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MDC Berlin-Buch

Dr. Michela Di Virgilio erhält Teilpreis der Berlin School of Integrative Oncology (BSIO)

Dr. Michela Di Virgilio. © Foto: David Ausserhofer / Copyright: MDC
Dr. Michela Di Virgilio. © Foto: David Ausserhofer / Copyright: MDC

Dr. Di Virgilio erforscht, wie Zellen DNA-Schäden reparieren. Erst vor kurzem hat ihr der Europäische Forschungsrat (engl. Abkürzung: ERC) in Straßburg dafür 1,9 Millionen Euro bewilligt. Fehlerhafte Reparatursysteme sind eine häufige Ursache für Immunschwächekrankheiten und Krebs. Ziel ihres ERC-Projekts ist die Entstehung dieser Krankheiten zu verstehen.

Dr. Michela Di Virgilio vom Max-Delbrück-Centrum (MDC) hat mit Dr. Hedwig Deubzer von der Charité – Universitätsmedizin Berlin den „Female Independency Award“ der Berlin School of Integrative Oncology (BSIO) erhalten. Die mit insgesamt 50 000 Euro dotierte Auszeichnung geht zu gleichen Teilen an die beiden Forscherinnen. Sie wurde ihnen im Rahmen eines Symposiums der BSIO am 11. Dezember 2014 in Berlin überreicht. Mit dem Preis werden junge Forscherinnen unterstützt, die eine eigene Forschungsgruppe aufbauen. Er wurde zum zweiten Mal verliehen. Erste Preisträgerin war 2013 Dr. Angela Relogio vom Institut für Theoretische Biologie der Charité und der Humboldt Universität zu Berlin.

Mit dem Preisgeld will Dr. Di Virgilio eine Seminarreihe mit Wissenschaftlern aus ihrem Arbeitsgebiet finanzieren. Sie erforscht, wie Zellen DNA-Schäden reparieren. Erst vor kurzem hat ihr der Europäische Forschungsrat (engl. Abkürzung: ERC) in Straßburg dafür 1,9 Millionen Euro bewilligt. Fehlerhafte Reparatursysteme sind eine häufige Ursache für Immunschwächekrankheiten und Krebs. Ziel ihres ERC-Projekts ist die Entstehung dieser Krankheiten zu verstehen.

Dr. Di Virgilio nahm im September dieses Jahres ihre Arbeit als Helmholtz-Nachwuchsgruppenleiterin am MDC, einer Einrichtung der Helmholtz-Gemeinschaft, auf. Zuvor hatte sie an der Rockefeller Universität in New York City, USA, als Postdoktorandin im Labor des Immunologen Prof. Michael C. Nussenzweig über die Reparaturmechanismen in B-Zellen gearbeitet. Ihre Ergebnisse werden in der Wissenschaft als richtungsweisend für das Gebiet der DNA-Reparatur gewertet. Sie promovierte an der Università degli Studi di Milano in Mailand, Italien, mit einer Arbeit, die sie im Labor des Genetikers und Entwicklungsbiologen Prof. Jean Gautier an der Columbia Universität in New York City angefertigt hatte.

Die BSIO wird im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Land gefördert. An ihr beteiligt sind die Charité, die Freie Universität Berlin, die Humboldt Universität zu Berlin, das MDC, das Leibniz Institut für Molekulare Pharmakologie (FMP), das Max-Planck-Institut (MPI) für molekulare Genetik (Berlin), das MPI für Molekulare Pflanzenphysiologie (Potsdam) sowie die Hertie School of Governance. Direktor der BSIO ist Prof. Clemens Schmitt (Charité), der auch eine Gastforschungsgruppe am MDC leitet.

Weitere Informationen:
http://www.mdc-berlin.de/de
http://www.bsio-cancerschool.de

Barbara Bachtler, Pressestelle, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch
Barbara Bachtler, Pressestelle, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch in der Helmholtz-Gemeinschaft, Robert-Rössle-Straße 10, 13125 Berlin, Tel.: 030 / 94 06 - 38 96, Fax: 030 / 94 06 - 38 33, eMail: presse@mdc-berlin.de
12.12.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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