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  • Thomas Schönemann

Astellas Pharma Europe Limited

Astellas erörtert Pipeline-Fortschritte auf FundE-Tagung

Pharmaforscherin arbeitet im Labor. © Foto: © vfa / Martin Joppen
Pharmaforscherin arbeitet im Labor. © Foto: © vfa / Martin Joppen

Auf seiner am 10. Juli in Tokio veranstalteten F&E-Tagung meldete Astellas Fortschritte im Rahmen der firmenseitigen Bemühungen zur Neuausrichtung seines Forschungsrahmenprogramms. Die Tagung bot Astellas die Gelegenheit, einen umfassenden Überblick über die fortgeschrittenen klinischen Programme und die Konzernstrategie des Unternehmens zu präsentieren.

Das Ziel der Tagung bestand darin, aktuelle Meldungen zu den Astellas-Initiativen in den Bereichen Innovation, Arzneimittelforschung und Pipeline-Fortschritte herauszugeben.

Astellas permanente Ausrichtung auf Innovation war eine treibende Kraft für den Erfolg des Unternehmens in Europa, wobei kürzlich auf den Markt gebrachte Produkte wie etwa XTANDI(TM) (Enzalutamid) und BETMIGA(TM) (Mirabegron) zum Umsatzwachstum von über 8 % im GJ2013 innerhalb der EMEA-Region beigetragen haben.

Bei der Eröffnung der Tagung erläuterte Yoshihiko Hatanaka, der Firmenchef und CEO von Astellas, wie Astellas durch Wertmaximierung seines Produktportfolios weiterhin nachhaltiges Wachstum erzielen wird, durch die Neuausrichtung des firmenseitigen Forschungsrahmenprogramms nach operativer Exzellenz strebt und Innovationen fördert und durch die Nutzung von externen Ressourcen Netzwerkforschungssysteme aufbauen wird.

Chief Medical Officer Dr. med. Sef Kurstjens, Ph.D., bot einen Überblick über den Entwicklungsstand folgender Präparate:

- Im Anschluss an die behördliche Prüfung durch die Europäische
Arzneimittel-Agentur (EMA) und nach Erhalt eines positiven Gutachtens des Ausschusses
für Humanarzneimittel (CHMP) erteilte die Europäische Kommission (EK) Astellas und
Medivation im Juni 2013 die Marktzulassung für XTANDI (Enzalutamid) zur Behandlung
von männlichen mCRPC-Patienten (kastrationsresistenter metastasierender
Prostatakrebs), deren Erkrankung während bzw. nach der Docetaxel-Therapie weiter
fortschreitet. Um die Behandlung von chemotherapienaivem metastasierendem
Prostatakrebs im Marktzulassungsantrag von XTANDI zu berücksichtigen, wurde im April
2014 eine Änderung vorgelegt. Darüber hinaus wurde der Entwicklungsfortschritt bei
klinischen Studien zur Behandlung von Brustkrebs thematisiert.

- Die Phase-2-Ergebnisse von Roxadustat (ASP1517/FG-4592) haben gezeigt, dass
das Präparat die Behandlung und Pflege einer Anämie bei Dialyse- und
Nicht-Dialyse-Patienten mit chronischem Nierenleiden wirksam unterstützt. Sechs in
Kooperation mit FibroGen durchgeführte Phase-3-Studien werden sich im Zusammenhang
mit Zulassungsanträgen für Dialyse- und Nicht-Dialyse-Indikationen in Europa als
hilfreich erweisen.

- Ein globales Phase-3-Programm zwecks Bewertung der Wirksamkeit und Sicherheit
einer zeitgleichen Anwendung von Solifenacin (als VESICARE(TM) vermarktet) und
Mirabegron (als BETMIGA(TM) vermarktet) zur Behandlung von Blasenhyperaktivität hat
bereits begonnen.

- In den USA hat Astellas die Zulassung von Isavuconazol als neues Medikament
zur Behandlung von invasiver Aspergillose und invasiver Mukormykose beantragt.

- In Japan bereitet sich das Unternehmen derzeit auf den Beginn des
Phase-3-Programms von ASP015K vor: Der JAK-Inhibitor zur Behandlung von
Gelenkrheumatismus hat kürzlich Phase-2b-Studien erfolgreich durchlaufen. Die
Wirksamkeits- und Sicherheitsergebnisse aus Studien mit und ohne Methotrexat bieten
eine solide Datengrundlage, die den Übergang zu diesem klinischen Phase-3-Programm in
Japan unterstützt.

Im Mai vergangenen Jahres ging Astellas eine strategische Allianz mit Amgen ein, um insgesamt fünf Medikamente aus der Amgen-Pipeline zu entwickeln und in Japan zu vermarkten. Im Rahmen der Tagung wurden die aktuellen Entwicklungsergebnisse von drei dieser Produkte thematisiert, darunter Rilotumumab (AMG 102) zur Behandlung von Magenkrebs, Evolocumab (AMG 145) zur Behandlung von Hyperlipidämie sowie Romosozumab (AMG 785) zur Behandlung von Osteoporose.

"Unsere fortgeschrittene Pipeline ist stabil und eng mit unserer Vermarktungsstrategie verbunden," erklärte Ken Jones, Firmenchef und CEO von Astellas Pharma EMEA. "In Europa zählt die F&E zu den wichtigsten Prioritäten. In unserem Arzneimittel-Entwicklungszentrum in den Niederlanden arbeiten Wissenschaftler aus über 30 Ländern. Die hier vor Ort und in aller Welt umgesetzten Forschungsmassnahmen tragen zur Entwicklung einer Vielzahl verschiedener Prüfpräparate bei, die das kontinuierliche Wachstum des Unternehmens in der EMEA-Region und auf globaler Ebene begünstigen werden."

"Durch effiziente Investitionen in die F&E bietet Astellas seinen Aktionären bereits seit geraumer Zeit Mehrwerte. Diese Investition hat zu zahlreichen bedeutenden neuen Behandlungsoptionen geführt, mit deren Hilfe wir unerfüllten medizinischen Bedürfnissen von Patienten entsprechen konnten", so Kurstjens. "Aufgrund unserer Bemühungen haben wir nun die GCL-Stellung (Global Category Leadership) in den Bereichen Urologie und Transplantation und eine aufstrebende GCL-Stellung im Bereich der Onkologie inne. Wir sind mit den Fortschritten unserer Pipeline in diesen Behandlungskategorien sehr zufrieden und sehen unserem künftigen Vorhaben, unsere F&E-Bemühungen zur Erkundung weiterer Bereiche mit unerfüllten medizinischen Bedürfnissen weiter auszudehnen, mit Spannung entgegen."

Wataru Uchida, Ph.D., der Senior Vice President des Geschäftsbereichs Arzneimittelforschung, sprach über die Forschungsinitiativen des Unternehmens und äusserte sich ausführlich zu potenziellen neuen Therapiegebieten von Astellas und zu neuartigen Technologieplattformen, die das Unternehmen einsetzt, darunter ClearPath, ADC und regenerative Medizin. Darüber hinaus erörterte Uchida auch die präklinischen Forschungserfolge im Zusammenhang mit ASP2215, einer potenziellen Option zur Behandlung von Leukämie, und ASP8273, einer potenziellen Option zur Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs, die an EGFR-Mutationen leiden.

Informationen zu Astellas Pharma EMEA

Astellas Pharma EMEA ist der in 40 Ländern in Europa, Nahost und Afrika vertretene regionale Geschäftszweig des in Tokio ansässigen Unternehmens Astellas Pharma Inc. Durch das Angebot innovativer und zuverlässiger Pharmazeutika hat sich das Pharmaunternehmen Astellas der Verbesserung der menschlichen Gesundheit in aller Welt verschrieben. Das Unternehmen konzentriert sich auf die Erbringung von herausragenden Leistungen in den Bereichen F&E und Marketing, um kontinuierlich zum Wachstum des weltweiten Pharmamarktes beizutragen. Zu Astellas europäischer Präsenz gehören auch ein F&E-Standort sowie drei Fertigungsstätten. In diesen Regionen beschäftigt das Unternehmen etwa 4.350 Mitarbeiter. Nähere Informationen zu Astellas Pharma EMEA erhalten Sie auf http://www.astellas.eu

Pressematerialien Astellas Pharma Europe Limited
Mindy Dooa, Senior-Leiterin, Kommunikation, Tel.: +44(0)7826912339, eMail: mindy.dooa@astellas.com
13.07.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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