• Selbsthilfe [+]
  • Thomas Schönemann

Benefizregatta "Rudern gegen Krebs"

Deutschland-Achter bei Benefizregatta am 7. September in Heidelberg

Rudern gegen Krebs. Der Deutschlandachter. © Foto: Detlev Seyb / NCT
Rudern gegen Krebs. Der Deutschlandachter. © Foto: Detlev Seyb / NCT

Are you ready? heißt es auch in diesem Jahr auf der Heidelberger Neckarwiese am Sonntag, 7. September: Um 9:00 Uhr fällt der Startschuss zur 5. Benefizregatta "Rudern gegen Krebs". Sportliches Highlight der Extraklasse wird das Showrennen Marcel Hacker gegen Deutschland-Achter und Frauen-Doppelvierer um 16:30 Uhr sein. 92 weitere Teams werden sich im Laufe des Tages bis 17:00 auf der 300 m langen Strecke messen und die Veranstalter – das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, die Stiftung Leben mit Krebs und die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) – in ihrem Kampf gegen Krebs unterstützen.

Ein spannender Mix aus musikalischen und akrobatischen Darbietungen sowie Kinderattraktionen und -animation prägt das bunte und erweiterte Rahmenprogramm zu Land.

Der Neckar wird am Regattatag zur vielbefahrenen Bühne: rund 70 Kilometer werden die Regattateilnehmer in Summe zurücklegen, die Amateure gehen 212 mal an den Start in rund 45 Rennen. Ab 9:00 Uhr startet die Regatta und die Teilnehmer in Patienten-, Laien- und Profirennen werden sich miteinander messen. Besonderer sportlicher Höhepunkt und zu erwartender Augenschmaus ist die Teilnahme von Marcel Hacker, einem Frauen-Vierer und dem Deutschland-Achter. Von 24.8.-31.8.2014 messen sich die Ruderer noch auf der Weltmeisterschaft in Amsterdam - eine Woche später werden sie um 16:30 Uhr dem Heidelberger Publikum ein außergewöhnliches Rennen liefern. Doch bei allem sportlichen Ehrgeiz, im Mittelpunkt steht an diesem Tag der Kampf gegen Krebs. Als Mitveranstalter freut sich das NCT daher auch dieses Jahr, dass der Erlös wieder dem NCT-Programm „Bewegung und Krebs“ zugutekommt.Die Stiftung Leben mit Krebs, die Initiatorin der Regattareihe, verbindet mit der Veranstaltung ihr Ziel, ähnliche Sportprogramme als festen Bestandteil einer onkologischen Therapie bundesweit zu etablieren. Denn regelmäßige sportliche Betätigung bei Krebserkrankung ist genauso wichtig wie medizinische und medikamentöse Behandlung.

Wie etabliert „Rudern gegen Krebs“ mittlerweile in Heidelberg ist, hat das Anmeldungsprozedere dieses Jahr gezeigt. Noch nie waren die Boote so schnell nach Öffnung des Anmeldeportals vergeben. Dazu mag neben dem Engagement für die gute Sache auch die Stimmung der Veranstaltung zu Land wie zu Wasser beitragen: Neben einem sportlich spannenden Programm, gespickt mit prominenten Teilnehmern aus Sport, Wirtschaft und Politik, bieten die Veranstalter ein attraktives und dieses Jahr nochmals erweitertes Rahmenprogramm zu Land. Die Kunstturngemeinschaft Heidelberg mit einer Akrobatik- und Artistik-Show sowie die Band „Pleasant Pages“, die sowohl bekannte Songs covert als auch eigene Soul-, Funk- und Popkompositionen vortragen wird, sind hier sicherlich als Highlights herauszuheben. Ein Novum dieses Jahr ist ein Luftballonwettbewerb, organisiert vom Rotary Club: 2.000 bunte Ballons werden um 15:45 Uhr gleichzeitig aufsteigen und den Himmel zum Leuchten bringen. Für die Teilnehmer, deren Ballons am weitesten fliegen, sind attraktive Preise ausgelobt. Auch an Land kann für die gute Sache gerudert werden auf dem Ergometer – 1 EUR für 100 m sponsored by Heidelberger Volksbank eG. Kinder und Jugendliche können im Mitmachlabor selbst experimentieren, im „Spidertower“ – einer Hüpfburg mit großer Trampolin­sprungfläche – ihre Beweglichkeit unter Beweis stellen oder sich beim Kinderschminken in Tiger, Katzen, Bären oder Comicfiguren verwandeln lassen.

Kurzum: Die beiden Schirmherren, Manfred Lautenschläger, Vorsitzender des Stiftungsrates der „Metropolregion Rhein-Neckar“, und der Heidelberger Oberbürgermeister Eckart Würzner, freuen sich mit den Ausrichtern auf eine erlebnisreiche Veranstaltung. Die Benefizregatta am 7. September bietet zu Wasser und zu Land ein buntes Unterhaltungsprogramm für die ganze Familie, bei dem sich die Besucher zwischen 9:00 und 17:30 Uhr wohl fühlen können und bestens versorgt werden. Auf der zentralen Bühne werden sich während des ganzen Tages auch prominente Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Sport zu Wort melden, um in Interviews ihre Unterstützung für den Kampf gegen Krebs zu erläutern. Mit Spannung kann hier das Promirennen gegen 14:30 Uhr erwartet werden bei dem sich u.a. der SV Sandhausen, die TSG Hoffenheim und der USC Heidelberg für die gute Sache in die Riemen legen.

Programm

Beginn der Regatta - 09:00 Uhr

Halbfinale - 14:10 Uhr

Promirennen - 14:30 Uhr

Finalläufe - 16:00 Uhr

NCT Cup - 16:20 Uhr

Einer gegen Deutschland-Achter
und Frauen-Vierer - 16:30 Uhr

Superfinale - 16:40 Uhr

Siegerehrung und Ausklang - 17:00 Uhr

Kontakt:

Stiftung Leben mit Krebs
Justyna Iskierka
Projektkoordinatorin
Mainzer Straße 48
55252 Mainz-Kastel
Telefon: 06134 - 7538 135
Fax: 06134 - 7538 139
Mobil: 0162 - 419 3275
E-Mail: Justyna.Iskierka@stiftung-leben-mit-krebs.de

Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V.
Abteilung Rudern
Annette Kerstein
Leiterin Öffentlichkeitsarbeit
Schurmanstraße 2
69115 Heidelberg
Tel.: 0151 1947 4493
E-Mail: a.kerstein@rgh-heidelberg

AG Bewegung und Krebs
Dr. Joachim Wiskemann
Abteilungen Medizinische Onkologie und Präventive Onkologie
Nationales Centrum für Tumorerkrankungen (NCT)
Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)
Universitätsklinikum Heidelberg
Im Neuenheimer Feld 460
69120 Heidelberg
Tel.: 06221 56-5904
Fax: 06221 56-5231
E-Mail: joachim.wiskemann@nct-heidelberg.de

Partner

Stiftung Leben mit Krebs

Seit 2005 ver­folgt die Stiftung Leben mit Krebs das Ziel, die Lebensqua­lität krebserkrankter Menschen entscheidend zu verbessern. Durch Förderprojekte in den Berei­chen Sport, Kunst, Psychoonkolo­gie und Ernährung setzt sich die Stiftung aktiv für Betroffene ein und zeigt, dass Menschen trotz der Krankheit ein lebenswertes Leben führen können. Aktuell unterstützt die Stiftung bundesweit ca. 40 Projekte, die den Betroffenen in ganz Deutschland kostenfrei zur Verfügung stehen. Die Benefizregatta „Rudern gegen Krebs“, die als Aushängeschild der Stiftung gilt, unterstützt dieses Anliegen. Die Stiftung hat bis zum heutigen Tag insgesamt 53 Benefizregatten „Rudern gegen Krebs“ in ganz Deutschland veranstaltet und sich zur größten Amateursport-Veranstaltung in Deutschland entwickelt. Weitere Ruderregatten finden 2014 in Kiel, Berlin, Mainz, Ulm, Dresden, Erlangen, Hamburg, Lübeck und Offenbach am Main mit der gleichen Zielsetzung statt.

Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH)

Die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) führt bereits seit 1905 eine Schulruder-Abteilung aus der viele erfolgreiche Sportler und Ehrenamtsträger hervorgingen. 1919 wurde erstmals Rugby gespielt, weil auf dem zugefrorenen Neckar kein Rudern möglich war. Seitdem besteht die Rudergesellschaft Heidelberg 1898 e.V. (RGH) aus einer Abteilung Rudern und einer Abteilung Rugby. Die Abteilung Rudern ist ein Verein für Breiten-, Rehabilitations- und Leistungssport. Unser umfangreiches Angebot ist besonders jugendorientiert und umfasst neben zahlreichen Schulruder-AGs auch einen Rennruderkader. Die RGH bietet interessierten Erwachsenen durch Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse einen guten Einstieg in den Rudersport. Seit 2009 bietet die RGH auch spezielle Patientenrudertrainings an.

Über das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg

Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Deutschen Krebshilfe. Ziel des NCT ist die Verknüpfung von vielversprechenden Ansätzen aus der Krebsforschung mit der Versorgung der Patienten von der Diagnose über die Behandlung, die Nachsorge sowie der Prävention. Die interdisziplinäre Tumorambulanz ist das Herzstück des NCT. Hier profitieren die Patienten von einem individuellen Therapieplan, den fach­übergreifende Expertenrunden, die sogenannten Tumorboards, zeitnah erstellen. Die Teilnahme an klinischen Studien eröffnet den Zugang zu innovativen Therapien. Das NCT ist somit eine richtungs­weisende Plattform zur Übertragung neuer Forschungsergebnisse aus dem Labor in die Klinik. Das NCT kooperiert mit Selbsthilfegruppen und unterstützt diese in ihrer Arbeit.

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg
Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang

Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit ca. 2.200 Betten werden jährlich rund 116.000 Patienten voll- bzw. teilstationär und rund 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.500 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg.

Pressemitteilung NCT
NCT, Doris Rübsam-Brodkorb, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Im Neuenheimer Feld 460, 69120 Heidelberg, Tel.: 06221 / 56-5930, Fax: 06221 / 56-5350, eMail:doris.ruebsam-brodkorb@nct-heidelberg.de
25.08.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
Zurück