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EUCROF-Initiative

Einführung eines Qualitätssiegelkonzeptes an Forschungszentren für frühe klinische Studien

Rom. Colosseo. © Foto: Antonino Alibrando / pixelio.de
Rom. Colosseo. © Foto: Antonino Alibrando / pixelio.de

Der europäische CRO-Dachverband EUCROF (European CROs Federation) veröffentlichte am gestrigen Sonntag in Rom eine aktuelle Meldung zu seiner Initiative bezüglich der Einführung eines Qualitätssiegelkonzeptes an Forschungszentren für frühe klinische Studien. Demnach wurde ein erstes Probeaudit durchgeführt.

"Wir sind sehr erfreut, eine aktuelle Meldung hinsichtlich unserer diesbezüglichen Aktivitäten zu veröffentlichen", so Dr. med. Stefano Marini, der Präsident von EUCROF. "Wir hoffen, dass diese Informationen für Branchenvertreter von Interesse und im Hinblick auf ihre Tätigkeiten in der frühen Phase der klinischen Entwicklung von direkter Relevanz sein werden."

"Die Entwicklung des sich an Forschungszentren für frühe klinische Studien richtenden Qualitätssiegelkonzeptes begann Ende 2012 und führte im November 2013 zur Durchführung eines ersten Probeaudits, welches im Rahmen des Entwicklungs- und Evaluierungsprozesses erfolgt ist", erklärt Philippe Van Der Hofstadt, der stellvertretende Vorsitzende der EUCROF Early Phase Working Group. "Das Qualitätssiegelkonzept stützt sich auf einen Verhaltenskodex, eine Liste verschiedener Auditkriterien, eine Berichtsvorlage und ein entsprechendes Zertifikat. Die endgültige Festlegung und Veröffentlichung aller Einzelheiten des Programms wird voraussichtlich im zweiten Quartal 2014 erfolgen. Es ist davon auszugehen, dass ausschliesslich europäische Forschungszentren für frühe klinische Studien bzw. Einrichtungen, die den europäischen Regulierungsrahmen befolgen, zum Programm zugelassen werden. Wir freuen uns darauf, zu gegebener Zeit nähere Informationen bekannt zu geben."

Informationen zur European CROs Federation (EUCROF): EUCROF wurde im Oktober 2005 mit dem Ziel gegründet, qualitativ hochwertige klinische Forschung in ganz Europa und insbesondere in der Europäischen Union zu fördern. Mittlerweile gehören dem Verband Mitgliedsorganisationen aus 11 europäischen Ländern an. Darüber hinaus möchte EUCROF die Interessen der Auftragsforschungsinstitute (CRO) in der EU vertreten, beispielsweise im Austausch mit Regulierungsbehörden, den Pharma- und Biotech-Branchen und der medizinischen Forschungsgemeinschaft. Ausserdem beabsichtigt EUCROF, sich für enge Beziehungen zwischen den nationalen Mitgliedsverbänden und den oben genannten Einrichtungen einzusetzen und das gegenseitige Verständnis zu fördern.

Pressemeldung EUCROF
Stefano Marino, Präsident von EUCROF, Tel.: +39(0)6-807-60-72, Fax: +39(0)6-807-60-85
22.12.2013
22.06.2017, 11:21 | tsc
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