| BPI e.V.

AMNOG Zwischenbilanz: BPI warnt GKV-SV vor Polemik

Als irreführend und falsch bezeichnet der BPI die Behauptung des GKV Spitzenverbandes (GKV-SV), jedes dritte neue Medikament habe keinen zusätzlichen Nutzen für Patienten. BPI-Hauptgeschäftsführer Henning Fahrenkamp: „Bei mehr als 70 Prozent der Patientengruppen, für die der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) den Zusatznutzen als nicht belegt sieht, ist er aus rein formalen Gründen zu seinem Urteil gekommen." Weiterlesen

| Johann-Magnus v. Stackelberg

Pharmaneutrale Praxissoftware zur Information über Zusatznutzen neuer Arzneimittel

Im Gespräch mit der Funkemediengruppe regte Johann-Magnus v. Stackelberg, stv. Vorstandsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, eine neutrale Stelle an, die die Informationen über den zusätzlichen Nutzen neuer Medikamente schnell, transparent und rechtssicher an alle Akteure im System übermittelt. Weiterlesen

| IQWiG

Darmkrebs-Screening: Einladungsschreiben und Entscheidungshilfe publiziert

Das Darmkrebs-Screening in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) soll weiterentwickelt werden: Wer älter als 50 Jahre ist, soll künftig einen Brief seiner Kasse erhalten, der auf das Angebot der Früherkennungs-Untersuchung aufmerksam macht. Eine Broschüre, die über Vor- und Nachteile dieses Screenings informiert, soll die Entscheidung erleichtern, ob er oder sie teilnehmen will. Weiterlesen

| IQWiG

Bronchialkarzinom: Zusatznutzen von Crizotinib nicht belegt

Crizotinib (Handelsname Xalkori) steht seit August 2016 auch Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) zur Verfügung, bei denen das Enzym Protoonkogen-Tyrosinproteinkinase (ROS1) im Tumorgewebe verändert ist. Weiterlesen

| Bayern

Huml wirbt 2017 verstärkt für Organspenden

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wird im neuen Jahr gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband verstärkt für Organspenden werben. Huml betonte am Sonntag: "Eine Organspende kann Leben retten! Deshalb freue ich mich, dass wir für dieses wichtige Thema den Bayerischen Fußball-Verband als Partner gewinnen konnten. Auf diese Weise können wir noch mehr Menschen mit unseren Informationen erreichen." Weiterlesen

| Bayern

Huml kritisiert neue Sterbehilfe-Pläne in den Niederlanden

Huml bekräftigte: "Das Sterben sollte stärker als Teil des Lebens betrachtet werden – als ein Vorgang, der weder künstlich verlängert noch verkürzt werden soll. Deshalb werde ich mich auch künftig gegen aktive Sterbehilfe einsetzen – und auch gegen organisierte Beihilfe zur Selbsttötung." Weiterlesen

| ISAS e.V.

Cancer Moonshot: ISAS erweitert sein internationales Forschungsnetzwerk

US-Vizepräsident Joe Biden stellt neue internationale Forschungskooperationen in der „Cancer Moonshot“ Initiative vor. Im Rahmen dieser Initiative vereinbarte das ISAS soeben in einem Memorandum of Understanding (MoU) die Zusammenarbeit mit einigen führenden Forschungseinrichtungen in Nordamerika. Weiterlesen

| Hermann Gröhe

Medikationsplan sorgt für mehr Therapiesicherheit

Ab morgen, 1. Oktober 2016, haben gesetzlich versicherte Patientinnen und Patienten, die gleichzeitig dauerhaft mindestens drei verordnete Arzneimittel anwenden, einen Anspruch auf Erstellung und Aushändigung eines Medikationsplans in Papierform durch ihre Ärztin oder ihren Arzt. Weiterlesen

| IQWIG

Adaptive Pathways: EMA lässt offene Fragen weiter unbeantwortet

Die europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) hat Anfang August einen Bericht zum Pilotprojekt eines neuen, beschleunigten Wegs zur Zulassung von Arzneimitteln (Adpative Pathways) veröffentlicht. Weiterlesen

| IQWIG

Cobimetinib bei fortgeschrittenem Melanom mit BRAF-V600-Mutation: Zusatznutzen nunmehr beträchtlich

Cobimetinib (Handelsname Cotellic) ist seit November 2015 in Kombination mit Vemurafenib zur Behandlung von fortgeschrittenem schwarzem Hautkrebs zugelassen, und zwar bei Erwachsenen mit metastasiertem oder nicht mehr operablem Melanom mit einer BRAF-V600-Mutation. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) fand in einer Dossierbewertung im März 2016 sowohl Vor- als auch Nachteile von Cobimetinib in Kombination mit Vemurafenib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie, Vemurafenib allein. Daraus ergab sich ein Hinweis auf einen geringen Zusatznutzen. Weiterlesen

| Bayern

Huml setzt auf mehr Zusam­men­arbeit von ambu­lanten Hospiz­diensten und Kran­ken­häusern

Bayerns Gesund­heits- und Pfle­ge­mi­nis­terin Melanie Huml setzt auf eine verstärkte Zusam­men­arbeit zwischen ambu­lanten Hospiz­diensten und Kran­ken­häusern. Huml betonte am Sonntag: "Es ist mir ein wich­tiges Anliegen, dass alle schwerst­kranken und ster­benden Menschen bis zuletzt hospizlich betreut werden. Das soll unab­hängig davon so sein, ob die Betrof­fenen zu Hause sind, in einer statio­nären Einrichtung oder auf einer Station im Kran­kenhaus." Weiterlesen

| IQWIG

Ramucirumab bei Kolorektal- und Lungenkarzinom: teils Zusatznutzen, teils geringerer Nutzen

Ramucirumab (Handelsname Cyramza) ist ein monoklonaler Antikörper, der durch die Blockade eines Rezeptors die Neubildung von Blutgefäßen und damit auch die Blutversorgung von Tumoren verringert. Das soll das Wachstum der Tumoren hemmen. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in zwei frühen Nutzenbewertungen untersucht, ob der Wirkstoff erwachsenen Patientinnen und Patienten mit metastasiertem Kolorektalkarzinom (mKRK) oder aber mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem nicht kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) einen Zusatznutzen gegenüber den zweckmäßigen Vergleichstherapien bietet. Weiterlesen

| Ersatzkassen

Neue, teure Medikamente: KBV muss Ärzte besser über Zusatznutzen informieren

Anlässlich des 119. Deutschen Ärztetages vom 24. bis 27. Mai 2016 in Hamburg appelliert der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) an die Ärzteschaft, sich stärker dem Thema Nutzen und Wirtschaftlichkeit der Verordnung von neuen hochpreisigen Medikamenten zu stellen. Weiterlesen

| VP-Kugler

Krankenhaus-Selbstbehalte für Kinder und begleitende Eltern in Wien zu hoch

Kritik an den hohen Selbstbehalten bei Kindern und ihren begleitenden Eltern übte heute die ÖVP Wien-Landtagsabgeordnete Gudrun Kugler in der Debatte zum Tätigkeitsbericht 2015 der Wiener Pflege- und Patientenanwaltschaft. Weiterlesen

| Hermann Gröhe

Versorgung von krebskranken Menschen weiter verbessern

Auf Einladung des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) fand am letzten Donnerstag die Abschlussveranstaltung des Förderschwerpunktes „Forschung im Nationalen Krebsplan“ in Berlin statt. Weiterlesen

| Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!

Neue Internet-Kampagne der Gesund­heits­mi­nis­terin zur Organ­spende

Bayerns Gesund­heits­mi­nis­terin Melanie Huml hat eine neue Organ­spende-Kampagne im Internet gestartet. Huml betonte in München: "Organ­spende kann Leben retten. Mein Ziel ist es, dass sich auch möglichst viele junge Menschen mit diesem wich­tigen Thema befassen. Die neue Kampagne läuft unter dem Motto: ‚Keine Ausreden. Entscheide dich jetzt!‘ Weiterlesen

| Österreich

Schittenhelm begrüßt geplante Verbesserungen beim Brustkrebs- Früherkennungsprogramm

"Unsere langjährige Forderung, Verbesserungen beim 2014 eingeführten Brustkrebs-Früherkennungsprogramm vorzunehmen, wird jetzt endlich in Angriff genommen", zeigt sich ÖVP Frauen-Chefin Dorothea Schittenhelm als Mitglied des Gesundheitsausschusses erfreut. Weiterlesen

| Darmkrebs-Vorsorge

Huml würdigt Engagement der Felix Burda Stiftung

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat den Einsatz der Felix Burda Stiftung für die Darmkrebsvorsorge gewürdigt. Die Ministerin betonte: "Darmkrebs ist in vielen Fällen heilbar, wenn er rechtzeitig erkannt wird! Deshalb bin ich für das Engagement der Felix Burda Stiftung sehr dankbar. Wir haben ein gemeinsames Ziel: Wir wollen die Menschen wachrütteln und auffordern, die Angebote zur Darmkrebs-Vorsorge wahrzunehmen." Weiterlesen

| Melanie Huml

Bayerns Gesundheitsministerin würdigt Arbeit der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf einen weiteren Ausbau der Kinderhospizarbeit. Huml betonte am Mittwoch anlässlich der Eröffnung einer Ausstellung der Stiftung Ambulantes Kinderhospiz München (AKM) im Bayerischen Landtag: "Unheilbar kranke Kinder und ihre Familien brauchen eine besonders fachkundige und einfühlsame Unterstützung. Deshalb ist es wichtig, die Palliativmedizin und die Hospizversorgung zu stärken." Weiterlesen

| Finanzierung

Krankenhausfinanzierung: Pflege hat verloren!

Im Jahr 2004 wurde die Krankenhausfinanzierung in Deutschland grundsätzlich umgestellt. Seither gelten diagnosebezogene Fallpauschalen, d.h. Krankenhäuser bekommen heute pro Diagnose und Fall ein definiertes Entgelt. Vor dem Hintergrund dieses sogenannten DRG-Systems hat eine massive Verschiebung beim Personal und den Kosten insbesondere von der Krankenhauspflege auf die Ärzteschaft stattgefunden. Auf diesen Missstand hat Prof. Frank Weidner, Leiter des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. (dip), auf dem Deutschen Pflegetag 2016 in Berlin in einem Vortrag hingewiesen. Weiterlesen