• Praxis [+]
  • Thomas Schönemann

AWMF

Diskussion im Gemeinsamen Bundesausschuss zur Weiterentwicklung der Darmkrebsvorsorge

Prof. Markus M. Lerch (links) Präsident der DGVS mit Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des GBA. © Foto: DGVS
Prof. Markus M. Lerch (links) Präsident der DGVS mit Josef Hecken, dem unparteiischen Vorsitzenden des GBA. © Foto: DGVS

Einer erhöhten Teilnahmerate und verbesserten Diagnostik widmet sich die "Berliner Erklärung" der Deutschen Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) und sechs weiterer Stiftungen und Fachgesellschaften, die in der Darmkrebsvorsorge aktiv sind.

Die Früherkennung von Darmkrebs und die Endoskopische Entfernung seiner Vorstufen gelten als die wirksamsten und effektivsten Krebs-Vorsorgemaßnahmen, die von den gesetzlichen Krankenversicherungen übernommen werden. Aus verschiedenen Gründen liegt die Beteiligung der Berechtigten Versicherten aber nur bei ca. einem Fünftel – anders als zum Beispiel bei der Brustkrebsvorsorge, die von der Hälfte der berechtigten Frauen genutzt wird.

Bis April 2016 wird der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) die Vorschriften für ein organisiertes Einladungsverfahren festlegen, das dann alle gesetzlich Versicherten erreichen wird und eine bessere Inanspruchnahme sicherstellen soll. Hierzu hat die DGVS im Juni mit sechs weiteren Organisationen Eckpunkte beschlossen, die neue diagnostische Verfahren berücksichtigt, auf bestimmte erbliche Risikokonstellationen eingeht und sich an den Leitlinien der DGVS orientiert. Zusammengefasst sind diese Eckpunkte in der “Berliner Erklärung“.

Weitere Informationen:
http://www.dgvs.de/themen/praevention/

Medizin - Kommunikation, Medizinkommunikation, Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften
Anna Julia Voormann/Irina Lorenz-Meyer, Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart, Tel.: 0711 / 8931-642, Fax: 0711 / 8931-167, eMail: lorenz-meyer@medizinkommunikation
30.07.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
Zurück