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Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren

Gesundheitsministerium veröffentlicht Spezialheft zur Pflege in Baden-Württemberg

Ministerin Katrin Altpeter. © Foto: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg
Ministerin Katrin Altpeter. © Foto: Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg

Ministerin Katrin Altpeter: "Wir haben in Baden-Württemberg ein sehr gut ausgebautes qualitätsorientiertes Informations- und Versorgungsangebot in der Pflege"

In der Reihe der „Landesqualitätsberichte“ hat das Gesundheitsministerium jetzt einen umfassenden Bericht zur Pflege in Baden-Württemberg herausgegeben. Das Heft „Ambulante und stationäre Pflege“ ist das sechste Heft in dieser Reihe und gibt auf knapp 50 Seiten einen umfassenden Überblick über Strukturen und Qualität der Pflege im Land.

Informiert wird beispielsweise über die verschiedenen Pflegeeinrichtungen und die damit verbundenen Kosten, die Angebote und Einrichtungen der Stadt- und Landkreise und der Gemeinden, aber auch über niedrigschwellige Betreuungsangebote und Initiativen des Ehrenamtes in der Pflege. Dargestellt werden auch der medizinische Dienst der Krankenversicherung, die Sozialdienste der Krankenhäuser sowie die Landes- und Kreisseniorenräte und die Selbsthilfegruppen. In der Broschüre finden sich zudem Angaben und Zahlen zur Entwicklung der Pflegbedürftigkeit. Eine Checkliste für Ratsuchende rundet das Heft ab. Sie gibt eine schrittweise Orientierung, was im Fall von Pflegebedürftigkeit zu tun ist.

Das Heft richtet sich an Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte, Betroffene und Angehörige sowie Multiplikatoren, so etwa an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegestützpunkten.

Ministerin Katrin Altpeter: „Angesichts der demographischen Entwicklung gewinnen Fragen zur Hilfe- und Pflegebedürftigkeit von Menschen zunehmend an Bedeutung. Betroffene brauchen die Sicherheit, dass sie auch in diesem Fall ein würdevolles und erfülltes Leben führen können.“

In Baden-Württemberg könnten Betroffene und Angehörige flächendeckend auf ein leistungsfähiges und gut zugängliches Informations- und Versorgungssystem im Bereich der Pflege zugreifen, so die Gesundheitsministerin weiter. „Ich trete dafür ein, dieses hochwertige Versorgungssystem kontinuierlich und bedarfsgerecht weiter zu entwickeln.“

Die Landesqualitätsberichte stellen die Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität ausgesuchter Versorgungsbereiche in Baden-Württemberg dar und beleuchten auch regionale Unterschiede. Bisher sind fünf solcher Spezialhefte erschienen: zur stationären Krankenhausversorgung, Rehabilitation, ambulanten ärztlichen und psychotherapeutischen Versorgung, Versorgung psychisch kranker Menschen und zur Versorgung krebskranker Menschen.

Altpeter: „Mit den Landesqualitätsberichten wollen wir Transparenz schaffen über die Qualität der Versorgung in Baden-Württemberg und so zugleich den Qualitätswettbewerb der Einrichtungen untereinander fördern.“

Entstanden ist das neue Spezialheft „Ambulante und stationäre Pflege“ im Rahmen der Arbeitsgruppe „Qualitätssicherung“ unter Beteiligung von Experten aus der Pflege, dem Gesundheitswesen im Land sowie des Landespflegeausschusses. Ministerin Altpeter dankte den Autorinnen und Autoren des Spezialheftes für die umfangreiche und fachlich fundierte Arbeit.

Das Spezialheft „Ambulante und stationäre Pflege“ kann auf der Seite des Sozialministeriums unter Qualitätsbericht herunter geladen werden.

Landesqualitätsbericht Gesundheit: Spezialheft ambulante und stationäre Pflege

Pressemitteilung des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg
Herr Helmut Zorell, Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren Baden-Württemberg, Schellingstraße 15, 70174 Stuttgart, Tel.: 0711 / 123-3549, Fax: 0711 / 123-3996
04.09.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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