• Selbsthilfe [+]
  • Thomas Schönemann

Magdeburg

Frauenselbsthilfe nach Krebs trifft sich zur Bundestagung

Magdeburger Dom und die alte Hubbrücke. © Foto: grs1305 / pixelio.de
Magdeburger Dom und die alte Hubbrücke. © Foto: grs1305 / pixelio.de

Wer an Krebs erkrankt, braucht ein starkes Netz, das ihn auffängt. Bei der Bundestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Magdeburg mit mehr als 600 Teilnehmern steht neben wissenschaftlichen Referaten auch die Modernisierung des Verbandes auf dem Programm.

Für viele Betroffene bietet die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) mit ihren vielen Gruppen im gesamten Bundesgebiet ein solches Netz. Am kommenden Wochenende treffen sich die Gruppenleitungsteams aus ganz Deutschland zu ihrer Bundestagung in Magdeburg, um Aktuelles aus der Forschung zu erfahren, mit Fachleuten zu diskutieren und sich untereinander auszutauschen.

Ein zentrales Thema wird in diesem Jahr die Neuausrichtung des Verbandes sein. Unter dem Motto "Projekt 2020" erörtern die Mitglieder geeignete Maßnahmen, um die nun bald 40-jährige Organisation zu modernisieren und fit für die Zukunft zu machen. "Die Gesellschaft hat sich im vergangenen Jahrzehnt durch die sozialen Netzwerke im Internet sehr verändert", erläutert Karin Meißler, Bundesvorsitzende der FSH. "Damit wir auch künftig für Hilfesuchende attraktiv bleiben, gilt es daher neue Akzente zu setzen, insbesondere in der Nutzung der sozialen Medien."

Den medizinischen Schwerpunkt der Tagung bildet das Thema "Knochengesundheit". Außerdem gibt es Vorträge zu psychologischen Themen wie zum Beispiel dem Umgang mit der eigenen Angst. "Unsere Bundestagung bietet damit wieder mal allen Gruppenleitungsteams die Möglichkeit, aktuelle Informationen zu wichtigen Thema aus erster Hand zu erhalten und den Experten direkt ihre Fragen zu stellen", freut sich die Bundesvorsitzende.

Genauso wichtig wie das Fachprogramm sei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Tagung aber das Gefühl, einer großen Gemeinschaft anzugehören, betont Karin Meißler. "Hier erleben wir eine Atmosphäre der Hoffnung und Zuversicht, die uns zeigt, dass keiner den schwierigen Weg mit der Erkrankung alleine gehen muss."

Zur Frauenselbsthilfe nach Krebs

Die Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH) ist eine der größten und ältesten Krebs-Selbsthilfeorganisation in Deutschland. Sie verfügt bundesweit über ein dichtes Netz an regionalen Gruppen. Die Gruppentreffen stehen allen Menschen offen, die an Krebs erkrankt sind, und auch deren Angehörigen. Die Teilnahme ist unverbindlich und ohne Mitgliedsbeitrag.

Ansprechpartner

Frauenselbsthilfe nach Krebs
Frau Caroline Mohr
Tel.: 0228 / 33889408
Fax: 0228 / 33889401
eMail: c.mohr@frauenselbsthilfe.de
URL: http://www.frauenselbsthilfe.de

Pressemitteilung Frauenselbsthilfe nach Krebs (FSH)
Frau Caroline Mohr, FSH, Tel.: 0228 / 33889408, Fax: 0228 / 33889401, eMail: c.mohr@frauenselbsthilfe.de
28.08.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
Zurück