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Forschungs-Symposium

Wissensaustausch von Immun- und Krebsforschern wird verstärkt

Universitätsklinikum Freiburg. Torbogen. © Foto: Universitätsklinikum Freiburg/Britt Schilling
Universitätsklinikum Freiburg. Torbogen. © Foto: Universitätsklinikum Freiburg/Britt Schilling

Vom 15. bis 17. September 2016 veranstalten das Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) und das Tumorzentrum Freiburg – CCCF des Universitätsklinikums Freiburg ein Symposium zur Eröffnung des Zentrums für Translationale Zellforschung (ZTZ) in der Breisacher Straße 115 in Freiburg.

„Wir konnten 30 erstklassige Referenten für Fachvorträge gewinnen und freuen uns auf den Austausch mit 300 internationalen Experten aus den Bereichen Immunologie und Onkologie“, sagt Prof. Dr. Bodo Grimbacher, Wissenschaftlicher Direktor am CCI. Während des Symposiums finden auch fachspezifische Workshops statt, die von PROimmun e.V., dem Verein zur Förderung der Erforschung und Behandlung von Immunerkrankungen, organisiert werden. Ebenso gibt es eine Ausstellung von Unternehmen aus der Industrie zu deren Entwicklungsschwerpunkten. Journalisten sind nach vorheriger Anmeldung herzlich willkommen.

Seit März dieses Jahres forschen Immunologen des CCI und Onkologen des CCCF unter einem Dach im neuen ZTZ. 260 Mitarbeiter arbeiten dort, um Patienten mit Immunerkrankungen und Krebspatienten besser helfen zu können. Auf beiden Gebieten spielt die Zellforschung eine große Rolle, denn Immunzellen und Krebszellen haben viele Gemeinsamkeiten. So können in dem neuen Gebäude viele hochwertige Geräte gemeinsam genutzt werden. „Ziel des neuen Zentrums ist die Überführung von Erkenntnissen aus der Grundlagenforschung in die klinische Anwendung“, sagt Prof. Dr. Robert Zeiser, Heisenberg Professor für Tumorimmunologie und Immunregulation am CCCF. Dieses Bindeglied zwischen Theorie und Praxis wird auch als translationale Forschung bezeichnet.

Über das CCI

Das Centrum für Chronische Immundefizienz (CCI) des Universitätsklinikums Freiburg ist ein integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum, das seit 2008 vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Die Arbeit des CCI hat zum Ziel, durch das Zusammenwirken von Experten unterschiedlicher Disziplinen Immunerkrankungen besser zu verstehen, damit Immundefizienz früher erkannt und besser behandelt werden kann.

Über das CCCF

Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF ist eines der 13 von der Deutschen Krebshilfe ausgezeichneten onkologischen Spitzenzentren in Deutschland. Darüber hinaus ist es gemeinsam mit sieben weiteren Standorten in Deutschland in das Deutsche Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK) eingebunden. Das CCCF ist führend in der umfassenden Behandlung von Krebspatienten sowie in der Krebsforschung. Das Tumorzentrum Freiburg – CCCF ist zudem Anlaufstelle für ärztliche Kolleginnen und Kollegen, Patientenorganisationen, Selbsthilfegruppen und für zahlreiche weitere Kooperationspartner in der Region.

Pressemeldung des Centrums für Chronische Immundefizienz
Julia Andris, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, Centrum für Chronische Immundefizienz, Universitätsklinikum Freiburg, Tel.: 0761 / 270-77695, eMail: julia.andris@uniklinik-freiburg.de
08.09.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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