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  • Thomas Schönemann

Westfälische Hochschule (WH)

WH startet mit Essener Haus der Technik „Medizinische Radiologietechnologie"

Schon seit längerem gibt es an der Westfälischen Hochschule Mikro- und Medizintechnik, demnächst auch medizinische Radiologietechnologie. © Foto: WH/BL
Schon seit längerem gibt es an der Westfälischen Hochschule Mikro- und Medizintechnik, demnächst auch medizinische Radiologietechnologie. © Foto: WH/BL

Der schnelle Fortschritt bei den bildgebenden Verfahren in der medizinischen Diagnostik erfordert Mitarbeiter, die nicht nur medizinischen Sachverstand mitbringen, sondern auch physikalische, technische sowie ökonomische und juristische Kenntnisse. Der Start des neuen Studienganges „Medizinische Radiologietechnologie" ist für das Wintersemester 2014/15 geplant. Studienorte sind Essen und Gelsenkirchen. Der Studiengang ist im Ballungsraum Ruhrgebiet bisher einzigartig.

Magnetresonanztomografen, Computertomografen oder Ultraschallgeräte liefern die Bilder-Basis für Diagnose, minimal-invasive Operationen und die Strahlenbehandlung von Erkrankungen. Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen hat gemeinsam mit dem Essener Haus der Technik jetzt einen Studiengang angelegt, der den hohen Qualifikationsanforderungen in der medizinischen Radiologietechnologie entspricht und folgerichtig auch so heißt. Sobald der Studiengang akkreditiert ist, soll er zum Wintersemester starten. Studienorte sind sowohl das Haus der Technik in Essen-Mitte als auch die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen-Buer. Der Studiengang ist, so Prof. Dr. Ulrich Brill vom Haus der Technik, im Ballungsraum Ruhrgebiet der erste und einzige seiner Art und fördere die Akademisierung und damit weitere Qualifizierung der medizinisch-technischen Radiologieassistentinnen und -assistenten (abgekürzt MTRA).

Interessant könnte der Studiengang vor allem für Berufspraktiker sein, die sich auf dem Feld der medizinischen Radiologietechnologie durch ein Bachelor-Studium fortbilden wollen. Deshalb wird der Studiengang berufsbegleitend angeboten: Tatsächlich anwesend sein werden die Studierenden im 14-Tage-Rhythmus jeweils am Wochenende, vier Stunden am Freitagnachmittag und acht Stunden am Samstag. Pro Studienjahr werden 22 Wochen belegt. Ergänzend gibt es ein bis zwei Blockwochen je Studienjahr für Praktika in Kliniken und Selbstlerneinheiten im E-Learning-Verfahren von zu Hause aus.

Prof. Dr. Ulrich Brill vom Haus der Technik und Hochschulpräsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann besiegelten den neuen Studiengang. H.: Prof. Dr. Waldemar Zylka, r.: Marion de Vries.
Prof. Dr. Ulrich Brill vom Haus der Technik und Hochschulpräsident Prof. Dr. Bernd Kriegesmann besiegelten den neuen Studiengang. H.: Prof. Dr. Waldemar Zylka, r.: Marion de Vries. © Foto: WH/BL

Ohne Vorbildung dauert der Studiengang acht Semester bis zum Hochschulgrad „Bachelor of Science“. Für Personen mit einer abgeschlossenen Ausbildung als MTRA kann das Studium um drei Semester verkürzt werden. Als Abschluss winkt der akademische Grad der Westfälischen Hochschule.

Wegen der besonderen Organisationsform des berufsbegleitenden Studiums und der aufwendigen technischen Ausstattung kostet die Teilnahme ein Entgelt von rund 380 Euro monatlich. Weitere Informationen gibt es vom Essener Haus der Technik als Studienorganisationseinrichtung unter http://www.hdt-essen.de 

Am 29. Januar bietet das Haus der Technik in Essen außerdem eine Informationsveranstaltung zu dem neuen Studiengang an: 18 Uhr, Hollestraße 1. Anmeldungen unter 0201-1803-267.

Dr. Barbara Laaser (Pressestelle), Öffentlichkeitsarbeit/Pressestelle, Westfälische Hochschule
Dr. Barbara Laaser, Pressesprecherin, Tel.: 0209 / 9596-464, Fax: 0209 / 9596-563, eMail: barbara.laaser@w-hs.de
06.01.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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