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Österreich

HPV-Impfung: Österreich Vorreiter in Europa

Dr.in Sabine Oberhauser (SPÖ). © Foto: SPÖ Presse und Kommunikation (Dr.in Sabine Oberhauser, MAS) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
Dr.in Sabine Oberhauser (SPÖ). © Foto: SPÖ Presse und Kommunikation (Dr.in Sabine Oberhauser, MAS) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Seit Februar 2014 hat das Bundesministerium für Gesundheit die HPV-Impfung als kostenlose Impfung in das Nationale Kinderimpfprogramm aufgenommen. "Die Gesundheit unserer Kinder und Jugendlichen ist mir ein großes Anliegen. Daher freut es mich, dass wir mit der HPV-Impfung bereits die 13. Immunisierung kostenlos anbieten können." hält Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser fest.

Seit Anfang Februar können sich alle in Österreich lebenden Kinder bis zum 12. Geburtstag an den öffentlichen Impfstellen der Bundesländer (Gesundheitsämter) oder von niedergelassenen Impfärzten kostenfrei impfen lassen. Mit Schulbeginn startet nun die HPV-Impfung im Rahmen des bestehenden Schulimpfprogramms an allen österreichischen Volksschulen (4. Schulstufe). Für Mädchen und Buben ab dem 12. Geburtstag bis zum 15. Geburtstag bieten die Bundesländer so genannte Nachholimpfungen zum vergünstigten Selbstkostenpreis an.

Zwtl.: HPV wird sowohl von Frauen als auch von Männern übertragen Humane Papillomaviren (HPV) sind weltweit verbreitet und können sowohl von Männern als auch von Frauen übertragen werden. Österreich ist das einzige Land in Europa, das eine HPV-Impfung sowohl für Buben als auch für Mädchen empfiehlt. Auch hinsichtlich des 2-Dosenschemas und der Altersempfehlung ist Österreich Vorreiter in Europa. Eine geschlechtsneutrale HPV-Impfung empfehlen derzeit auch Neuseeland, Australien und Kanada.

Gemeinsam mit der Österreichischen Krebshilfe wurde eine Broschüre zur HPV-Impfung erstellt. "Die aktuelle Broschüre soll die Bevölkerung unterstützen, eine informierte und selbstbestimmte Impfentscheidung treffen zu können. Die HPV-Impfung schützt nicht nur vor Gebärmutterhalskrebs, sondern auch vor einer Reihe anderer Karzinome. Die kostenfreie Impfung ist eine wichtige Maßnahme, die dazu beitragen wird, die Häufigkeit an HPV verursachten Erkrankungen zu reudzieren." so Ministerin Oberhauser abschließend. Gebärmutterhalskrebs und Krebsformen im HNO-und Genitalbereich lassen sich häufig auf eine HPV-Infektion zurückführen. In diesem Bereich stellt die Impfung gegen Humane Papilloma-Viren (HPV) eine wesentliche Verbesserung in der Eindämmung von Krebserkrankungen dar.

Umfassende Informationen sowie die Broschüre zu HPV sind auf der Website des BMG abrufbar: www.bmg.gv.at/HPV

Pressemitteilung des Bundesministeriums für Gesundheit Österreich
Bundesministerium für Gesundheit, Sabine Leidinger, Pressesprecherin, Tel.: +43 / 1 / 71100-4506, eMail: sabine.leidinger@bmg.gv.at
10.09.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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