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Tag der Kinderhospizarbeit am 10.02.2014

Zentrale Veranstaltung zum Tag der Kinderhospizarbeit in der Dresdner Frauenkirche

Stilles Gebet. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de
Stilles Gebet. © Foto: Bernd Kasper / pixelio.de

Die zentrale Veranstaltung des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. zum Tag der Kinderhospizarbeit am 10. Februar wird in diesem Jahr in der Dresdner Frauenkirche begangen. Sachsens Staatsministerin für Soziales, Christine Clauß, Dresdens Bürgermeister Martin Seidel, Oberkirchenrat Frank del Chin und der Bischof von Dresden-Meißen, Dr. Heiner Koch nehmen am Programm teil.

Tenor Bela Mavrak, Samuel Kummer (Trompete und Orgel) und weitere Musiker umrahmen die Feierstunde, teilte Martin Gierse, Geschäftsführer des Deutschen Kinderhospizvereins e.V. in Olpe mit. „Es ist uns eine große Ehre, die Lebenssituation betroffener Familien, ihre Lebensfreude, aber auch ihre Anliegen und Bedürfnisse an diesem besonderen Ort deutlich machen zu können.“, erklärte er. Jens Nowotny und Jasmin Schwiers, beide Botschafter des Vereins, haben ihre Teilnahme ebenfalls zugesagt. Die Moderation der Veranstaltung haben erneut Pamela und Gisbert Baltes (WDR) übernommen.

Der bundesweite „Tag der Kinderhospizarbeit“ hat das Ziel, auf das Thema „Sterben und Tod von Kindern“ und auf die Situation von Kindern und Jugendlichen mit lebensverkürzender Erkrankung und deren Familien hinzuweisen. So soll dieses Thema weiter aus der Tabuzone herausgeholt und in die Gesellschaft getragen werden. Überdies informiert er über die Angebote der Kinder- und Jugendhospizarbeit. In vielen Städten weisen Organisationen mit Veranstaltungen und Aktionen auf ihre Arbeit und die Situation von betroffenen Familien hin. „Grüne Bänder“ an z.B. Autos, Bäumen, Taschen oder Fenstern zeigen die Solidarität der Bevölkerung mit der Kinderhospizarbeit.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.deutscher-kinderhospizverein.de

Die Veranstaltung in der Dresdner Frauenkirche beginnt mit einer Abendandacht von Pfarrer Sebastian Feydt. In einer Gesprächsrunde diskutieren Teilnehmer, welche Rahmenbedingungen Kinder- und Jugendhospizarbeit benötigt. Insbesondere die Notwendigkeit des Ehrenamtes die Begleitung von Familien im häuslichen Umfeld ist Thema. Gedichte aus dem Buch „Gelebte Grenzen“ von Petra Stuttkewitz (Mutter zweier Jugendlicher mit lebensverkürzender Erkrankung) werden gelesen. Konkrete Situationen der Lebenswege betroffener Familien werden den Besuchern über Texte und großformatige Fotos aufgezeigt. Ein musikalischer Rahmen rundet das Programm ab.

Der Deutsche Kinderhospizverein e.V. in Olpe unterstützt Kinder/Jugendliche mit einer lebensverkürzenden Erkrankung sowie ihre Eltern und Geschwister bereits seit mehr als 20 Jahren. Der Verein wurde im Februar 1990 von betroffenen Familien als Selbsthilfeorganisation gegründet, um das Thema schwerstkranke und sterbende Kinder aus einem Tabubereich herauszuholen sowie bedürfnisorientierte Unterstützung und Begleitung für die Familien zu erreichen. Der bundesweit aktive Verein betreibt 20 ambulante Kinder- und Jugendhospizdienste unter Anderem am Fetscherplatz in Dresden. Unter dem Dach des Vereins bietet die Deutsche Kinderhospizakademie jährlich mehr als 50 Seminar-, Begegnungs- und Weiterbildungsangebote für Familien, Begleiter und Interessierte an.

Weitere Informationen unter: info@deutscher-kinderhospizverein.de und auf der Webseite des Vereins: www.deutscher-kinderhospizverein.de

Pressemitteilung Deutscher Kinderhospizverein e.V.
Heiner Brock, Ellerneck 113a, 22149 Hamburg, Tel.: 040 / 6690 9858, Mobil: 0171 / 5419452
28.01.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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