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Radiologie Aktuell 2014

UKL-Radiologie lockt 400 Ärzte und Wissenschaftler in die Messestadt

Neues Gewandhaus in Leipzig. © Foto: Appaloosa (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons
Neues Gewandhaus in Leipzig. © Foto: Appaloosa (Eigenes Werk) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) oder GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

400 Ärzte und Wissenschaftler aus dem gesamten Bundesgebiet werden am 4. und 5. April zu „Radiologie Aktuell 2014“ im Leipziger Gewandhaus erwartet. Thematische Schwerpunkte der 22. Veranstaltung dieser Kongressreihe bilden urologische Tumoren und Erkrankungen der Kopf-Hals-Region.

„Abermals konnten wir ausgewiesene auswärtige Experten wie auch Kollegen vom Leipziger Universitätsklinikum als Referenten gewinnen“, so Prof. Dr. Thomas Kahn, wissenschaftlicher Kongressleiter und Direktor der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am Uniklinikum Leipzig.

Unter anderem werden Prof. Dr. Jens-Uwe Stolzenburg, Direktor der Urologischen Klinik und Prof. Dr. Andreas Dietz, Direktor der Hals-Nasen-Ohren-Klinik die Anforderungen von Urologen und HNO-Ärzten an die Radiologie formulieren. Im Mittelpunkt der bildgebenden Diagnostik von Fehlbildungen, Entzündungen und Tumoren im HNO-Bereich stehen die Computertomographie (CT) und Magnetresonanztomographie (MRT). Ferner wird Prof. Stolzenburg neue Operationsverfahren für Patienten mit Prostatakarzinom vorstellen. Bei nur geringem Tumorfortschritt ist unter bestimmten Voraussetzungen eine Operation oder Strahlentherapie noch nicht erforderlich, der Tumor kann zunächst nur „aktiv überwacht“ werden.

Hierfür könnte die MRT eine entscheidende Rolle einnehmen. „Manche Prostatatumoren sind nur auf MRT-Aufnahmen gut sichtbar“, erklärt Prof. Kahn. Aus diesen Bereichen könnte dann im gegebenen Fall auch eine gezielte Probenentnahme unter MRT-Kontrolle erfolgen. Relevante Pathologien der Niere und der ableitenden Harnwege wird der Direktor des Instituts für Pathologie, Prof. Dr. Christian Wittekind, vorstellen.

 

Universitätsklinikum Leipzig

Das Universitätsklinikum Leipzig (UKL) blickt gemeinsam mit der Medizinischen Fakultät als zweitältester deutscher Universitätsmedizin auf eine reiche Tradition zurück. Heute verfügt das Klinikum mit 1450 Betten über eine der modernsten baulichen und technischen Infrastrukturen in Europa. Zusammen mit der Medizinischen Fakultät ist es mit über 6000 Beschäftigten einer der größten Arbeitgeber der Stadt Leipzig und der Region. Jährlich werden hier über 350.000 stationäre und ambulante Patienten auf höchstem medizinischen Niveau behandelt. Diese profitieren von der innovativen Forschungskraft der Wissenschaftler, indem hier neueste Erkenntnisse aus der Medizinforschung schnell und gesichert in die medizinische Praxis überführt werden.

Pressemitteilung UKL
Sandra Hasse, Pressestelle/Unternehmenskommunikation, Tel.: 0341 / 97-15905, Fax: 0341 / 97-15906, eMail: presse@uniklinik-leipzig.de
31.03.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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