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Jahrestagung DGNR

"Neurorad" 2014: Hirntumor, Aneurysma, Schlaganfall, Demenz und Rückenleiden

Köln. Blick auf die Domseite. © Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de
Köln. Blick auf die Domseite. © Foto: Ruth Rudolph / pixelio.de

Die Neuroradiologie ist eine Disziplin der Vielfalt! Das Programm der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. („Neurorad“) umfasst Innovationen in Diagnostik und Therapie zahlreicher Erkrankungen – darunter auch „Volksleiden“ wie Rückenschmerzen oder Demenz. Aber auch richtungsweisende Studien zu weniger häufigen Erkrankungen wie Aneurysmen oder Hirntumoren werden zur Zeit in Köln vorgestellt.

Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Schädelbasischirurgie unterstreicht den interdisziplinären und breitgefächerten Charakter des „Neurorads“. Auch macht der Blick in das Programm angesichts der zahlreichen Neuerungen und Fortschrittsthemen deutlich: Die Neuroradiologie ist ein Innovationsfach!

Mit den Schwerpunktthemen „Neuroonkologie“, „Multimodale Bildgebungskonzepte“, „Pädiatrische Neuroradiologie“, „Schädelbasis“, „Spinalkanal“ und „Neurointervention“ eröffnet heute der „Neurorad 2014“ in Köln. Mehr als 1.000 Teilnehmer werden im Gürzenich erwartet. „Wir haben ein vielseitiges Kongressprogramm zusammengestellt, das für Kolleginnen und Kollegen in Weiterbildung, in der Niederlassung und in der Klinik Anregungen bietet“, erklärt Kongresspräsidentin Prof. Dr. Ulrike Ernemann (Tübingen). Besonders erfreut ist sie, dass die Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. bei diesem Kongress wissenschaftlich mit der Deutschen Krebsgesellschaft und der Gesellschaft für Schädelbasischirurgie zusammenarbeitet. „Das unterstreicht den Charakter der Neuroradiologie als interdisziplinär aktives Fach“.

Interdisziplinarität wird in der Neuroradiologie besonders groß geschrieben. „Denn letztendlich deckt unser Fach ein breites Themenspektrum ab – und somit ist die Zusammenarbeit mit Neurologen, Neurochirurgen oder Onkologen nicht nur sinnvoll, sondern notwendig“, konstatiert Ernemann. Ein weiteres Merkmal des Fachs sei die Innovationsfreude. „Die Entwicklung ist rasant. Bestehende neuroradiologische Verfahren werden zunehmend verfeinert und neue Applikationsmöglichkeiten untersucht“, so Ernemann. Diese Innovationsfreude drückt sich auch in der Zahl der eingereichten und akzeptierten Abstracts aus: „189 Beiträge wurden aufgenommen. Wir freuen uns darüber, dass vor allem junge Kolleginnen und Kollegen die Jahrestagung als Forum zur Präsentation ihrer Forschungsgebiete und zum wissenschaftlichen Diskurs innerhalb der Fachgesellschaft und im interdisziplinären Austausch nutzen“.

Über die Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e.V.
Die Jahrestagung der Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie e.V. ist Europas größter Fachkongress für Hirnbildgebung, mehr als 1.000 Teilnehmer werden vom 23.-25. Oktober 2014 in Köln erwartet. Thematische Schwerpunkte bilden die Neuroonkologie, multimodale Bildgebungskonzepte, pädiatrische Neuroradiologie, Schädelbasis, Spinalkanal sowie Neurointerventionen. Die Neuroradiologie ist mit ihren Diagnose- und Behandlungsmethoden im Bereich Demenz und Schlaganfall eine der medizinischen Schlüsseldisziplinen der alternden Gesellschaft. Weitere Informationen unter http://www.neurorad.de

Pressesprecher, Florian Schneider Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Röntgengesellschaft e.V.
Florian Schneider, Pressesprecher, Tel.: 030 / 916 070 19, Fax: 030 / 916 070 22, eMail: schneider@drg.de
23.10.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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