| IQWIG

Ramucirumab bei Kolorektal- und Lungenkarzinom: teils Zusatznutzen, teils geringerer Nutzen

Ramucirumab (Handelsname Cyramza) ist ein monoklonaler Antikörper, der durch die Blockade eines Rezeptors die Neubildung von Blutgefäßen und damit auch die Blutversorgung von Tumoren verringert. Das soll das Wachstum der Tumoren hemmen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei frühen Nutzenbewertungen untersucht, ob der Wirkstoff erwachsenen Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK) oder aber mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) einen Zusatznutzen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet. Weiterlesen

| Ersatzkassen

Neue, teure Medikamente: KBV muss Ärzte besser über Zusatznutzen informieren

Anlässlich des 119. Deutschen Ärztetages vom 24. bis 27. Mai 2016 in Hamburg appelliert der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) an die Ärzteschaft, sich stärker dem Thema Nutzen und Wirtschaftlichkeit der Verordnung von neuen hochpreisigen Medikamenten zu stellen. Weiterlesen

| VP-Kugler

Krankenhaus-Selbstbehalte für Kinder und begleitende Eltern in Wien zu hoch

Kritik an den hohen Selbstbehalten bei Kindern und ihren begleitenden Eltern übte heute die ÖVP Wien-Landtagsabgeordnete Gudrun Kugler in der Debatte zum Tätigkeitsbericht 2015 der Wiener Pflege- und Patientenanwaltschaft. Weiterlesen

| Hermann Gröhe

Versorgung von krebskranken Menschen weiter verbessern

Auf Einladung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) fand am letzten Donnerstag die Abschlussveranstaltung des Förderschwerpunktes „Forschung im Nationalen Krebsplan“ in Berlin statt. Weiterlesen

| Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!

Neue Internet-Kampagne der Gesund­heits­mi­nis­terin zur Organ­spende

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml hat eine neue Organ­spende-Kampagne im Internet gestartet. Huml betonte in München: "Organ­spende kann Leben retten. Mein Ziel ist es, dass sich auch möglichst viele junge Menschen mit diesem wich­tigen Thema befassen. Die neue Kampagne läuft unter dem Motto: ‚Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!‘ Weiterlesen

| Österreich

Schittenhelm begrüßt geplante Verbesserungen beim Brustkrebs- Früherkennungsprogramm

"Unsere langjährige Forderung, Verbesserungen beim 2014 eingeführten Brustkrebs-Früherkennungsprogramm vorzunehmen, wird jetzt endlich in Angriff genommen", zeigt sich ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm als Mitglied des Gesundheitsausschusses erfreut. Weiterlesen

| Darmkrebs-Vorsorge

Huml würdigt Engagement der Felix Burda Stiftung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat den Einsatz der Felix Burda Stiftung für die Darmkrebsvorsorge gewürdigt. Die Ministerin betonte: "Darmkrebs ist in vielen Fällen heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird! Deshalb bin ich für das Engagement der Felix Burda Stiftung sehr dankbar. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die Menschen wachrütteln und auffordern, die Angebote zur Darmkrebs-Vorsorge wahrzunehmen." Weiterlesen

| Melanie Huml

Bayerns Gesundheitsministerin würdigt Arbeit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf einen weiteren Ausbau der Kinderhospizarbeit. Huml betonte am Mittwoch anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) im Bayerischen Landtag: "Unheilbar kranke Kinder und ihre Familien brauchen eine besonders fachkundige und einfühlsame Unterstützung. Deshalb ist es wichtig, die Palliativmedizin und die Hospizversorgung zu stärken." Weiterlesen

| Finanzierung

Krankenhausfinanzierung: Pflege hat verloren!

Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen. Weiterlesen

| Darmkrebs-Vorsorge

Darmkrebsmonat März: Heilung ist bei rechtzeitiger Entdeckung der Krankheit möglich

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat anlässlich des "Darmkrebsmonats" März dazu aufgerufen, die Darmkrebs-Vorsorgeangebote der Krankenkassen zu nutzen. Huml betonte am Samstag: "Darmkrebs kann geheilt werden, wenn er rechtzeitig erkannt wird. Umso wichtiger ist es, die Früherkennungsuntersuchungen wahrzunehmen." Weiterlesen

| IQWiG

Cobimetinib bei Melanom mit BRAF-V600-Mutation: Hinweis auf geringen Zusatznutzen

Cobimetinib (Handelsname Cotellic) ist seit November 2015 in Kombination mit Vemurafenib zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs zugelassen, und zwar bei Erwachsenen mit metastasiertem oder nicht mehr operablem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation. Weiterlesen

| Bundesgesundheitsministerium

Gesamt-Reserve der Gesetzlichen Krankenversicherung bei 24,5 Milliarden Euro

Die Gesamt-Reserve der Gesetzlichen Krankenversicherung beträgt zum Jahreswechsel 2015/2016 insgesamt rund 24,5 Milliarden Euro. Die Finanz-Reserven der Krankenkassen liegen Ende 2015 bei rund 14,5 Milliarden Euro. Die Kassen haben die Gelder aus ihren Finanz-Reserven genutzt, um ihre Zusatzbeiträge niedrig zu halten: Viele Kassen haben ihren Zusatzbeitrag im Jahr 2015 im Vergleich zum Sonderbeitrag aus dem Jahr 2014 abgesenkt. Weiterlesen

| Bayerischer Hospizpreis

Huml wirbt für Ehrenamt in der Hospizarbeit

Unter der Schirmherrschaft von Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml wird die Bayerische Stiftung Hospiz auch 2016 den Bayerischen Hospizpreis vergeben. Vorschläge können noch bis Mitte Mai eingereicht werden. Darauf hat die Ministerin am Freitag hingewiesen. Der Preis wird für das herausragende Engagement eines einzelnen ehrenamtlich Tätigen sowie an ein beispielhaftes Projekt in der Hospizbewegung verliehen. Weiterlesen

| Verband der Ersatzkassen e.V.

Reform des Morbi-RSA: Faire Wettbewerbsbedingungen schaffen

Der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) sowie der BKK Dachverband e.V. unterstützen die von der RSA-Allianz gestellte Forderung nach einer Reform des morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs – kurz: Morbi-RSA. "Der heutige Morbi-RSA schafft es nicht, für faire Wettbewerbsbedingungen in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zu sorgen", so Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek. Weiterlesen

| Max Unterrainer

Glyphosat: Kein Krebs auf unsere Teller!

SPÖ-Abgeordneter Max Unterrainer, Mitglied im Landwirtschaftsausschuss, spricht sich erneut gegen die Verlängerung der Zulassung des Pflanzengiftes Glyphosat durch die EU-Kommission aus: "Es ist entlarvend, wenn jetzt wieder Chemiekonzerne ihre Lobbyisten ausschicken." Weiterlesen

| Kümmererprojekt

Bessere Zusammenarbeit bei der Versorgung krebskranker Patienten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf eine verstärkte Zusammenarbeit bei der Versorgung krebskranker Patienten insbesondere auf dem Land. Deshalb fördert die Ministerin ein Modellprojekt des Münchner Klinikums Großhadern und des Onkologisch-Palliativmedizinischen Netzwerks Landshut. Weiterlesen

| Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftsministerin gibt Innovations-Preisträger 2015 bekannt

Die Gewinner des Innovationspreises des Landes Nordrhein-Westfalen stehen fest. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat die Preisträger für 2015 in Düsseldorf bekannt gegeben. Die Auszeichnung geht an: Prof. Jürgen Wolf (Innovation, Universitätsklinikum Köln), Stephan Binder und Georg Schaumann (Nachwuchs, Forschungszentrum Jülich) und Prof. Robert Schlögl (Ehrenpreis, Max-Planck-Institut für Chemische Energiekonversion, Mülheim). Weiterlesen

| Ministerin Steffens

NRW fördert erstmals Selbsthilfe von Pflegebedürftigen und Angehörigen

Um Pflegebedürftige und pflegende Angehörige zu entlasten, ihre Selbstbestimmung zu stärken und einen Impuls für den Aufbau eines „Landesnetzes Pflegeselbsthilfe“ zu geben, fördert Nordrhein-Westfalen erstmals Selbsthilfestrukturen in der Pflege. Land und Pflegekassen stellen dafür bis 2018 gemeinsam drei Millionen Euro zur Verfügung. Der Anteil des Landes beträgt 1,5 Millionen Euro. Weiterlesen

| Kinderkrebstag

Ziel bleibt die flächendeckende Versorgung der jungen Patienten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml baut die medizinischen Angebote für Kinder weiter aus. Huml betonte anlässlich des Internationalen Kinderkrebstages: "Mein Ziel ist die Sicherung einer hochqualitativen und flächendeckenden Versorgung der kleinen Patienten. Deshalb investieren wir konsequent in diesen Bereich." Weiterlesen

| Bayern

Huml will mehr Menschen für die Kinderhospizarbeit gewinnen

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml will mehr Menschen für die Betreuung von unheilbar kranken Kindern und deren Eltern gewinnen. Huml betonte anlässlich des bundesweiten Tags der Kinderhospizarbeit am 10. Februar: "Jährlich sterben in Bayern etwa 600 Kinder und Jugendliche an lebensverkürzenden Erkrankungen. Unsere Aufgabe ist es, diese Kinder und deren Familien auf ihrem Weg zu unterstützen." Weiterlesen