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  • Thomas Schönemann

Universität des Saarlandes

Übungsleiter und Therapeuten machen Fortbildung über Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen

Sport kann nicht nur in der Prävention und in der Nachsorge den Krankheitsverlauf bei vielen Krebsarten günstig beeinflussen. © Foto: AOK-Mediendienst
Sport kann nicht nur in der Prävention und in der Nachsorge den Krankheitsverlauf bei vielen Krebsarten günstig beeinflussen. © Foto: AOK-Mediendienst

Sport kann nicht nur in der Prävention und in der Nachsorge den Krankheitsverlauf bei vielen Krebsarten günstig beeinflussen. Wer sportlich aktiv ist, kann bereits während der laufenden Therapie positive Effekte wie zum Beispiel die Linderung des Erschöpfungssyndroms erzielen. Darauf weisen neue Studien hin. 20 Sporttherapeuten und Übungsleiter saarländischer Sport- und Behindertenverbände haben eine Aus- und Fortbildung über Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen unter der Leitung von Dr. Markus Schwarz vom Sportwissenschaftlichen Institut an der Universität des Saarlandes abgeschlossen.

Sport ist gesund und hilft, Krankheiten vorzubeugen und auch die Nachsorge zu verbessern. Aber auch während einer schweren Krankheit ist körperliche Aktivität gesund und kann bei der Therapie helfen. Das gilt auch für Krebserkrankungen. Bereits während der Akutphase kann Sport nützlich sein. Unter anderem kann mit körperlicher Aktivität beispielsweise das so genannte Fatigue Syndrom (Erschöpfungssyndrom) gelindert werden.

Unter Leitung von Dr. Markus Schwarz vom Sportwissenschaftlichen Institut der Universität des Saarlandes haben nun 20 Sporttherapeuten und Übungsleiter einen Aus- und Fortbildungslehrgang über Bewegung und Sport bei Krebserkrankungen erfolgreich abgeschlossen. Die Trainer und Therapeuten sollen in Institutionen und Vereinen des Saarländischen Turnerbundes (STB) und des Behinderten- und Rehabilitationssportverbandes (BRS) neue Trainingsgruppen für Patienten mit Krebserkrankungen etablieren. Die Teilnahme an diesem Rehabilitationssport wird durch die Krankenkassen finanziell gefördert.

Die Fortbildung für die Therapeuten und Trainer ist eine Zusammenarbeit des STB, des BRS, des Landessportverbandes für das Saarland (LSVS), des Caritasklinikums St. Theresia Saarbrücken (Prof. Dr. Axel Matzdorf), der Saarländischen Krebsgesellschaft (Doris Schwarz-Fedrow), des Sportwissenschaftlichen Instituts (Prof. Dr. Georg Wydra) sowie des Sportmedizinischen Instituts der Saar-Uni (Prof. Dr. Tim Meyer).

Die Trainer sollen in saarländischen Institutionen und Vereinen mit Krebspatienten arbeiten. Nähere Informationen zu den Rehabilitationssport-Angeboten beim Saarländischen Turnerbund bei Laila Braun-Leibrock, Tel.: (0681) 3879233.

Weitere Informationen:
http://www.saarlaendischer-turnerbund.de/bildung.html

Thorsten Mohr, Pressestelle der Universität des Saarlandes, Universität des Saarlandes
Saarländischer Turnerbund, Laila Braun-Leibrock, Tel.: 0681 / 3879233
25.07.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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