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  • Thomas Schönemann

Patientenzufriedenheit

Patienten fühlen sich von ihren Ärzten gut aufgeklärt

Sprechstunde. © Foto: AOK-Mediendienst
Sprechstunde. © Foto: AOK-Mediendienst

Patienten in Deutschland sind insgesamt zufrieden mit der Aufklärung durch ihre Ärzte. Es gibt jedoch deutliche Zufriedenheitsschwankungen zwischen den einzelnen Facharztgruppen. So sind die Patienten sehr zufrieden mit der Aufklärung beim Zahnarzt, weniger zufrieden jedoch mit der Auskunft bei Haut- und Augenärzten. Dies ist eines der Ergebnisse des jameda Patientenbarometers 1/2014, das Deutschlands größte Arztempfehlung jedes Trimester erhebt.

Durchschnittlich vergeben die deutschen Patienten für die Zufriedenheit mit der Aufklärung in den Arztpraxen die Note 2+ (1,85) auf einer Schulnotenskala von 1 bis 6. Spitzenreiter sind die Zahnärzte, die von ihren Patienten für die Aufklärung ein " sehr gut" (1,42) erhalten. Mit den Noten 2,37 und 2,51 wird die Aufklärung durch Augen- und Hautärzte eine ganze Note schlechter bewertet.

3-Jahres-Trend: Gesamtzufriedenheit in den Praxen sinkt leicht
Die Gesamtzufriedenheit mit Deutschlands Ärzten, in die auch die Kategorie "Aufklärung" mit einfließt, ist innerhalb der vergangenen drei Jahre kontinuierlich gesunken – sie bleibt aber auf hohem Niveau. 2012 bewerten die Patienten die Zufriedenheit mit ihrem Arzt noch durchschnittlich mit der Note 1,75, 2013 sinkt die Zufriedenheit schon und wird mit der Durchschnittsnote 1,89 bewertet. In den ersten drei Monaten des Jahres 2014 geben die Patienten für die Gesamtzufriedenheit die Note 1,92.

Bundesländervergleich Patientenzufriedenheit: Bayern erneut Spitzenreiter
Die bayerischen Ärzte haben die zufriedensten Patienten Deutschlands. Sie erhalten von ihren Patienten die super Note 1,69 und verteidigen damit ihre Spitzenreiterposition vor dem Saarland (1,76). Sowohl in Bayern als auch im Saarland ist im Vergleich zum vergangenen Trimester eine leichte Verschlechterung zu erkennen (vorher: Bayern 1,67; Saarland 1,71). Diesen Trend kann man auch in allen anderen Bundesländern feststellen. Am stärksten verschlechtert sich der Stadtstaat Bremen. Betrug die Durchschnittsnote im letzten Trimester noch 2,01 so vergeben die Patienten dort heute nur noch die Note 2,09. Dies bedeutet für die Bremer Ärzte den letzten Platz im Bundesländervergleich.

ÜBER DAS JAMEDA PATIENTENBAROMETER
Das jameda Patientenbarometer erhebt jedes Trimester die Stimmung der Patienten in Deutschland. Wie zufrieden sind die Patienten in den einzelnen Bundesländern? Wie beurteilen sie die einzelnen Facharztgruppen? Sind die Privatpatienten wirklich zufriedener? In welcher Stadt sind die Ärzte besonders kinderfreundlich? Diesen und vielen weiteren Fragestellungen geht das Patientenbarometer nach und gibt damit ein umfassendes Bild zur Patientenzufriedenheit in Deutschland. Basis der Auswertung sind die ausführlichen Bewertungen auf Deutschlands größter Arztempfehlung jameda.

Über die jameda GmbH:
jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 3,5 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär. www.jameda.de

Pressemitteilung jameda GmbH
jameda GmbH, Elke Ruppert, Leitung Unternehmenskommunikation, Tel.: 089 / 2000 185 85, eMail: presse@jameda.de
25.03.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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