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KID Heidelberg

Große Öffentlichkeitskampagne für den Krebsinformationsdienst startet

Plakatmotiv KID. © Foto: dkfz.de
Plakatmotiv KID. © Foto: dkfz.de

Für viele Krebspatienten und ihre Angehörigen ist der Krebsinformationsdienst (KID) des Deutschen Krebsforschungszentrums eine wichtige Anlaufstelle bei Fragen zum Thema Krebs. Die Nutzer des KID kommen aus ganz Deutschland, am häufigsten wird der KID jedoch in Baden-Württemberg und angrenzenden Bundesländern genutzt. Um den KID deutschlandweit bekannter zu machen, startet im Sommer 2015 eine groß angelegte Kampagne mit Plakaten, TV-Spots und Online-Bannern.

Die Angebote des Krebsinformationsdienstes sind vielseitig: Täglich beantworten Ärztinnen und Ärzte Fragen rund um das Thema Krebs am Telefon und per E-Mail (0800 420 30 40, täglich 8.00 bis 20.00, kostenfrei; krebsinformationsdienst@dkfz.de). Von Vorbeugung, Früherkennung, Diagnostik und Therapie bis hin zum Leben mit Krebs – alle Anrufer erhalten auf der Basis einer wissenschaftlich fundierten Wissensdatenbank verständliche und tagesaktuelle Antworten. Außerdem steht allen Interessierten die zertifizierte Internetseite www.krebsinformationsdienst.de mit einer Fülle an Informationen und Informationsmaterialien zur Verfügung. Stetig steigende Nutzerzahlen und täglich positive Rückmeldungen zeigen, wie wichtig der KID für Krebspatienten und ihre Angehörigen ist.

„Immer wieder berichten uns Krebspatienten, wie sehr sie unsere Angebote schätzen, dass sie aber den KID erst im Laufe ihrer Erkrankung kennen gelernt haben“, sagt Dr. Susanne Weg-Remers, Leiterin des Krebsinformationsdienstes.

Die Nutzer des KID kommen noch immer vorrangig aus Baden-Württemberg und angrenzenden Bundesländern. „Damit wir allen Menschen in Deutschland mit unseren Angeboten helfen können, starten wir im Sommer 2015 eine groß angelegte Kampagne“, sagt Professor Otmar D. Wiestler, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ).

Neben Plakaten mit dem Slogan „Fragen zu Krebs? Wir sind für Sie da.“, die in großen deutschen Städten aushängen werden, und Online-Bannern auf verschiedenen Gesundheitsportalen läuft im Juli und August ein TV-Spot auf den Sendern Sat1, Sat1 Gold und Kabel1.

Das DKFZ ist zuversichtlich, den Krebsinformationsdienst KID hierdurch besonders in den nördlichen und östlichen Bundesländern bekannter zu machen. Somit können in Zukunft noch mehr Krebspatienten und ihre Angehörigen, aber auch interessierte Bürger von den maßgeschneiderten Informationen des KID profitieren.

Der Krebsinformationsdienst ist seit 1986 Anlaufstelle für alle Fragen zu Krebs. Im Internet bietet der Krebsinformationsdienst aktuelles Wissen, nützliche Tipps, Adressen, Linktipps und Hinweise auf Fachquellen. Am Telefon, per E-Mail sowie in Sprechstunden in Heidelberg und Dresden beantwortet der Dienst Fragen von Ratsuchenden. Im sozialen Netzwerk "Facebook" vermittelt er aktuelle Nachrichten und lädt zur Diskussion ein. Der Krebsinformationsdienst ist ein kostenfreies Angebot des Deutschen Krebsforschungszentrums, finanziert aus öffentlichen Mitteln. Er kann daher unabhängig informieren, frei von Interessenkonflikten und ohne Werbung.

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Krebsinformationsdienstes (KID) klären Betroffene, Angehörige und interessierte Bürger über die Volkskrankheit Krebs auf. Gemeinsam mit dem Universitätsklinikum Heidelberg hat das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg eingerichtet, in dem vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik übertragen werden. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums ist ein wichtiger Beitrag, um die Chancen von Krebspatienten zu verbessern. Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft deutscher Forschungszentren.

Pressemitteilung dkfz
Dr. Stefanie Seltmann, Im Neuenheimer Feld 280, 69120 Heidelberg, Tel.: 06221 / 422854, Fax: 06221 / 422968, eMail: s.seltmann@dkfz.de
30.06.2015
22.06.2017, 11:21 | tsc
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