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  • Thomas Schönemann

DNVF e.V.

Vorstand des Netzwerks Versorgungsforschung neu gewählt

v.l. M. Geraedts, M. Härter, W. Hoffmann, P. Falkai, M. Klinkhammer-Schalke, J. Schmitt, J. Köberlein-Neu, K.E. Dreinhöfer, H. Pfaff, E.A.M. Neugebauer. © www.photernity.de

Die 24. Mitgliederversammlung des Deutschen Netzwerks Versorgungsforschung (DNVF) e.V. hat am 16.05.18 Frau PD Dr. Monika Klinkhammer-Schalke (Uni Regensburg) einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Mit der Wahl der neuen Vorsitzenden wechselten auch andere Positionen im Vorstand.

Klinkhammer-Schalke wird im geschäftsführenden Vorstand zukünftig durch Prof. Dr. Wolfgang Hoffmann (Universitätsmedizin Greifswald; Stellvertretender Vorsitzender) und Prof. Dr. Jochen Schmitt (Universitätsmedizin Dresden; Hauptgeschäftsführer) unterstützt.

Vor der Wahl des Vorstands, der im DNVF alle zwei Jahre gewählt wird, bedankte sich die Mitgliederversammlung bei Prof. Dr. Edmund A.M. Neugebauer, der nach zweimaliger Wiederwahl und insgesamt sechs Jahren Amtszeit als Vorsitzender nicht erneut zur Wahl in den geschäftsführenden Vorstand bereit stand. Klinkhammer-Schalke würdigte das große persönliche Engagement und die Ausdauer, mit der Neugebauer das Netzwerk in den vergangenen Jahren geführt und weiterentwickelt hat. Sie freute sich, dass Neugebauer, der für die Wahl als eines der weiteren sechs Vorstandsmitglieder erfolgreich kandidierte, weiterhin im Vorstand bleibt. Erneut in den Vorstand wurden außerdem Prof. Dr. Karsten E. Dreinhöfer (Charité Berlin) und Prof. Dr. Holger Pfaff (Uni Köln) gewählt. Als neue Vorstandsmitglieder rückten Prof. Dr. Max Geraedts (Uni Marburg), Prof. Dr. Dr. Martin Härter (UKE Hamburg) und Prof. Dr. Juliane Köberlein-Neu (Uni Wuppertal) nach.

Vorstand und Mitgliederversammlung bedankten sich vor den Wahlen bei den ausscheidenden Vorstandsmitgliedern Prof. Dr. Nicole Ernstmann (UK Bonn), Dr. Felix Hoffmann (Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie, Berlin) und Prof. Dr. Matthias Schrappe (Köln), die sich nach mehrjähriger sehr aktiver Tätigkeit im Vorstand nicht mehr zur Wiederwahl stellten.

Bei der im Anschluss an die Mitgliederversammlung stattfindenden konstituierenden Sitzung des neuen Vorstands diskutierte dieser die prioritären Themen der zweijährigen Amtsperiode. Das Thema Versorgungsziele, das am Vormittag intensiv beim 6. DNVF-Forum Versorgungsforschung mit Mitgliedern und zahlreichen Interessengruppen im Gesundheitswesen diskutiert wurde, wird einen wesentlichen Schwerpunkt bilden. Eine wichtige Rolle wird dabei die enge Partnerschaft zwischen DNVF und der Arbeitsgemeinschaft wissenschaftlicher medizinischer Fachgesellschaften (AWMF) spielen – so Prof. Dr. Peter Falkai (Uni München), der auch zukünftig als kooptiertes, von der AWMF entsandtes Vorstandsmitglied im DNVF tätig sein wird. Über die weiteren prioritären Ziele wird sich der Vorstand gemeinsam mit der Geschäftsführerin Dr. Gisela Nellessen-Martens in einer Klausurtagung noch vor der Sommerferienzeit verständigen.

Aus Sicht von Klinkhammer-Schalke wird es u.a. auch wichtig sein, eine stärkere Partizipation von Patienten, Leistungserbringern, Kostenträgern und der Politik bei der Versorgungsforschung zu ermöglichen. Sie begrüßte daher die geplante Gründung der neuen Arbeitsgruppe „Partizipative Forschung“ im DNVF. Das Programm des neuen Vorstands wird bei der nächsten Mitgliederversammlung, die im Rahmen des 17. Deutschen Kongresses für Versorgungsforschung, vom 10.-12. Oktober 2018 in der Urania Berlin stattfinden wird, vorgestellt.

Dr. G. Nellessen-Martens, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsches Netzwerk Versorgungsforschung (DNVF) e.V.
18.05.2018
25.05.2018, 10:30 | tsc
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