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Ausgezeichnete Krebsmedizin

Deutsche Krebsgesellschaft bestätigt hohe Qualität in der Krebsbehandlung am UKJ

UKJ-Krebsmedizin: Seit 2011 wurden am UKJ bereits über 600 Tumor-Patienten mit Hilfe eines DaVinci-Operationsroboters behandelt. © Foto: UKJ / Schroll
UKJ-Krebsmedizin: Seit 2011 wurden am UKJ bereits über 600 Tumor-Patienten mit Hilfe eines DaVinci-Operationsroboters behandelt. © Foto: UKJ / Schroll

Das „Onkologische Zentrum“ des Universitätsklinikums Jena (UKJ) wurde kürzlich von der Deutschen Krebsgesellschaft erfolgreich rezertifiziert. Zudem wurde das um den Bereich der Lebertumoren erweiterte Universitäre Darmkrebszentrum als „Viszeralonkologisches Zentrum“ und der neue Schwerpunkt „Muskuloskelettale Tumoren“ erstzertifiziert.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Auszeichnung. Die erfolgreiche Überprüfung beweist, dass wir die strengen Kriterien an Qualitätsstandards, Behandlungsstrategien, Organisationsstrukturen und Abläufen erfüllen und sich krebskranke Patienten am UKJ in beste Hände begeben“, so Prof. Dr. Andreas Hochhaus, Direktor des UniversitätsTumorCentrums am UKJ.

Über 30.000 Menschen mit Tumorerkrankungen werden pro Jahr am UKJ behandelt, davon mehr als 11.000 stationär und etwa 22.000 Patienten ambulant, darunter befinden sich jährlich etwa 3.000 Patienten mit einer neu aufgetretenen Tumorerkrankung.  Unter dem Dach des UniversitätsTumorCentrums arbeiten Spezialisten verschiedener Fachrichtungen und Berufsgruppen des UKJ eng zusammen. Zum Onkologischen Zentrum zählen 16 Kliniken und Fachabteilungen, sieben Institute und die sechs zertifizierte Organkrebszentren am UKJ: das Interdisziplinäre Brustzentrum, das Gynäkologische Krebszentrum, das Hauttumorzentrum, das Prostatakarzinomzentrum, das Kopf-Hals-Tumorzentrum sowie das nun erstmals zertifizierte Viszeralonkologische Zentrum.

Das UKJ musste verschiedene Kriterien für die Rezertifizierung erfüllen. „Die Auditoren würdigten mit der Auszeichnung die Weiterentwicklung des Onkologischen Zentrums seit der Erstzertifizierung. Dabei stellten sie vor allem die psychoonkologische und die palliativmedizinische Betreuung der Patienten positiv hervor“, bestätigt OA Dr. Ekkehard Eigendorff, Geschäftsführer des UniversitätsTumorCentrums. „Außerdem wurde die klinikübergreifende kooperative Zusammenarbeit unter den Mitarbeitern in besonderer Weise gelobt.“

Hintergrund: Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft

Um die Qualität bei der Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachsorge onkologischer Erkrankungen zu verbessern, werden bereits zertifizierte Onkologische Zentren jährlich durch die Deutsche Krebsgesellschaft überprüft, in einem dreijährlichen Rhythmus erfolgt eine komplette Rezertifizierung nach den strengen Kriterien der Zertifizierungskommission der Deutschen Krebsgesellschaft.

Pressemitteilung Uniklinikum Jena
OA Dr. Ekkehard Eigendorff, Geschäftsführer des UniversitätsTumorCentrums am Universitätsklinikum Jena, Bachstraße 18, 07743 Jena, Tel.: 03641-933114, Fax: 03641-933840, eMail: Tumorzentrum@med.uni-jena.de
09.02.2016
22.06.2017, 11:21 | dre
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