| dkfz Heidelberg

Die gesellschaftlichen Kosten des Rauchens – auf einen Blick

Rauchen macht nicht nur krank, sondern belastet auch das Gesundheitswesen und die Volkswirtschaft finanziell in großem Ausmaß. Dr. Tobias Effertz von der Universität Hamburg hat die Kosten des Rauchens für Deutschland berechnet und in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum als Factsheet in der Reihe „Aus der Wissenschaft – für die Politik“ veröffentlicht. Demnach belastet das Rauchen die Sozialversicherungen enorm und verursacht jährlich einen finanziellen Schaden von rund 79 Milliarden Euro. Weiterlesen

| Präventionsgesetz

Prävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Ulrike Elsner: "Die Ersatzkassen stehen zu ihrer Verantwortung, Prävention und Gesundheitsförderung als wichtige Säule in der gesundheitlichen Versorgung zu stärken. Daher begrüßen sie grundsätzlich die Ziele des anstehenden Präventionsgesetzes. Dies gilt vor allem für die Stärkung der Prävention in Lebenswelten, den sogenannten Settings wie Kindergärten, Schulen, Pflegeheimen und Betrieben. Prävention ist jedoch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe." Weiterlesen

| IQWiG

Frauen verständlich über Nutzen und Schaden des Mammografie-Screenings informieren

Seit 2009 ist die Früherkennungsuntersuchung für Brustkrebs in Deutschland flächendeckend umgesetzt. Alle zwei Jahre bekommen Frauen im Alter zwischen 50 und 69 Jahren eine Einladung zu einer Mammografie sowie ein Merkblatt in Form einer Broschüre. Der Gemeinsame Bundesausschuss (G- BA) hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) beauftragt, ein einheitliches Einladungsschreiben und eine Entscheidungshilfe zu erstellen. Weiterlesen

| Bayern

Huml dringt auf Änderungen am Entwurf des Hospiz- und Palliativgesetzes

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml dringt auf Nachbesserungen am Gesetzentwurf des Bundes zur Hospiz- und Palliativversorgung in Deutschland. Huml betonte am Montag in Erlangen: "Insbesondere muss den stationären Hospizen und ambulanten Hospizdiensten eine deutlich höhere Vergütung gewährt werden als derzeit geplant." Weiterlesen

| Diagnostica-Industrie

VDGH veröffentlicht Positionen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens

Der Verband der Diagnostica-Industrie (VDGH) hat seine Positionen zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens veröffentlicht. Mit einem Neun-Punkte-Papier will der Verband einen nachhaltigen Diskussionsbeitrag für die zukunftssichere Ausgestaltung des deutschen Gesundheitssystems leisten und den Stellenwert der In-vitro-Diagnostik veranschaulichen. Labordiagnostik ist die Grundlage für mehr als zwei Drittel aller ärztlicher Diagnosen und weiteren Therapieentscheidungen. Weiterlesen

| Melanie Huml

Gesundheitsministerin besorgt über Sterbehilfe-Debatte

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml hat sich anlässlich der am 18. April begonnenen "Woche für das Leben" besorgt über die Sterbehilfe-Debatte in Deutschland geäußert. Huml forderte am Freitag: "Alten und schwerstkranken Menschen darf nicht das Gefühl vermittelt werden, dass sie der Gesellschaft zur Last fallen. Weiterlesen

| Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Entbürokratisierung in der Pflege nimmt Fahrt auf

Der Pflegebevollmächtigte hatte Anfang des Jahres das Projekt zur bundesweiten Einführung des Strukturmodells aufgelegt, um gegen den Motivationskiller Nr.1 bei den Pflegekräften vorzugehen: die überbordende Bürokratie. Das neue Dokumentationskonzept wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erfolgreich in über 60 Einrichtungen erprobt. Weiterlesen

| Melanie Huml

Huml wirbt für Überprüfung der Essgewohnheiten

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml riet anlässlich des Weltgesundheitstages zu einer Überprüfung der Essgewohnheiten. Huml betonte: "Eine ausgewogene Ernährung ist sehr wichtig für das Wohlbefinden und die Gesundheit. Denn Übergewicht ist nicht nur lästig, sondern kann auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus begünstigen." Weiterlesen

| IQWiG

Wie konfirmatorisch ist HTA?

Im Prozess von Zulassungsentscheidungen über neue Arzneimittel und anschließenden Entscheidungen über den (Zusatz-)Nutzen eines Wirkstoffs bei der Nutzenbewertung stellt sich häufig die Frage: Sind die grundlegenden Prinzipien, auf denen diese Entscheidungen getroffen werden, überhaupt vergleichbar? Weiterlesen

| Verband der Ersatzkassen

vdek begrüßt Referentenentwurf zur Hospiz- und Palliativversorgung

Der vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Referentenentwurf sieht ein Bündel von Maßnahmen in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung vor, wie die vorhandene Versorgungsstruktur gefestigt und qualitativ weiter entwickelt werden soll. Zudem sollen Regelungen zur Aufklärung, Information und Transparenz über palliative und hospizliche Versorgungs- und Betreuungsmöglichkeiten Betroffene und deren Angehörigen bei Auswahl und Inanspruchnahme von Leistungen helfen. Weiterlesen

| IQWiG

Wie sich Qualitätsberichte der Kliniken nutzen lassen

Seit 2005 sind Krankenhäuser in Deutschland gesetzlich verpflichtet, in Qualitätsberichten über ihre Arbeit zu informieren. Sie enthalten unter anderem Angaben zur Spezialisierung einer Klinik, zur Häufigkeit einer bestimmten Behandlung und zur Anzahl von Komplikationen, die dabei auftreten. Die Berichte sollen Orientierung bei der Suche nach einem geeigneten Krankenhaus bieten. Doch viele Menschen empfinden sie als schwer verständlich. Weiterlesen

| Bayern

Start zum Bayerischen Gesundheits- und Pflegepreis

Im Oktober dieses Jahres wird zum ersten Mal der Bayerische Gesundheits- und Pflegepreis verliehen. Ab sofort können dafür Einzelpersonen, Teams, Unternehmen und Organisationen nominiert werden. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Samstag hingewiesen. Bis zum 22. Juni 2015 sind Nominierungen möglich. Weiterlesen

| Prof. Dr. Detlev Ganten

Ohne die richtige Ernährung ist ein gesundes Leben nicht möglich

Weltweit sterben laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) bis zu zwei Millionen Menschen pro Jahr an Krankheiten, die durch kontaminierte Nahrung und Wasser übertragen werden. Zusätzlich erkranken immer mehr Menschen an chronischen Krankheiten, verursacht durch Industrienahrung, Softdrinks und ungesunde Lebensführung. Ein Interview mit Prof. Dr. Detlev Ganten zum Weltgesundheitstag 2015. Weiterlesen

| Bayern

Pflegewirtschaft gewinnt zunehmend an Bedeutung

Die Bedeutung der Pflegewirtschaft für den bayerischen Arbeitsmarkt wächst. Mittlerweile sind im Freistaat bereits mehr als 130.000 Menschen in Pflegeberufen tätig. Darauf verwies Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml am Sonntag anlässlich der Veröffentlichung eines neuen Informationsblattes. Die Ministerin betonte: "Die Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen ist eine wichtige gesellschaftliche Leistung, die besondere Anerkennung verdient." Weiterlesen

| IQWiG

Enzalutamid: Hinweis auf erheblichen Zusatznutzen für über 75jährige

Enzalutamid (Handelsname Xtandi) ist seit Dezember 2014 für Männer mit metastasiertem, durch eine Hormonblockade nicht beeinflussbaren Prostatakrebs zugelassen, die noch keine oder nur leichte Beschwerden haben und bei denen noch keine Chemotherapie angezeigt ist. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Weiterlesen

| IQWiG

Nintedanib bei Lungenkrebs: Zusatznutzen abhängig vom Schweregrad der Erkrankung

Seit November 2014 ist Nintedanib (Handelsname Vargatef) in Kombination mit Docetaxel zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen mit fortgeschrittenem nicht-kleinzelligem Lungenkarzinom (NSCLC) im Drüsengewebe (Adenokarzinom), die bereits eine Chemotherapie erhalten haben. Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in einer Dossierbewertung überprüft, ob dieser neue Wirkstoff gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie einen Zusatznutzen bietet. Weiterlesen

| Gesundheitsförderung

Bundestag beriet Präventionsgesetz in erster Lesung

Der Deutsche Bundestag hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention in erster Lesung beraten. Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe sagte dazu: "Ziel ist, Krankheiten zu vermeiden, bevor sie überhaupt entstehen. Deshalb müssen wir die Umgebung, in der wir leben, lernen und arbeiten, so gestalten, dass sie die Gesundheit unterstützt – in der Kita, der Schule, am Arbeitsplatz und im Pflegeheim." Weiterlesen

| Bayern

Huml setzt auf innovative Ideen für die Gesundheit

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml setzt auf innovative Ideen im Gesundheitswesen. Huml betonte anlässlich der Verleihung des "TK-Salvus"-Preises des Magazins "Focus" und der Techniker Krankenkasse am Donnerstag in München: "Im internationalen Vergleich steht unser Gesundheitssystem mit an der Spitze. Mein Ziel ist es, dass Patienten auch in Zukunft optimal versorgt sind. Deshalb müssen wir Herausforderungen wie dem demographischen Wandel begegnen." Weiterlesen

| Finanzwirkungen kritisch hinterfragen

vdek zum Versorgungs-Stärkungsgesetz

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) forderte anlässlich der Anhörung im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages am 25. März 2015: "Das Versorgungsstärkungsgesetz (GKV-VSG) hat gute Ansätze, um die medizinische Versorgung zu verbessern und gibt Impulse für die besonderen Versorgungsbedarfe einer älter werdenden Gesellschaft, wozu u. a. der Ausbau des Entlassmanagements im Krankenhaus gehört. Dennoch sollten die Finanzwirkungen noch einmal kritisch hinterfragt werden." Weiterlesen

| Bayern

Huml fordert Nachbesserungen am e-Health-Gesetzentwurf

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml betonte am Mittwoch anlässlich der Eröffnung des 3. Bayerischen Tags der Telemedizin in Erlangen: "Für die moderne Gesundheitsversorgung spielt die Telemedizin schon jetzt eine wichtige Rolle. Jedoch hinken wir bei der Vergütung telemedizinischer Anwendungen noch hinterher." Weiterlesen