem Jahr ist das Veranstaltungsprogramm des Symposiums mit mehr als 120 Fachbeiträgen äußerst vielschichtig und Ausdruck der enormen Bandbreite, die sich hinter dem Wort „Krankenhausinfektion“ verbirgt. Im Fokus stehen diesmal insbesondere die Themen Medizinprodukte und Aufbereitung, Hygienemaßnahmen und multiresistente bakterielle Erreger. Hinzu kommen u.a. das Management von Patienten mit Verdacht auf eine Ebola-Infektion, Wasserhygiene und aktuelle Ausbruchsereignisse. Und in der großen Industrieausstellung mit mehr als 60 teilnehmenden Firmen haben die Teilnehmer Gelegenheit, sich intensiv über bewährte und neue Produkte zum Thema Hygiene, Medizinprodukte und Infektionsverhütung zu informieren und persönlich beraten zu lassen.

Im Internet gibt es das komplette Tagungsprogramm und weitere Informationen unter www.krankenhausinfektionen-ulmer-symposium.de

 

Jörg Portius, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsklinikum Ulm
Jörg Portius, Kommissarischer Leiter, Tel.: 0731 / 500 - 43043, Fax: 0731 / 500 - 43026, eMail: joerg.portius@uniklinik-ulm.de
20.04.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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