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  • Thomas Schönemann

Universitätsklinikum Dresden

Großzügige Spende schafft mehr Raum für NCT Dresden

Heinz-Jürgen Preiss-Daimler (2.v.r.) übergab den ersten Teil der Spende an die NCT-Vertreter Prof. Esther Troost (Mitte), Prof. Bornhäuser (l.) und Prof. Weitz (r.). © Medizinische Fakultät der TU Dresden / André Wirsig
Heinz-Jürgen Preiss-Daimler (2.v.r.) übergab den ersten Teil der Spende an die NCT-Vertreter Prof. Esther Troost (Mitte), Prof. Bornhäuser (l.) und Prof. Weitz (r.). © Medizinische Fakultät der TU Dresden / André Wirsig

Das Unternehmerehepaar Beatrix und Heinz-Jürgen Preiss-Daimler überreichte den Vertretern des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Dresden eine Spende in Höhe von insgesamt 600.000 Euro. Die ersten 200.000 Euro wurden am Samstagabend feierlich übergeben. Mit den noch folgenden zwei Zuwendungen kann der NCT-Neubau, der bis Anfang 2019 auf dem Gelände des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden entsteht, um eine 3. Etage erweitert werden.

„Die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens liegt mir besonders am Herzen. Jährlich erkranken in Deutschland rund eine halbe Million Menschen neu an Krebs. Wir brauchen in diesem Bereich Spitzenforschung auf allerhöchstem Niveau“, begründet Heinz-Jürgen Preiss-Daimler seine Spende.

„Wir danken dem Ehepaar Preiss-Daimler ganz herzlich für diese großartige Unterstützung. Kern des NCT ist die enge Verzahnung von Krankenversorgung und onkologischer Forschung. Damit profitieren auch unsere Patienten unmittelbar von der Spende“, sagt Prof. D. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums.

„Der derzeit entstehende NCT-Neubau wird eine weltweit einzigartige Forschungsplattform und Räume für innovative Patientenstudien beherbergen. Die zusätzliche Etage bietet Platz für 65 Forscher, eine Medizinische-Technische-Entwicklungszone und ein IT-Entwicklungslabor“, so Prof. Heinz Reichmann, Dekan der Medizinischen Fakultät der TU Dresden.

„Ich freue mich außerordentlich über diese Spende. Sie bringt den Aufbau des NCT Dresden – als gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus, der TU Dresden und des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf – voran und stärkt Dresden als exzellenten Standort für die personalisierte Onkologie“, sagt Prof. Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender und Wissenschaftlicher Vorstand des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

„Gemeinsam mit dem NCT Heidelberg ist es unser Ziel, das NCT zu einem internationalen Spitzenzentrum der patientennahen Krebsforschung zu entwickeln. Hierfür bietet der erweiterte NCT-Neubau eine wichtige Voraussetzung“, erklärt Prof. Jürgen Weitz, einer der Geschäftsführenden Direktoren des NCT Dresden.

NCT Dresden
Dresden ist seit 2015 neben Heidelberg der zweite Standort des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT). Das NCT hat es sich zur Aufgabe gemacht, Forschung und Krankenversorgung so eng wie möglich zu verknüpfen. Damit können Krebspatienten in Dresden und Heidelberg auf dem jeweils neuesten Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse behandelt werden. Gleichzeitig erhalten die Wissenschaftler am NCT durch die Nähe von Labor und Klinik wichtige Impulse für ihre praxisnahe Forschung. Bis Anfang 2019 entsteht auf dem Gelände des Dresdner Uniklinikums ein NCT-Neubau. Er bietet Raum für eine Verbindung von innovativen OP-Methoden, Bildgebung und Strahlentherapie. Außerdem werden Möglichkeiten für den Einsatz von innovativen medikamentösen und immuntherapeutischen Strategien, der Molekularen Tumordiagnostik und eine Reihe spezialisierter Forschungslabore geschaffen. Für die Errichtung des Gebäudes stellt der Freistaat Sachsen 22 Millionen Euro bereit. Die jährliche Förderung des NCT Dresden beläuft sich ab 2019 auf 15 Millionen Euro. Diesen Betrag bringen Bund und Freistaat Sachsen im Verhältnis 90 zu 10 Prozent auf.

Preiss-Daimler Stiftung
Die Preiss-Daimler Stiftung „Medical Equipment and Research“ fördert das öffentliche Gesundheitswesen und die öffentliche Gesundheitspflege, insbesondere die Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten. Die Stiftung des Unternehmerehepaares Beatrix und Heinz-Jürgen Preiss-Daimler gehört zu den 500 aktivsten Familienstiftungen in Deutschland.

Konrad Kästner, Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Holger Ostermeyer, Tel.: 0351 / 458-4162, Fax: 0351 / 458-884162, E-Mail: pressestelle@uniklinikum-dresden.de
19.12.2016
22.06.2017, 11:21 | tsc
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