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  • Thomas Schönemann

DGHO e.V.

Nutzenbewertung von Arzneimitteln im Rahmen des AMNOG

Krank sein. © Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de
Krank sein. © Foto: Jetti Kuhlemann / pixelio.de

Für eine bessere Integration des medizinischen Fachwissens: Einladung zur DGHO-Pressekonferenz am 21. August 2013, 10:30 bis 12.00 Uhr, Haus der Bundespressekonferenz, Berlin.

Sehr geehrte Damen und Herren,

„Es ist nicht nachvollziehbar, warum der Gesetzgeber das vorhandene klinisch-praktische Wissen der Fachgesellschaften im derzeitigen AMNOG-Verfahren nicht angemessen berücksichtigt“, mahnt Prof. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender der DGHO. Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V. legt jetzt ein Positionspapier vor, in dem sie deutliche Änderungen im bisherigen Verfahren und eine umfangreichere Einbeziehung der Fachgesellschaften in den Evaluierungsprozess fordert.

Neue Medikamente sind die große Hoffnung von Krebspatienten. Die Fortschritte auf diesem Gebiet sind erfreulich, erfolgen jedoch zu hohen Preisen. Die Nutzenbewertung von Arzneimitteln im Rahmen des Arzneimittelneuordnungsgesetzes (AMNOG) ist ein Element der Preisregulierung. Sie beeinflusst aber auch das ärztliche Handeln und künftige klinische Studien. Damit hat die Nutzenbewertung einen direkten Einfluss auf die Versorgung der Krebserkrankten.

Angesichts der Vielfältigkeit von onkologischen Krankheitsbildern erweisen sich aus wissenschaftlich-medizinischer Sicht insbesondere die Festlegung möglicher Endpunkte und der zweckmäßigen Vergleichstherapie als problematisch. In einer palliativen Behandlungssituation hat Lebensqualität für viele Patienten eine höhere Priorität als die Verlängerung der Überlebenszeit um jeden Preis. Und die festgelegten Vergleichstherapien weichen oft von aktuell gültigen nationalen und internationalen Leitlinien ab.

Die DGHO legt im Rahmen ihrer Gesundheitspolitischen Schriftenreihe jetzt konkrete Verbesserungsvorschläge und ein detailliertes Manual zur Bewertung der Dossiers von pharmazeutischen Unternehmen vor.

Wir laden Sie herzlich ein zur

Pressekonferenz
der DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V.

„Nutzenbewertung von Arzneimitteln im Rahmen des AMNOG:
Für eine bessere Integration des medizinischen Fachwissens”

Mittwoch, 21. August 2013, 10:30 bis 12:00 Uhr
Tagungszentrum im Haus der Bundespressekonferenz
Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Themen und Referenten sind:

Den Nutzen von Krebsmedikamenten wissenschaftlich fundiert und praxisnah bewerten!
Prof. Dr. med. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender DGHO

Das DGHO-Manual „Nutzenbewertung von Arzneimitteln“
Prof. Dr. med. Bernhard Wörmann, Medizinischer Leiter DGHO

Die Rolle der Patienten im AMNOG-Verfahren
Ralf Rambach, (1. Vorsitzender Deutsche Leukämie- und Lymphomhilfe

Patientennutzen stärker in den Fokus rücken
Jan Geißler, CML-Patient und 1. Vorsitzender LeukaNET

Nutzenbewertung und Innovation in der Krebstherapie
PD Dr. med. Diana Lüftner, Vorsitzende DGHO

Wir freuen uns, Sie bei der Pressekonferenz in Berlin persönlich begrüßen zu dürfen und verbleiben bis dahin
mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. med. Mathias Freund, Geschäftsführender Vorsitzender
PD Dr. med. Diana Lüftner, Vorsitzende
Prof. Dr. med. Martin Wilhelm, Mitglied im Vorstand – Sekretär

Ulrike Feldhusen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V.
Ulrike Feldhusen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e.V., Tel.: 030 / 63 41 32 05, eMail: u.feldhusen@akzent-pr.de
14.08.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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