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Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft

Beratertag der SAKG zur "Rückkehr in den Beruf"

Rückkehr in den Beruf. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de
Rückkehr in den Beruf. © Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Mit dem Thema „Rückkehr in den Beruf“ findet am Donnerstag, den 20. November 2014, in der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr der „Beratertag“ der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft (SAKG) statt. Krebsbetroffene, Angehörige und Interessierte können ohne Voranmeldung Informationen und Rat finden. Die Sozialberaterinnen der Krebsgesellschaft, Stephanie Krüger und Elisabeth Geuther, stehen für alle Fragen zum Tagesthema persönlich zur Verfügung. Ein Termin ist an diesem Tag nicht erforderlich.

Ob alleine oder mit der Ehefrau bzw. dem Ehemann, mit dem Partner, dem Kind, einem Freund oder einfach einem lieben Menschen: Jeder, der Fragen zum Thema im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung hat, soll Antworten erhalten.

Beratertag der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft, Thema: „Rückkehr in den Beruf“
20. November 2014 (Donnerstag)
von 9 Uhr bis 16 Uhr – kein Termin erforderlich

Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e. V.
(Gelände der Deutschen Rentenversicherung Mitteldeutschland, Haus 3, 3. Etage)
Paracelsusstraße 23
06114 Halle (Saale)
Telefon: 0345 4788110
E-Mail: beratung@sakg.de
Internet: www.sakg.de

Hintergrund:

SGB IX, § 1: „Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft“. So steht es im Gesetz und bedeutet: Benachteiligungen, vor allem durch Erkrankungen, sollen weitgehend vermieden werden. Aus diesem Grund erhalten Menschen mit Nachteilen, z. B. durch schwere Erkrankungen wie Krebs, Schutz durch ein Gesetzbuch.
In der Anwendung erleben Menschen oft Schwierigkeiten oder es treten Missverständnisse auf, die durch fachgerechte Hilfestellung meist abgestellt werden können. Integrationsfachdienste, Integrationsämter oder Beratungsgesellschaften unterstützen bei der Umsetzung in schwierigen Lebenslagen.

Wie lässt sich zweckmäßiges Eingliederungsmanagement organisieren? Wie sehen Integrationsvereinbarungen aus? Wer hilft dem Betroffenen bei alltäglichen Schwierigkeiten bzw. wer unterstützt Betroffene bei den Behörden oder vielleicht auch beim Arbeitgeber? Was bedeutet „Hamburger Modell“ (Stufenweise Wiedereingliederung) im Einzelnen?
Von einfachen bis fallbezogene Fragen – die BeraterInnen nehmen sich ohne Termin Zeit für Interessierte und Hilfesuchende.

Mit den Beratungsangeboten unterstützt die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft (SAKG) seit vielen Jahren Krebsbetroffene und deren Angehörigen individuell und begleitet sie in den verschiedenen Phasen der Erkrankung.
In der halleschen Geschäftsstelle sind mit vorheriger Terminvereinbarung jeden Tag kompetente Beraterinnen persönlich, telefonisch (unter 0345 4788110 ) oder per E-Mail (beratung@sakg.de) ansprechbar.

Auch in den elf landesweiten Außenberatungsstellen finden Erkrankte, deren Familien, Verwandte und Bekannte dringend benötigten Rat, Sachverstand und ein offenen Ohr, sowie Unterstützung bei der Bewältigung der Erkrankung. Die Auflösung krankheitsbedingter Probleme und Krisen sowie familiäre und soziale, partnerschaftliche und berufliche Aspekte für sich zu klären, sind Hauptbestandteile der Gespräche. Unsere Beraterinnen sind psychoonkologisch ausgebildet und können bei speziellen Fällen auf ein Netz kompetenter Ansprechpartner in Sachsen-Anhalt zurückgreifen. Die Gespräche sind kostenfrei und vertraulich!

Nur ungefähr 30 % des gesamten Beratungsbedarfes in Sachsen-Anhalt wird momentan abgedeckt. Die fünf Beratertage im Jahr 2014, mit unterschiedlichen Schwerpunkten, tragen dazu bei, auf die Bedürfnisse der Betroffenen besser eingehen zu können. Dennoch ist der Bedarf an Information unglaublich hoch. Ein Grund mehr, die Angebotspalette zu erweitern bzw. auf die Betroffenen abzustimmen. Deshalb hat die SAKG das Beratungsformat „Beratertage 2014“ gestartet. Die Beratertage stehen jeweils unter einem speziellen Thema und es wird bewusst auf eine Terminvergabe verzichtet. In der Zeit von 9 Uhr bis 16 Uhr finden die Hilfesuchenden Ansprechpartner, die sich Zeit nehmen. Darüber hinaus stehen die telefonische Beratung unter 0345 4788110 sowie die Beratung über die E-Mail-Adresse beratung@sakg.de zur Verfügung.

Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft ist erster Anlaufpunkt für alle Menschen in Sachsen-Anhalt, die von einer Krebserkrankung betroffen sind. Krebserkrankten, Angehörigen, Freunden und Bekannten vermitteln wir professionelle Hilfsmöglichkeiten und Beratungsangebote und unterstützen und begleiten so ein Leben mit der Erkrankung. Wir beantworten Fragen zum Thema Krebs und finden einen geeigneten Ansprechpartner für Ratsuchende. Das Anliegen unserer Arbeit wird durch das Motto „Durch Wissen zum Leben“ getragen. Ziel der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft e.V. ist die Verbesserung der Versorgung von Krebskranken in Sachsen-Anhalt. Wir finanzieren unsere Arbeit aus Spenden, Mitgliedsbeiträgen und Zuwendungen. Unser Online-Beratungsangebot erreichen Sie unter www.krebsberatung-online.de

Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft bietet Beratung für Kinder krebskranker Eltern
Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft wendet sich mit einem speziellen Beratungsangebot an Familien mit Kindern, in denen ein oder beide Elternteile an Krebs erkrankt sind. Kern des Angebots ist eine regelmäßige Sprechstunde. In diesem Rahmen wollen die Mitarbeiter der Sachsen-Anhaltischen Krebsgesellschaft möglichst früh an betroffene Familien herantreten.

Presseinformation Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft e.V.
Jana Krupik-Anacker / Sven Hunold, Tel.: 0345 / 4788110, Fax: 0345 / 4788112, eMail: redaktion@sakg.de
17.11.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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