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SoVD-Bundesverband

Sozialverband Deutschlands startet die Initiative "Meine Pflege"

SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Wir warnen mit Aktionen vor dem Pflegenotstand". © Foto: AOK-Mediendienst
SoVD-Präsident Adolf Bauer: "Wir warnen mit Aktionen vor dem Pflegenotstand". © Foto: AOK-Mediendienst

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) startet heute in Berlin die Initiative "Meine Pflege". Sie will auf den Bedarf einer umfassenden Pflegereform aufmerksam machen und über die Belastungen informieren, denen von Pflege betroffene Menschen ausgesetzt sind. Die Initiative richtet sich an die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestages.

"Die Initiative Meine Pflege ist der Protest der Pflegebedürftigen und Pflegenden gegen eine Politik der Vertröstungen", sagt Adolf Bauer, Präsident des SoVD. "Wenn der drohende Pflegenotstand in Deutschland noch abgewendet werden soll, muss die Bundesregierung in diesem Herbst einen gro-ßen Wurf wagen. Dafür werden wir in den kommenden Wochen mobilisieren", so Bauer.

Forderungen

Die inhaltlichen Forderungen der Initiative lauten: Stärkung der häuslichen Pflege, Eingrenzung des Pflege-Armutsrisikos und Investitionen in die Pflegeberufe. "Um spürbare Verbesserungen zu erzielen, fordern wir die Politik auf, systematisch vorzugehen. Nötig ist zunächst eine Neudefinition des Pflegebedürftigkeitsbegriffs. Danach können zielgenaue Leistungsverbesserungen erfolgen", betont Verbandspräsident Bauer.

Mitmachen

"Derzeit sind über 2,5 Millionen Menschen unmittelbar von Pflege betroffen. Doch jeder Mensch trägt das Risiko, pflegebedürftig zu werden. Deshalb gehört das Thema auf die politische Agenda der Bundesregierung und der Bundestagsabgeordneten, unabhängig von der fachlichen Zuständigkeit. Der SoVD ruft die von Pflege Betroffenen dazu auf, der Politik Fragen zu stellen", sagt Bauer.

Der Sozialverband stellt hierfür Mustertexte und Fachinformationen auf der Website www.sovd.de/meine-pflege und auf dem SoVD-Videoportal www.youtube.com/user/SoVDTV bereit.

Der Sozialverband Deutschland gehört zu den sechs vom Bundesgesund-heitsministerium anerkannten "maßgeblichen Organisationen", welche die Interessen pflegebedürftiger und behinderter Menschen vertreten. Rund 560.000 Mitglieder sind in 14 Landesverbänden und bundesweit rund 2.300 Orts- und Kreisverbänden organisiert.

Weitere Informationen
TV-Clip: Pflegenotstand in Deutschland: http://www.youtube.com/watch?v=l8AOkfB_TuE&list=UUBgeByFhcr07LddM1hxkayQ

Website:
www.sovd.de/meine-pflege

Pressemitteilung Sozialverband Deutschland (SoVD)
Benedikt Dederichs, SoVD-Bundesverband, Pressestelle, Tel.: 030 / 72 62 22 129 / Sekretariat -104, Fax: 030 / 72 62 22 328, eMail: pressestelle@sovd.de
22.09.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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