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  • Thomas Schönemann

Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V.

Jeder zweite Bundesbürger erwartet eine Verschlechterung der Gesundheitsversorgung

Apotheke. © Foto: Marco Petig / pixelio.de
Apotheke. © Foto: Marco Petig / pixelio.de

„57 Prozent der Bundesbürger erwarten, dass das deutsche Gesundheitswesen in zehn Jahren schlechter sein wird als heute. Nur 15 Prozent sehen die Zukunft des Gesundheitswesens besser als gegenwärtig“, - so BAH-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Weiser heute (11.09.2013) in Berlin bei der Vorstellung des Deutschen Gesundheitsmonitors des Bundesverbandes der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH).

Der deutsche Gesundheitsmonitor des BAH ist eine künftig regelmäßig erfolgende Bevölkerungsbefragung zu Trends und Perspektiven rund um das deutsche Gesundheitswesen.

Bei den Befürchtungen um die Zukunft der Gesundheitsversorgung zeigen die Befragungsergebnisse zwar, dass 61 Prozent der Versicherten die derzeitige Versorgung für ausreichend halten, aber bereits heute empfinden 22 Prozent das Gegenteil. Und das unabhängig davon, ob die Befragten privat oder gesetzlich krankenversichert sind.

Kurz vor der Bundestagswahl wissen allerdings 44 Prozent der Bevölkerung nicht, welcher Partei sie am ehesten zutrauen würden, die aktuellen gesundheitspolitischen Probleme zu lösen. 23 Prozent trauen dies der CDU/CSU zu, 17 Prozent der SPD, die anderen Parteien liegen alle im einstelligen Bereich. Allerdings sind auch 69 Prozent der Befragten der Meinung, dass Gesundheitsvorsorge Aufgabe jedes Einzelnen ist und nicht des Staates (24 %).

Bei den Akteuren im Gesundheitswesen vertrauen die Bundesbürger mit 70 Prozent den Apothekern noch vor den Ärzten (61 %), Schlusslicht in der Vertrauensfrage ist die aktuelle Bundesregierung mit 15 Prozent.

Der Deutsche Gesundheitsmonitor des BAH wird künftig in jedem Quartal mit dem Marktforschungsinstitut Nielsen als aktuelle, repräsentative Befragung erhoben. Sinn und Ziel dieser BAH-Initiative ist es, die Verbraucher besser zu verstehen, aber auch das eigene Handeln zu hinterfragen.

Die Präsentation des Deutschen Gesundheitsmonitors des BAH finden Sie unter www.bah-bonn.de

Pressemitteilung Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V.
Heinz-Gert Schmickler, Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller, Pressestelle, Ubierstraße 71-73, 53173 Bonn, Tel.: 0228 / 95745-22
11.09.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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