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  • Thomas Schönemann

Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs

Ein Schnurrbart für den guten Zweck – Movember-Aktion startet zum 1. November

Movember bei Qantas. © Foto: Eva Rinaldi from Sydney, Australia - MovemberUploaded by russavia. Licensed under Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 via Wikimedia Commons
Movember bei Qantas. © Foto: Eva Rinaldi from Sydney, Australia - MovemberUploaded by russavia. Licensed under Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 via Wikimedia Commons

Der weltweit größte Förderer von Prostatakrebsforschung und Männergesundheit „Movember“ ruft im Monat November zu Spenden auf. Die Kampagne startet am Samstag als großangelegte Online-Aktion in 21 Ländern. Bereits im Vorfeld wurden rund 1,5 Millionen Euro gespendet. Deutschland engagiert sich seit 2012 für die Aktion, alleiniger Kooperationspartner ist hierbei der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP).

Die Wohltätigkeitsaktion wurde 2003 von Justin Coghlan und einigen Freunden in einer Kneipe im australischen Adelaide ins Leben gerufen. Movember ist eine Wortschöpfung aus November und dem englischen Wort „Moustache“ (deutsch: Schnurrbart). Coghlan initiierte die Aktion, um auf die Früherkennung, Forschung und bessere Therapiemöglichkeiten von Prostatakrebs und Männergesundheit hinzuweisen. Dazu lassen sich engagierte Männer (auch Moustache Brothers: Mo Bros genannt) am 1. November glatt rasieren, bis zum Monatsende einen Schnurrbart wachsen, machen auf die Aktion aufmerksam und sammeln Spenden.

„Wir hatten gesehen, wie viel Brustkrebs-Organisationen für Frauen rund um die Welt erreichen können. Für Männer gab es nichts Vergleichbares. Für uns ist es ein wunderbares Werkzeug, um Aufmerksamkeit zu bekommen“, so der gebürtige Australier. Jedes Jahr inspiriert Movember Männer, sich für die Prostatakrebs-forschung zu engagieren. Selbstverständlich nehmen auch Frauen (Mo Sistas) an der Aktion teil. Sie unterstützen Ihre Mo Bros und werben im privaten und beruflichen Umfeld.

Seit 2003 hat sich die Spendenaktion zu einer globalen Bewegung entwickelt. Dank über vier Millionen engagierter Männer und Frauen konnten bislang weltweit mehr als 409 Millionen Euro gespendet und über 800 Gesundheitsprogramme in 21 Ländern gefördert werden. Deutschland engagiert sich seit 2012 für die Aktion, alleiniger Kooperationspartner ist hierbei der Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP). In 2013 wurden bundesweit rund 367.000 Euro für Movember gespendet. „Damit konnten wir Forschungsteams unterstützen, die an einer besseren Früherkennung und besseren Therapien gegen Prostatakrebs arbeiten. Wir sind allen Spendern sehr dankbar“, erklärte der FHbP-Vorsitzende Günther Carl heute in Bonn.

Teilnehmer melden sich mit ihrem Profil online an und machen Freunde und Bekannte auf die Kampagne aufmerksam. Sie bilden Teams und messen sich mit Anderen um die besten Schnurrbärte und die meisten Spenden. So nimmt auch Benedikt Höwedes, Weltmeister und Spieler des FC Schalke 04, am 1. November den Kampf um den besten Schnurrbart und die höchste Spendensumme auf. Wie schon in den Vorjahren wird er online seinen 30-tägigen Schnurrbartwuchs dokumentieren.

„Die Movember-Bewegung ist wirklich einzigartig. Sie ist eine tolle globale, gemeinschaftliche Aktion, die außerordentlich viel bewegt. Wir rufen herzlich auf, am guten Kampf gegen den Prostatakrebs und für Männergesundheit teilzunehmen“, sagte der Vorsitzende des FHbP.

Anmeldungen sind unter www.movember.com möglich, weitere Informationen sind telefonisch unter der Rufnummer 0228-33889-500, E-Mail movember@fhbp.de, oder im Internet unter www.fhbp.de abrufbar.

Über den FhbP:
Der gemeinnützige Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. (FHbP) wurde 2014 von Mitgliedern des Bundesverbandes Prostatakrebs Selbsthilfe e.V. (BPS) in Magdeburg gegründet und hat seinen Sitz im Haus der Krebs Selbsthilfe in Bonn. Der FHbP ist der Spenden- und Förderverein des BPS. Der Verein verfolgt das Ziel Prostatakrebsforschung zu fördern sowie Männer mit Prostatakrebs und die Prostatakrebs-Selbsthilfe zu unterstützen. Die Gründung einer Stiftung ist angedacht.

Pressemitteilung FHbP
Brigitte Papayannakis, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Förderverein Hilfe bei Prostatakrebs e.V. ,Haus der Krebs-Selbsthilfe ,Thomas-Mann-Str. 40, 53111 Bonn, Tel.: 0228 / 33889-504, Fax: 0228 / 33889-510, eMail: presse@prostatakrebs-bps.de
29.10.2014
22.06.2017, 11:21 | tsc
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