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  • Thomas Schönemann

SoVD warnt vor Sozialabbau

Positionspapier zu den Auswirkungen des Fiskalpaktes vorgelegt

Euro-Zeichen. © Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
Euro-Zeichen. © Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) hat ein Positionspapier zu den sozialen Folgen des Fiskalpaktes vorgelegt. Darin warnt der Verband vor negativen Auswirkungen in Deutschland. "Es besteht die Gefahr, dass die Politik den Fiskalpakt als Vorwand nutzt, um soziale Rechte und Standards abzubauen", sagte SoVD-Präsident Adolf Bauer am Dienstag in Berlin.

"Die Funktionsfähigkeit der sozialen Sicherungssysteme und kommunalen Leistungen muss erhalten werden", forderte die Vorsitzende des SoVD-Arbeitskreises Sozialversicherung, Ursula Engelen-Kefer. Dazu gehöre insbesondere eine fair verteilte Abgabenlast.

In dem Positionspapier zeigt der SoVD die Folgen des im März 2012 von den EU-Staats- und Regierungschefs unterzeichneten Europäischen Fiskalpaktes auf. Aus Sicht des Verbandes wirken sich die Regelungen auf die öffentliche Daseinsvorsorge und die Sozialversicherung in Deutschland aus.

Das Dokument "Positionen des SoVD zu den Auswirkungen des Fiskalpakts" finden Sie hier: www.sovd.de/fiskalpakt/

Pressemitteilung SoVD-Bundesverband
Benedikt Dederichs, SoVD-Bundesverband, Pressestelle, Stralauer Str. 63,10179 Berlin, Tel.: 030 / 72 62 22 129 / Sekretariat: -123, Fax: 030 / 72 62 22 328, eMail: pressestelle@sovd.de
11.02.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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