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  • Thomas Schönemann

Eckert & Ziegler AG

Enttäuschendes Osteuropageschäft im Bereich Strahlentherapie bedroht Gewinnprognose

Basilius-Kathedrale in Moskau. © Foto: TiM Caspary / pixelio.de
Basilius-Kathedrale in Moskau. © Foto: TiM Caspary / pixelio.de

Die Therapiesparte der Eckert & Ziegler Strahlen- und Medizintechnik AG hat im letzten Quartal 2014 wegen der wirtschaftlichen und politischen Krise in Osteuropa nicht an die Verkaufszahlen der Vorjahre anschließen können. Im Vergleich zum Zeitraum von 2011 bis 2013 halbierten sich 2014 die jährlichen Verkäufe in ehemalige GUS-Staaten auf knapp 4 Mio. EUR, so dass für das Segment nur ein Gesamtumsatz auf Höhe des Vorjahresniveaus von 28 Mio. EUR erzielt wurde.

Durch die schlechte Auslastung der Fertigungskapazitäten und ein insgesamt schwieriger als erwartetes Amerikageschäft erwirtschaftete die Strahlentherapie nach vorläufigen Ergebnissen statt der erwarteten schwarzen Null einen Verlust vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von knapp 3 Mio. EUR.

Im Konzern kann die operative Ertragslücke nicht in voller Höhe durch andere Segmente ausgeglichen werden. Die Konzernleitung rechnet daher damit, für 2014 anstelle des prognostizierten Gewinnanstiegs auf 2,00 EUR pro Aktie einen Gewinnrückgang um bis zu 30% auf etwa 1,25 EUR pro Aktie verbuchen zu müssen, allerdings ohne Berücksichtigung eventueller positiver Sondereffekte aus dem nicht-operativen Geschäft. Die endgültigen Zahlen werden am 26.3.2015 veröffentlicht.

Ad-hoc-Mitteilung nach § 15 WpHG der Eckert & Ziegler AG
Eckert & Ziegler AG, Karolin Riehle, Investor Relations, Robert-Rössle-Str. 10, 13125 Berlin, Tel.: 030 / 94 10 84-138, eMail: karolin.riehle@ezag.de
05.01.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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