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Melanie Huml

Ausbau der Telemedizin - Gesundheitsministerium fördert Weiterbildungsprojekt der Universität Erlangen-Nürnberg

Staatsministerin Melanie Huml. © Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Staatsministerin Melanie Huml. © Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml verstärkt den Ausbau der Telemedizin im Freistaat. Huml betonte anlässlich der Förderung eines Weiterbildungskonzepts an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg durch das Bayerische Gesundheitsministerium: "Im Interesse der Patientinnen und Patienten vor allem auch in ländlichen Regionen brauchen wir die Telemedizin flächendeckend in Bayern."

"Hier geht es nicht darum, den Arzt zu ersetzen, sondern medizinisches Spezialwissen in allen Landesteilen des Freistaats verfügbar zu machen, wo es gerade auch akut gebraucht wird. Unser Bestreben ist es, dass diese Technik verstärkt angewendet wird, damit Ärzte und Krankenhäuser davon noch mehr profitieren können."

Die Ministerin ergänzte weiter: "Wichtig ist nun, telemedizinische Methoden in die Aus- und Weiterbildung von Ärzten zu integrieren. Das Weiterbildungsprojekt der Universität Erlangen-Nürnberg ist hierbei ein wichtiger Schritt." Der Lehrstuhl für Gesundheitsmanagement der FAU Erlangen-Nürnberg und die Bayerische TelemedAllianz entwickeln derzeit ein Weiterbildungsprogramm mit Lerninhalten zur Telemedizin. Das Bayerische Gesundheitsministerium fördert das Projekt für 19 Monate mit über 173.000 Euro. So soll im Rahmen des berufsbegleitenden Fernstudiengangs "Master of Health Business Administration (MHBA)" ein Zusatzmodul "Telemedizin" entwickelt werden. Damit sollen die Teilnehmer mit möglichst geringem zeitlichen Aufwand mit den relevanten Fragestellungen und Lösungsansätzen der Telemedizin vertraut gemacht werden.

Huml unterstrich: "Unser Ziel ist es, dieses Weiterbildungsprogramm nach der erfolgreichen Probephase bayernweit umzusetzen. Es soll dann Interessenten im gesamten bayerischen und deutschsprachigen Raum zur Verfügung gestellt werden. Die Telemedizin trägt nicht nur zu einer besseren Versorgung der Patienten auch in abgelegenen Regionen bei, sondern sie hilft auch Kosten einzusparen, weil etwa Doppeluntersuchungen wegfallen."

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter:
http://www.stmgp.bayern.de/krankenhaus/telemedizin/index.htm

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Pressesprecher Jörg Säuberlich, Tel.: 089 / 9214 - 2499, Fax: 089 / 9214 - 2155, eMail: pressestelle@stmgp.bayern.de
03.09.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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