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  • Thomas Schönemann

Bayern

Huml wirbt 2017 verstärkt für Organspenden

Staatsministerin Melanie Huml. © Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Staatsministerin Melanie Huml. © Foto: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml wird im neuen Jahr gemeinsam mit dem Bayerischen Fußball-Verband verstärkt für Organspenden werben. Huml betonte am Sonntag: "Eine Organspende kann Leben retten! Deshalb freue ich mich, dass wir für dieses wichtige Thema den Bayerischen Fußball-Verband als Partner gewinnen konnten. Auf diese Weise können wir noch mehr Menschen mit unseren Informationen erreichen."

Der Bayerische Fußball-Verband ist bereits Mitglied im Bündnis Organspende Bayern. Im Jahr 2017 wird die Kooperation ausgebaut. So wird es ein Spielwochenende in ganz Bayern unter dem Motto Organspende geben.

Huml unterstrich: "Ziel ist es, sowohl medial als auch vor Ort möglichst viele Menschen mit dem Thema Organspende in Berührung zu bringen. Fußball hat eine hohe gesellschaftliche Integrationskraft. Dies möchten wir nutzen, um das Thema Organspende bayernweit in die Fläche – hier konkret auf den Fußballplatz – zu bringen. Rund 4.000 Vereine unterhalb der Profi-Ligen werden sich bayernweit hinter das Thema Organspende stellen."

An dem letzten April-Wochenende und am 1. Mai 2017 finden insgesamt rund 3.000 Spiele der Männermannschaften statt sowie Spiele der Frauen- und Jugendmannschaften. Zum Abschluss des Spielwochenendes überträgt der Sender SPORT 1 am 1. Mai 2017 live um 20.15 Uhr das Spiel Burghausen gegen Unterhaching unter dem Motto Organspende.

Huml erläuterte: "Allein in Bayern warten derzeit mehr als 1.500 Menschen auf ein Spenderorgan. Deshalb ist es wichtig, dass sich mehr Menschen mit dem Thema Organspende beschäftigen. Wer eine klare Entscheidung trifft und in einem Organspendeausweis dokumentiert, entlastet seine Angehörigen in sehr schweren Stunden."

In den ersten neun Monaten des Jahres 2016 hat es in Bayern 92 postmortale Organspender gegeben. Das sind 16 weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Das Bündnis Organspende Bayern wurde am 14. März 2016 vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit Institutionen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gegründet. Es hat rund 60 Mitglieder.

Mehr zum Thema Organspende finden Sie unter www.keine-ausreden.bayern sowie unter https://www.stmgp.bayern.de/gesundheitsversorgung/organspende/.

Weitere Informationen zum Bündnis Organspende Bayern unter https://www.stmgp.bayern.de/behoerden-und-gremien/.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege
Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, Pressesprecher Jörg Säuberlich, Tel.: 089 / 9214 - 2499, Fax: 089 / 9214 - 2155, eMail: pressestelle@stmgp.bayern.de
02.01.2017
22.06.2017, 11:21 | tsc
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