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Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden

Anmeldung für Dresdner Benefizregatta Rudern gegen Krebs am 12.Juli gestartet

Volle Pulle. © Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de
Volle Pulle. © Foto: Albrecht E. Arnold / pixelio.de

Zum vierten Mal ruft die Stiftung Leben mit Krebs am 12. Juli in Dresden zum Rudern für den guten Zweck auf. Mit dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden, der Dresden International University, dem Lions Club Dresden sowie dem Sächsischen Elbe-Regattaverein e.V. hat die Stiftung starke Partner für die Organisation und Ausrichtung der Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“ gewonnen.

Das Online-Portal zur Anmeldung für die am Blasewitzer Elbufer stattfindende Benefizregatta Rudern gegen Krebs ist eröffnet: Ab sofort können sich Mannschaften mit je vier Teilnehmern für das Benefizrennen anmelden (http://rgk-dresden.rudernonline.de/), um für den guten Zweck zu rudern.

Die Startgebühr beträgt 300 € pro Boot. Gestartet wird in unterschiedlichen Wettkampfklassen: Frauen-/Männer/ Mixed-Mannschaften, Klinikklasse und Meisterklasse. Vorkenntnisse sind nicht notwendig. Amateurruderer erhalten vorab drei bis vier Trainingseinheiten vom Sächsischen Elbe-Regattaverein. Anmeldeschluss ist der 25. Mai 2014. Teilnehmer und Besucher erwartet ein spannendes Sportprogramm auf dem Wasser und ein attraktives Rahmenprogramm für die ganze Familie zu Land. Seit 2005 wird die Regatta bundesweit, in Kooperation mit lokalen Rudervereinen und onkologischen Therapieeinrichtungen, ausgetragen. Mit den Einnahmen aus der Regatta finanziert die Stiftung Leben mit Krebs bewegungstherapeutische Sportprogramme für Menschen mit Krebs. Ziel ist es, die Lebensqualität dieser Menschen zu steigern. Vom Erlös des Vorjahres in Höhe von 12.000 € wurden Yogakursen für Brustkrebspatientinnen am Uniklinikum finanziert.

„Mit der vierten Auflage der Benefiz-Regatta werden wir zeigen, dass „Rudern gegen Krebs‘ zu einer festen Größe im Dresdner Veranstaltungskalender gehört“, so Prof. Michael Albrecht, Medizinischer Vorstand des Dresdner Uniklinikums. „Die Regatta lenkt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf Menschen, die von Krebserkrankungen betroffen sind. Für sie ist es sehr wichtig, während oder nach der Krankheit zu einem normalen Leben zurückzufinden.“ Dazu gehören auch körperliche Aktivitäten, die den Krebskranken Lebensqualität zurückgeben können – seelisch wie körperlich. Mit dem Ertrag aus der Regatta in diesem Jahr soll unter anderem das aus den Wettkämpfen des vergangenen Jahres hervorgegangene Sportprojekt „Yoga für Brustkrebspatienten“ langfristig fortgeführt werden. Die Auslastung dieser Kurse bis Jahresende und die hohe Nachfrage zeigen, dass es sinnvoll ist, weitere Angebote dieser Art zu schaffen. Darüber hinaus liegt der Stiftung eine Unterstützung von Sport- und Kunstprojekten krebskranker Kinder in Ostsachsen sehr am Herzen.

Die Rolle von Sport bei Krebserkrankungen

Die Diagnose „Krebs“ versetzt die Betroffenen nach wie vor in einen Ausnahmezustand – daran konnte auch der enorme Fortschritt in der Krebstherapie nichts ändern. „In mehreren wissenschaftlichen Studien wurde jedoch der positive Einfluss von Bewegung auf die psychische Situation von Krebspatienten nachgewiesen. Danach tragen sportliche Aktivitäten dazu bei, die Lebensqualität von beispielsweise Brustkrebspatientinnen zu verbessern und die Gefahr einer Depression zu verringern“, so Prof. Pauline Wimberger, Direktorin der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Uniklinikum. Da viele Betroffene durch körperliche Aktivitäten fitter und belastbarer werden, gewinnen sie ein Stück Alltagsleben und Zutrauen in die Leistungsfähigkeit des eigenen Körpers zurück. Das Universitätsklinikum hat deshalb Yogakurse für Brustkrebspatientinnen etabliert, die vom Erlös der diesjährigen Regatta fortgeführt werden sollen, um weitere Patienten dabei zu unterstützen, den Krebs zu überwinden.

Elbe-Rudervereine haben großen Anteil am Erfolg der Benefiz-Regatta

Die vom Sächsischen Elbe-Regattaverein e.V. koordinierte ehrenamtliche Organisation und Abwicklung ist unverzichtbar für den Erfolg der Regatta: Einbezogen sind mehrere entlang der Elbe ansässige Rudervereine – von Pirna über Dresden bis nach Meißen: „Ohne die Kompetenz dieser Vereine und das Engagement von zahlreichen ehrenamtlichen Rudersportlern wäre die Regatta nicht möglich“, betont Marc Amler, Mitglied des Lionsclubs und Facharzt für Diagnostische Radiologie. Insgesamt 70 Teams können am 12. Juli antreten. Die Vereine stellen die Boote und trainieren die interessierten Ruderer – die meisten haben noch nie zuvor in einem Regattaboot gesessen. Die Rudersportler stellen jeweils den Steuermann der Viererboote und sorgen so für die Sicherheit der Teilnehmer. 

Stiftung Leben mit Krebs

„Die Stiftung Leben mit Krebs wirbt Spendengelder für therapieunterstützende Projekte ein, die einen Beitrag zu einer verbesserten Lebensqualität von Patienten mit Krebserkrankungen leisten“, erklärt Klaus Schrott, Vorsitzender der Stif-tung Leben mit Krebs. Auch die Benefiz-Regatta „Rudern gegen Krebs“, die als Aushängeschild der Stiftung gilt, unterstützt dieses Anliegen. „Bewegung wirkt sich positiv auf das Wohlbefinden und die Lebensqualität aus. Denn unabhängig davon, ob man gesund oder krank ist: Sport kann viel bewegen – soziale Kontakte werden geknüpft und die Lebensfreude gesteigert“, fasst Schrott die Hintergründe der Aktion zusammen.

Aufruf um Unterstützung

Die Regatta kann nur dank großzügiger Sponsoren und Spender stattfinden. Tragen auch Sie dazu bei und werden Sie Sponsor! Informationen erhalten Sie bei Frau Sandra Körner, Tel. 0351 / 458 3441 oder E-Mail rudern-gegen-krebs@uniklinikum-dresden.de oder auf der Internetseite: rudern-gegen-krebs.de

Kontakte
Stiftung Leben mit Krebs
Vorstand
Klaus Schrott
Tel.: 06134 / 753 81 35
E-Mail: info@stiftung-leben-mit-krebs.de
www.rudern-gegen-krebs.de

Universitätsklinikum Dresden
Geschäftsbereich Vorstand
Sandra Körner
Tel.: 0351 / 458 3441
rudern-gegen-krebs@uniklinikum-dresden.de
www.uniklinikum-dresden.de

Die Deutschen Universitätsklinika sind führend in der Therapie komplexer, besonders schwerer oder seltener Erkrankungen. Die 33 Einrichtungen spielen jedoch als Krankenhäuser der Supra-Maximalversorgung nicht nur in diesen Bereichen eine bundesweit tragende Rolle. Die Hochschulmedizin ist gerade dort besonders stark, wo andere Krankenhäuser nicht mehr handeln können: Sie verbindet auf einzigartige Weise Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Die Uniklinika setzen federführend die neuesten medizinischen Innovationen um und bilden die Ärzte von morgen aus. Damit sind "Die Deutschen Universitätsklinika" ein unersetzbarer Impulsgeber im deutschen Gesundheitswesen. Der Verband der Universitätsklinika Deutschlands (VUD) macht diese besondere Rolle der Hochschulmedizin sichtbar. Mehr Informationen unter: www.uniklinika.de

Pressemitteilung Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
Holger Ostermeyer, Tel.: 0351 / 458-4162, Fax: 0351 / 449-210 505, eMail: pressestelle@uniklinikum-dresden.de
29.04.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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