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  • Thomas Schönemann

SRH Klinikum Suhl

Erfolgreiches Audit der DKG im Suhler Darmkrebszentrum

Röntgenbild. © Foto: AOK-Mediendienst
Röntgenbild. © Foto: AOK-Mediendienst

Darmkrebs ist die zweithäufigste Krebsform – mit der zweithöchsten Sterblichkeitsrate. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts erkranken in Deutschland jährlich etwa 36.000 Männer und 32.000 Frauen an Dick- und Mastdarmkrebs. Damit gehört die Erkrankungsrate in Deutschland zu den höchsten innerhalb der Länder der Europäischen Union. Das 2008 am Suhler SRH-Zentralklinikum gegründete und von der DKG zertifizierte Darmzentrum in Suhl hat sich vor Kurzem einem Überwachungsaudit gestellt und die Qualitätsprüfung erneut mit Erfolg bestanden.

Es erfüllt alle durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) in den „Fachlichen Anforderungen an Darmzentren (FAD)“ definierten Qualitätskriterien.

Das Darmzentrum am Suhler SRH Zentralklinikum ist ein Zentrum mit Kooperationspartnern auf hohem fachlichem Niveau und einer sehr guten interdisziplinären und berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit, die Ausdruck der schon fünfjährigen Kooperation innerhalb des zertifizierten Darmzentrums ist. Basis für eine exakte Diagnose und eine erfolgreiche Therapie ist immer die Bündelung der Kompetenzen aller beteiligten Disziplinen. Daher werden Patienten mit Darmerkrankungen im Klinikum gemeinsam von Gastroenterologen, Onkologen, Radiologen, Pathologen und Strahlentherapeuten betreut. Die Untersuchungsergebnisse jedes Patienten werden nach umfangreicher Diagnostik in einer gemeinsamen Tumorkonferenz besprochen. Anhand der dort gewonnen Erkenntnisse wird ein individuelles und tumorspezifisches Behandlungskonzept für jeden Patienten entwickelt.

Laut Zertifizierungsinstitut gibt es erneut zahlreiche positive Veränderungen, die eine Weiterentwicklung des Darmkrebszentrums darstellen. Hervorzuheben sind insbesondere der seit 2013 für das Suhler Klinikum tätige Onkologe Dr. Günzel, die Inbetriebnahme eines neuen 64-Zeilen-Computertomographen sowie die Arbeit mit dem neuen Bestrahlungsgerät „RapidArc“.

Patienten können sich in regelmäßig stattfindenden Veranstaltungen zu Neuerungen auf dem Gebiet der Krebsmedizin informieren.

So wird im Rahmen des Darmkrebsmonats März die 7. Südthüringer Medizinische Sonntagsvorlesung am Sonntag, 23.03.2014/ 11:00 Uhr im Hörsaal des SRH Zentralklinikums Suhl stattfinden. Der Leiter des Darmzentrums und zugleich Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, PD Dr. med. Kupczyk-Joeris vermittelt in seinem Vortrag „Darmkrebs- Vorsorge als Schlüssel zum Langzeitüberleben der zweithäufigsten Krebserkrankung“ dieses schwierige Thema in verbindender Atmosphäre ganz ohne "erhobenen Zeigefinger".

Link zum Darmzentrum

Pressemitteilung SRH Klinikum Suhl
PD Dr. med. Dieter Kupczyk-Joeris, Leiter Darmzentrum Suhl, Tel.: 03681 / 35-5240, eMail: katrin.michael@zs.srh.de
28.02.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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