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  • Thomas Schönemann

Prof. Dr. med. Michael Schäfer

Die Versorgung von Schmerzpatienten muss besser werden!

Multiprofessionelle Schmerzmedizin - ein Mythos? © Foto: AOK-Mediendienst
Multiprofessionelle Schmerzmedizin - ein Mythos? © Foto: AOK-Mediendienst

Seit Jahresbeginn ist Prof. Dr. med. Michael Schäfer neuer Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V. Der 54-jährige Anästhesist, leitende Oberarzt und Schmerzforscher der Berliner Charité folgt in diesem Amt für die nächsten zwei Jahre seinem Vorgänger Prof. Dr. Dr. Thomas R. Tölle, dessen Wahlperiode zum Jahreswechsel endete.

Vizepräsidentin der Gesellschaft bleibt die Diplom-Psychologin Frau PD Dr. phil. habil Regine Klinger, Leiterin der Psychotherapeutischen Hochschulambulanz Verhaltenstherapie an der Universität Hamburg und amtierende Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für psychologische Schmerztherapie und -forschung e.V. (DGPSF). Weiterhin im Präsidium der Wahlperiode 2015/16 wirken mit: Prof. Dr. med. Hans-Raimund Casser (Ärztlicher Direktor des DRK Schmerz-Zentrum Mainz), Prof. Dr. med. Winfried Meißner (Leiter Fachbereich Schmerztherapie, Klinik für Anästhesiologie und Intensivtherapie und Chefarzt der Abteilung Palliativmedizin
am Universitätsklinikum Jena) sowie Prof. Dr. med. Martin Schmelz (Karl-Feuerstein-Stiftungsprofessur für Schmerzforschung, Universität Mannheim/Heidelberg). Prof. Schmelz ist zudem der gewählte designierte Präsident für den in zwei Jahren startenden Präsidiumsturnus 2017/18. Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft bleibt Thomas Isenberg, der dieses Amt bereits vor zweieinhalb Jahren angetreten und die Neuausrichtung der Gesellschaft in Berlin erfolgreich verankert hat.

„Als Präsident Europas größter wissenschaftlich-medizinischer Schmerzfachgesellschaft ist es mein Ziel, dass in Deutschland die millionenfache Fehl- und Unterversorgung von Schmerzpatienten abgebaut wird“, so Prof. Dr. Michael Schäfer, neuer Präsident der Deutschen Schmerzgesellschaft. „Mit dem multiprofessionellen Know-how der Deutschen Schmerzgesellschaft werden wir den Akteuren in Forschung und Wissenschaft, aber auch den gesundheits- und wissenschaftspolitischen Zielgruppen als fachlich versierter Gesprächspartner helfen, die Versorgung zu verbessen“, so der „Schmerz-Präsident“ weiter.

Dabei wird die Deutsche Schmerzgesellschaft gemeinsam mit ihren Partnern auf den Ergebnissen (vgl. Dokumentation sowie www.dgss.org) des 1. Nationalen Schmerzforums des letzten Herbst aufbauen, das 2. Nationale Schmerzforum findet am 17. September 2015 in Berlin statt.

Bundesweit wieder an mehreren hundert Orten mit Tagen der offenen Tür, Vorträgen sowie einer Patientenhotline schafft am 2. Juni 2015 der diesjährige „Aktionstag gegen den Schmerz“ Öffentlichkeit und informiert über Möglichkeiten der Schmerzversorgung.

Vom 14.-17. Oktober 2015 findet unter dem Motto: „SCHMERZ IM LEBEN – SCHMERZ (ER)LEBEN“ in Mannheim mit rund 3.000 Teilnehmern aus Wissenschaft und Praxis der Deutsche Schmerzkongress statt. Mehrere Dutzend weitere Fort- bzw. Weiterbildungsangebote finden Sie zudem auf der Homepage der Deutschen Schmerzgesellschaft unter www.dgss.org

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.
Thomas Isenberg, Geschäftsführer der Deutschen Schmerzgesellschaft e.V., Tel.: 030 / 39409689-1, Fax: 030 / 39409689-9, eMail: presse@dgss.org
02.01.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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